Was passiert gerade im Thurgau? In unserem Ticker finden Sie aktuelle News aus dem Kanton und seinen Gemeinden. Ob ein Brand, ein Unfall, ein politischer Entscheid oder ein Promi, der für Schlagzeilen sorgt: Hier lesen Sie einen bunten Mix aus Nachrichten, Bildern und unterhaltsamen Geschichten aus dem Thurgau.
Er war der schönste Mann des Landes. Luca Ruch erhielt 2011 den Titel «Mister Schweiz». Wenn der heute 34-jährige Frauenfelder daran zurückdenkt, dann sehr gerne. In der Coop-Zeitung sagt er:
«Ich erinnere mich an all die Menschen und Prominenten, die ich sonst nie kennen gelernt hätte. Der Titel bleibt und gehört zu meinem Leben.»
Der Rummel um seine Person sei enorm gewesen. Beim FC Frauenfeld gibt es Teamkollegen, die ihn immer noch «Mister» rufen würden. Seine Karriere verlief trotz noch laufender Werbeverträge ziemlich bodenständig. Er arbeitet bei der Thurgauer Kantonalbank als Personalberater. (pex)
Der Gemeinderat in Frauenfeld hat am Mittwochabend im Rathaus über die Zukunft des Casinos debattiert. Nach einer knapp zwei Stunden dauernden Sitzung hat die Mehrheit des Stadtparlaments entschieden, dass die Liegenschaft gegenüber vom Bahnhof für 13,95 Millionen Franken an die Credit Suisse Anlagestiftung verkauft werden soll, wie es der Stadtrat in einer Botschaft beantragt hat.
Den Unterschied für den Entscheid zugunsten des Verkaufs hat lediglich eine Stimme gemacht (19 Ja, 18 Nein, 1 Enthaltung). Gleichzeitig winkte der Gemeinderat das Geschäft weiter, denn abschliessend soll das Stimmvolk an der Urne über den Casino-Verkauf befinden. Ein Rückweisungsantrag aus der Fraktion Mitte/EVP fand im Rat keine Mehrheit. (sko)
Die Kantonspolizei hat in Sulgen einen ungewöhnlichen Fund gemacht. Auf Facebook schreibt sie von einem «Metallkonstrukt», das Jugendliche auf einer Wiese abgelegt hätten und postet ein Bild dazu. Unterdessen seien dazu Hinweise eingegangen, «nämlich dass es sich um ein Flugzeuggerüst des Typs Gee Bee R-1 handeln soll». Weitere seien gerne Willkommen, vor allem zum Besitzer, heisst es zum Schluss. (rha)
Das Meisterduo aus der Saison 2021/2022 steht auch in den kommenden beiden Saisons wieder an der Seitenlinie. Cheftrainer Juan Manuel Serramalera und sein Assistent Chris Voth haben für die kommenden zwei Jahre bei LINDAREN Volley Amriswil unterschrieben. Nach der Trennung vom diesjährigen Coach Vincent Pichette übernahm Serramalera, der eine mehrmonatige Auszeit bei seiner Familie in Argentinien eingelegt hatte, das Team und steht nun einen Spieltag vor Ende der Hauptrunde vor der grossen Aufgabe, in die Playoffs einzuziehen. «Als ich im Anfang Januar wieder hierher kam, fühlte ich, dass ich an diesem Ort sein will. Natürlich ist es eine grosse Herausforderung mitten in der Saison das Ruder herumzureissen, aber wir versuchen alles.»
Mit «wir» meint Juan sich selbst, seinen Assistenten Chris Voth und das gesamte Umfeld. «Wir bekommen gerade sehr viel Zuspruch von aussen. Wir spüren, dass alle hinter uns stehen und das ist in so einer schwierigen Phase nicht einfach und ganz sicher nicht selbstverständlich.»
