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Neue Luzerner Zeitung Online, 7. Oktober 2011, 05:04

Extrembiker: Was ist Ihre Meinung?

Ein Biker in einer Haarnadelkurve am Mythen. Zoom

Ein Biker in einer Haarnadelkurve am Mythen. (Quelle Youtube)

Drei Mountainbiker sorgen für Wirbel: Sie sind mit ihren Velos den Grossen Mythen hinuntergerast.

Mit Karacho den Grossen Mythen runter – nicht zu Fuss, sondern mit dem Bike. Drei Schwyzer haben genau das gemacht und ein spektakuläres Video von ihrer Abfahrt ins Internet gestellt. Sind diese Mountainbiker zu bewundern oder eine Gefahr für Wanderer? Diskutieren Sie mit...

Weitere Leserkommentare

Leser-Kommentare:
6 Beiträge
Corinne von Ah, Giswil (07. Oktober 2011, 09:02)
Das nennt man Downhill

Das sind keine Biker sondern Downhiller!!! In der Schweiz gibt es einige Downhillstrecken ( Filzbach, Gurten) und auch Rennen! Ich denke nicht, dass diese wagemutigen Downhiller nun die neueste Rennstrecke für die Downhillszene gefahren sind. Auch sind das geübte Fahrer....ein Anfänger wäre nicht einmal oben angekommen....mit dem Fahrrad auf dem Rücken. Klar birgt so eine Sportart Gefahren...doch welche nicht....!?!?! (Vermutlich stürzen mehr Wanderer ab als Downhiller!!!)
Nun zum Respekt; Respekt sollten nicht nur die Downhiller den Wanderern gegenüber bringen sondern auch umgekehrt. In der Zeit in der wir leben, sollte man generell mehr Toleranz und Respekt zeigen...(das sage ich als Hundehalterin und Mutter...)!
Ich bewundere die Downhiller und sage nur Hut ab!
(Habe es selber mal ausprobiert....es braucht sehr viel Geschick, Kraft, Ausdauer, Konzentration und Mut!!!)

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, (07. Oktober 2011, 09:57)
jugendliche "Unsterblichkeitsgefühle"

Bin Biker (über 50 J.) und zolle auf der einen Seite Respekt vor der fahrerischen Leistung ABER beim kleinsten Fahrfehler oder Materialproblem! kann ein Sturz den Tod bedeuten. Die Frage ist nun, soll man Jugendliche vor sich selber schützen ? Ich meine, dass diese Aktion einmalig sein sollte, die Gefahr dass Andere, weniger fähige Fahrer das probieren ist gross und ein tödlicher? Sturz ist nur eine Frage der Zeit.

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Roger Christen, Hergiswil (07. Oktober 2011, 13:19)
Einseitige Berichterstattung

..und zwar im mehrfachen Sinne. Konnte kaum glauben, dass diese "Schandtat" soviel Platz in einer Zeitung einnehmen kann. Auf der Titelseite und nochmals 3/4 auf Seite 28 der NZ. Da haben sich 3 junge, wilde offenbar an den heiligen Gral der Zentralschweizer Wanderer gewagt und nun die erzkonservativen Beschützer dessen erzürnt. Dass es an den Mythen zu mehreren tödlichen Unfällen pro Jahr kommt, ist bedauerlich, steht aber in keinerlei Kontext zu den 3 Bikern und provoziert einen Sturm im Wasserglas. Zu den Nachahmern: 16 sperrige kg weit über eine Stunde den Berg hoch tragen wird wohl keine grossse Fangemeinde nach sich ziehen. Bleibt zu hoffen, dass die Gemüter sich nicht allzu stark erhitzen und man sich auf Wanderwegen weiterhin mit Respekt und Anstand begegnet. So wie es die 3 jungen Wilden übrigens vorgemacht haben. Und für das Zolle ich ihnen Anerkennung.

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, (07. Oktober 2011, 15:03)
Worum gehts eigentlich?

Wenn man nur den Titel und die Einleitung des Berichts liest, bekommt man das Gefühl, dass drei respektlose lebensmüde Biker am Mythen unterwegs waren.
Wenn man jedoch den ganzen Bericht liest und sich das Video anschaut merkt man, das sich die Jungs perfekt vorbereitet hatten und sicher auch über das nötige Können verfügen. Es werden auch keine erbosten Wanderer zitiert, die das Spektakel miterlebt hatten.
Also, weshalb wird hier ein Problem heraufbeschworen wo gar keins ist?

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Beat Stadelmann, Baar (07. Oktober 2011, 16:53)
Die Bösen Biker

Die Autofahrer reklamieren über die Rennvelofahrer und Fussgänger, die Fussgänger über Autofahrer

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André Zurbuchen, Entlebuch (09. Oktober 2011, 13:01)
Grenzen ausloten

Da habe ich keine Angst, dass dies eine der neuen Downhill-Strecken wird. Erstens ist es für die Mehrheit viel zu anstrengend, das Bike zuerst hochzutragen. Zum anderen würde sich auch nur eine kleine Minderheit wirklich wagen, die Strecke unter die Räder zu nehmen. Solange diese 3 Jungs niemand gefährden, kann man es ihnen auch nicht verübeln. Zudem haben sie sich ja anscheindend auch sehr gut auf dieses Vorhaben vorbereitet. Wanderer, die sich jetzt schon wieder aufregen und schon von Streckenverboten sprechen, kann ich nicht ganz erst nehmen und diese bilden vermutlich auch nur eine kleine Minderheit. Für mich ist es viel Lärm um nichts.

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