Die Wertschätzung, die der Coach in den vergangenen Wochen erfahren durfte, ist für ihn etwas ganz Besonderes. Aus diesem Grund entschied er sich nun frühzeitig, für zwei weitere Jahre in Amriswil zu bleiben. «Wir haben ausgezeichnete Erfahrungen mit Juan und Chris gemacht», sagt Sportdirektor René Zweifel. «Sie haben im letzten Jahr mit Meistertitel und Cupsieg eine sehr gute Saison auf den Court gezaubert und sich gut in unser Umfeld eingefunden. Wir sind überzeugt, dass sie uns auch in den kommenden beiden Jahren viel Spass bereiten und wir gemeinsam eine angriffsstarke, spielfreudige Mannschaft zusammenstellen werden.» (red)
Am 13. Februar 2023 ist die Einreichefrist für Wahlvorschläge für den Gemeinderat Frauenfeld abgelaufen. Für die Gemeinderatswahlen am 23. April 2023 seien fristgerecht zehn Wahlvorschläge eingegangen, heisst es in einer Mitteilung der Stadt. «Die Listennummern sind heute Nachmittag im Rathaus im Rahmen einer Auslosung vergeben worden.» An diesem Anlass hätten Stadtschreiberin Bettina Beck sowie Vertreterinnen und Vertreter von Parteien und Gruppierungen teilgenommen. Als Glücksbringer amtete Leon Dzambo. Das Ergebnis präsentiert sich wie folgt:
Händeringend hat man in Bichelsee-Balterswil Kandidierende für den frei werdenen Sitz im Gemeinderat gesucht, doch lange war für den zurücktretenden Gemeinderat Urban Brühwiler keine Ersatzkandidatur bekannt gewesen. Nun hat sich das Blatt gewendet und es stellen sich mit Samantha Schmalz (39) und Thabea Frasch (40), beide parteilos, gleich zwei Frauen für die Wahl am 12. März zur Verfügung. (fra)
Für kommenden Samstag, 25. Februar 2023, ist ein Protest gegen das Festival «Let’s Ally: Recht auf Frieden» am Theater Konstanz angekündigt. Dies berichtet die Plattform nachtkritik.de. Grund ist die Einladung des russischen Autors Vladimir Sorokin zu einer Lesung seiner Groteske «Das weisse Quadrat». Der Protest werde aktuell von 30 überregional vernetzten Aktivistinnen und Aktivisten getragen, teilt die ukrainische Initiatorin Diana Kostenko mit.
Diana Kostenko studiert an der Universität Konstanz Biologie und hat am Theater Konstanz im November 2022 ihr eigenes Projekt «Dialog über Sprachen, Patriotismus und Sex» realisiert. In einem Offenen Brief legt sie ihre Gründe für den Protest dar. Darin heisst es unter anderem: Das Theater Konstanz verwende den tragischen Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine «als Werbeträger, um ein russisches Buch über Russland eines russischen Autoren zu bewerben. Unabhängig davon, wovon dieses Buch handelt, benutzt das Theater ukrainische Opfer und Tote, um die Popularität russischer Kultur noch weiter zu stärken.»
Das Theater Konstanz reagiert auf den Offenen Brief in einer eigenen Stellungnahme: «Das Theater Konstanz verurteilt den russischen Angriffskrieg. Wir geben ukrainischen Künstlerinnen eine Stimme. Wir möchten mit Kunst den gesellschaftlichen Dialog befördern. Und stehen für das Menschenrecht auf Frieden ein», heisst es darin. «Wir versuchen mit unserem künstlerischen Programm ein breites Publikum anzusprechen, Grenzen abzubauen, anstatt sie zu errichten. Daher gibt es an diesem Wochenende Vorstellungen mit englischen Übertiteln, Redebeiträge in ukrainischer Sprache, ein Gespräch in russischer Sprache mit deutscher Übersetzung.» Vladimir Sorokin sei einer der schärfsten und profiliertesten Kritiker des Putin-Regimes, die Textauswahl für seine Lesung fiel bewusst auf diese Mediensatire, da sie die politische Propaganda Putins aufdeckt. (red)
Der Frauenfelder Gemeinderat lehnte am 18. Januar 2023 das von der Spezialkommission erarbeitete Informationsreglement für die Stadt Frauenfeld knapp ab. «Um dem Bedürfnis der Bevölkerung nach mehr Information gerecht zu werden, hat der Stadtrat die Stadtkanzlei mit der Realisierung von verschiedenen Massnahmen beauftragt, die die Umsetzung des Öffentlichkeitsprinzips unterstützen», heisst es nun in einer Mitteilung.
Als erste Massnahme würden im Geschäftsbericht die Jahresberichte von allen Kommissionen mit selbstständiger Entscheidungsbefugnis gemeinsam publiziert. Weiter wolle der Stadtrat bis Ende Legislatur die städtische Rechtssammlung verbessern und dem vom Kanton vorgelebten Standard angleichen. Bei der Umsetzung solle auch den Ansprüchen der Barrierefreiheit Rechnung getragen werden.
«Zusätzlich werden interne Prozesse im Hinblick auf das Öffentlichkeitsprinzip mit den verschiedenen Ämtern geprüft, überarbeitet und optimiert sowie die amtliche Publikation geregelt.» In weiteren Schritten würden die Kommunikationsaktivitäten rund um die Stadtratsentscheide verbessert und neue Prozesse wie beispielsweise die Vernehmlassungsverfahren ämterübergreifend erarbeitet und standardisiert. (red)
Seit über 15 Jahren ist der Thurgauer Martin Langanke als Daniel-Craig-Double unterwegs. Eigentlich dachte er, mit dem Tod von James Bond sei seine Karriere nun zu Ende. «Aber genau das Gegenteil ist eingetreten, das Geschäft boomt wie nie», sagt der Bottighofer dem Online-Portal «Die Ostschweiz». Der Thurgauer Bond ist weiterhin als Geheimagent in der Schweiz unterwegs, sei es an Veranstaltungen oder in Werbespots. Er sei froh darüber:
«Ich müsste lügend, wenn ich sagen würde, dass ich es nicht vermissen würde.»
Seine Arbeit als Bond würde er gerne noch zwei bis drei Jahre machen und dann in Rente gehen. Begleiten wird ihn Bond aber weiterhin, schliesslich lässt sich die Ähnlichkeit mit Daniel Craig nicht verstecken. Langanke sieht dadurch, wie sich echte Stars fühlen müssen: «Kein Wunder, dass sie sich so abkapseln.» (nis)
Bei einer Auffahrkollision auf der Autobahn A7 bei Felben-Wellhausen wurde am Mittwochmorgen ein Autofahrer leicht verletzt. Er musste ins Spital gebracht werden.
Ein 33-jähriger Autofahrer war gegen 6.40 Uhr auf der Autobahn A7 in Richtung Frauenfeld unterwegs. Als ein vor ihm fahrender, 58-jähriger Autofahrer verkehrsbedingt abbremsen musste, konnte er gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau nicht mehr rechtzeitig reagieren und verursachte eine Auffahrkollision. Durch den Aufprall wurde das Auto des 58-Jährigen in ein weiteres Fahrzeug einer 57-Jährigen geschoben.
Der 58-Jährige wurde leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Während der Bergung und Unfallaufnahme kam es auf der Autobahn zu einem massiven Rückstau, der sich erst nach über zwei Stunden auflöste. (kapo)
Auf der Autobahn A7 staut sich aktuell der Verkehr. Grund ist gemäss Auskunft der Kantonspolizei Thurgau eine Auffahrkollision mit drei Fahrzeugen zwischen Müllheim und Frauenfeld. Dabei habe sich eine Person leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden. (red)
Am Dienstagabend wunderten sich Spaziergänger beim Romanshorner Eisweiher über mehrere seltsame Enten, die in der Wiese umher watschelten. Laut Vogelindex der Vogelwarte Sempach handelt es sich dabei um einen eher seltenen Gast: Nilgänse, die ursprünglich aus Afrka stammen. Nilgänse wurden als Ziervögel im 18. Jahrhundert in Europa eingeführt. Ausgehend von einer in den 1970er Jahren in den Niederlanden und Belgien gebildeten Population breitete sich die Nilgans rasant dem Rhein und seinen Nebenflüssen entlang aus und hat inzwischen auch die Schweiz erreicht. Seit 2003 hat die Art alljährlich an Schweizer Gewässern gebrütet.
Derzeit ist Hochsaison für Vogelbeobachtungen am Bodensee: Viele seltene Vogelarten überwintern im Thurgau oder am Rhein. Mit etwas Glück können die Wildgänse noch länger beobachtet werden, denn ein Anwohner sagte: «Diese komischen Enten kommen seit einer Woche jeden Tag hierher und jagen die ersten Schnecken.» (rar)
Von Freitag, 24. Februar, bis Montag, 6. März, werden im Rahmen des Projekts «Aufwertung Strassenräume Innenstadt» Verkehrserhebungen in der Innenstadt von Frauenfeld durchgeführt. Diese dienen als wichtige Kenngrösse zur Dimensionierung des Strassenraums, zur Berücksichtigung aller Bedürfnisse und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit, wie die Stadt in einer Mitteilung schreibt.
An verschiedenen Standorten entlang der Rheinstrasse/Rathausplatz und der Zürcherstrasse werden dafür drei Meter hohe Stative mit Kameras aufgestellt. Die gewählte Erhebungsmethode erfasst mit Videoaufnahmen die Anzahl der Verkehrsteilnehmenden inklusive Fussgängerinnen und Fussgänger sowie Velofahrende. Es werden keine Nummernschilder oder Gesichter erfasst. Ergänzend werden Handzählungen direkt vor Ort vorgenommen. (red)
Kürzlich fanden die Finalspiele der Faustball-Schweizermeisterschaft in Diepoldsau statt, für welche sich auch die erste Damenmannschaft des Faustballvereins Satus Kreuzlingen qualifizieren konnte. Sie spielte dort, wie in den Jahren zuvor, um Bronze.
Dort nahmen die Kreuzlingerinnen das Duell gegen das junge Team aus Elgg an. Von Beginn an zeigte Kreuzlingen eine gute Leistung und konnte sich so mit einem 3:0-Erfolg die Bronzemedaille sichern. Die Thurgauerinnen sind mit diesem Saisonabschluss sehr zufrieden, mussten sie doch diese Saison auf zwei wichtige Spielerinnen verzichten und einige Umstellungen im Team vornehmen. Nun geht es in die verdiente Saisonpause, ehe sie mit dem Trainingslager im Südtirol anfangs April in die neue Feldsaison starten werden. (red)
Am Dienstag kurz vor 14 Uhr hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in einer Carrosserie-Garage mit dazugehörigem Spritzwerk an der Hauptstrasse in Steinach erhalten. In einer Einbrennkammer des Spritzwerks war ein Brand ausgebrochen, der von Mitarbeitenden des Betriebs vor dem Eintreffen der Feuerwehr weitgehen gelöscht werden konnte. Es kam jedoch zu einer starken Rauchentwicklung. Eine Person sprach sich trotz Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung gegen die Spitaleinweisung aus.
Die Brandursache ist unklar und wird derzeit vom Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St.Gallen untersucht. Der Sachschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen im Bereich von 10’000 Franken bewegen. (red)
Renato Kaiser ist Preisträger des Salzburger Stiers 2020 – einer der renommiertesten Kleinkunstpreise des deutschsprachigen Raums. Seit Sommer 2017 gehört er zum festen Ensemble des SRF-Radio-Satire-Flaggschiffs «Zytlupe» und ist auch regelmässig im Fernsehen zu sehen.
Am Freitag, 24. Februar um 20.15 Uhr, ist Renato Kaiser im Kulturforum Amriswil mit seinem neuen Programm «Hilfe» zu sehen. Aktive Hilfe wird nicht erwartet, wenn man im Kulturforum Kaisers Programm besucht. Es hilft schon, wenn man hin und wieder schmunzelt oder laut lacht. Das ist keine Voraussetzung und auch kein Wunsch des Künstlers oder der Veranstalter. Aber es passiert garantiert, wie die Veranstalter in eine Mitteilung schreiben. (red)
Da blieb kein Auge trocken, auch bei den «Opfern» nicht. Die Schnitzelbänkler des TV Eschenz lösten von Wagenhausen bis zum Schlussbouquet im Eschenzer Rabenkeller Begeisterungsstürme und Lachsalven aus. Jürg Attinger aus Kaltenbach zelebrierte mit seiner Malkunst, was in Worten verborgen blieb. Vom politischen Staader-Strassen-Feldzug in Eschenz bis zum «Sex on the Beach» auf der Insel Werd. Alles wurde besungen. Die 26 Verse rund um die Geschehnisse zeigten Humor und Herz mit dem Feingeist einer Säge. (kü)
Die Geschichte zum Sex auf der Insel:
Vor rund acht Monaten starteten die umfangreichen Bauarbeiten an der Konstanzer- und Brückenstrasse in Kreuzlingen. Das Projekt sieht neben dem Strassenbau auch neue Werkleitungen sowie eine neue Brücke vor. Dies alles ist nötig, um den Hochwasserschutz für den Schoderbach sicherzustellen, wie die Stadt in einer Mitteilung schreibt. Mittlerweile ist die Sanierung der Werkleitungen abgeschlossen und die Strassenbauarbeiten an der Brückenstrasse in Gang.
Mit dem Neubau der Bachbrücke Schoderbach ab Montag, 13. Februar, erfolgt nun die nächste Phase des Bauprojekts. Der Abbruch und Neubau der Bachbrücke werden unter einer Vollsperrung ausgeführt. Bis zur Fertigstellung der Bachbrücke Anfangs Juli bleibt die Vollsperrung der Brückenstrasse bestehen.
Während der Bauarbeiten fällt der Stadtbus der Linie 903 im Bereich Konstanzer-, Brücken- und Dufourstrasse weiterhin aus. Buspassagiere sind gebeten, auf die Haltestelle an der Hauptstrasse vor dem Hauptzoll auszuweichen. (red)
Es war das 100. Länderspiel der Profi-Kickerin Noelle Maritz für die Schweiz – sie spielt bei Arsenal in der Bundesliga – und es ging ohne Tore über die Bühne. Letzten Freitag spielte die Schweiz gegen Polen in Algeciras. Die neue Trainerin Inka Grings war voll des Lobes für ihre Mannschaft.
Auch die Thurgauerin Maritz scheint recht zufrieden mit dem Match gewesen zu sein. Laut dem Schweizerischen Fussballbund gab sie zu Protokoll: «Man kann nicht erwarten, dass schon alles stimmt. Für den ersten Auftritt des Jahres und unter Berücksichtigung der neuen Konstellation und neuen taktischen Vorgaben war es so weit okay. Wir zeigten einige schöne Spielzüge. Im Abschluss fehlte es uns an Effizienz. Aber wir können mit einem guten Gefühl zurückblicken.» Heute tritt die Frauen-Nati abermals gegen Polen in Algeciras an. (pex)
Europameister 2014, Bronzemedaille-Gewinner an den Europameisterschaften 2016, fünffacher Schweizermeister, Teilnehmer an den Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen und gleichzeitig Sportarzt – die Rede ist vom 400-Meter-Hürden-Läufer Kariem Hussein. Der Thurgauer ist ab sofort neuer Markenbotschafter von Hertz Schweiz. Der weltweit tätige Autovermieter unterstützt den Spitzensportler und Mediziner künftig in seiner Mobilität.
Der Tägerwiler Hürdenläufer wurde im Jahr 2021 wegen Doping gesperrt. Eine Lutschtablette, die er vor einem Rennen einnahm, enthielt eine unerlaubte Substanz. Hussein erhielt deshalb eine Sperre von neun Monaten und verpasste die Olympischen Spiele in Tokio. Mittlerweile ist er zurück und bestreitet wieder Wettkämpfe. (red)
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Montag in Bottighofen einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Der Mann musste seinen Führerausweis abgeben.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte kurz nach 22.15 Uhr an der Hauptstrasse einen Autofahrer. Die Atemalkoholprobe ergab beim 55-Jährigen einen Wert von 0,43 mg/l, also umgerechnet etwa 0.9 Promille. Der Führerausweis des Engländers wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen. (red)
Nach der Europameisterschaft Ende August/September wird Julian Weisigk als Diagonalstürmer zu Volley Amriswil zurückkehren. Als Joker war er bereits in der vergangenen Saison bekannt. Zuvor wechselte er für ein Auslandsemester zu Volley Paris. Weisigk sagt: «Die EM wird sicher ein Highlight meiner Karriere», ist er jetzt schon überzeugt. «Ich kann es kaum abwarten gegen die ganzen Weltklasse-Spieler und -Teams zu spielen. Als Favorit in der Gruppenphase sieht Weisigk die Schweiz nicht, aber er hofft, dass sie die ein oder andere Mannschaft «nerven und dann eventuell den ein oder anderen Sieg einfahren können.» Er freut sich sehr, zu seiner «Volley Amriswil Familie» zurückkehren zu können. (red)
Der neue Pächter vom Minigolf Matzingen hatte sich für die Übernahme krank gemeldet. Zwei Tage später erfolgte die Meldung, er sei verstorben. Nun befindet sich der Minigolfclub Matzingen in einer schwierigen Situation: Ab etwa Mitte März beginnt normalerweise die Saison. Wie der Club in einer Mitteilung schreibt wird nun intensiv nach einer Zwischenlösung gesucht, um wenigstens als Kioskbetrieb eröffnen zu können. Parallel dazu werde auch die Pächtersuche wieder aktiviert, denn die jährlichen Clubaktivitäten starten bereits im Mai mit dem Anfängerkurs und im Juni mit dem Mühli-Turnier für Lizenzspieler. (red)
Am Montag, 13. Februar, schlug eine unbekannte Person bei einem Laden auf zwei Männer ein. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau hielten sich gegen 10.50 Uhr zwei Männer im Alter von 63 und 80 Jahren ausserhalb eines Ladens an der Schrofenstrasse und Kreuzlingerstrasse auf. Gemäss ihren Angaben seien sie kurz nacheinander von einer unbekannten Person unvermittelt tätlich angegangen worden. Der 80-Jährige wurde leicht verletzt und suchte selbständig einen Arzt auf.
Die unbekannte Person flüchtete nach dem Vorfall in Richtung Oberaach. Sie trug einen weissen Kapuzenpullover, eine weisse Hose, weisse Turnschuhe, eine schwarze Mütze und einen schwarzen Rucksack. (kapo)
Zeugenaufruf: Wer Angaben zur Täterschaft machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Amriswil unter 058 345 27 00 zu melden.
Am Freitag tritt Slam-Poetin Lara Stoll im Phönix Theater in Steckborn auf. Sie präsentiert ihr Programm «Gipfel der Freude». Immer darin enthalten: ein Ausraster wegen Sachen, die allen auf die Nerven gehen. Das verrät sie im Interview. Eine Rückkehr in ihre Heimat Rheinklingen schliesst die gebürtige Thurgauerin nicht aus, aber vorerst bleibt sie in Zürich: «Weil das die grösste Stadt der Schweiz ist, alle meine Projekte hier sind und ich immer nach Hause komme, ganz egal, wo meine Auftritte sind.» (vst)
Am vergangenen Freitag knallte es in Fruthwilen: Wie der «Blick» berichtet, musste Ursula Pfister fast 50 Bäume auf ihrem Grundstück fällen lassen. Die Nachbarn haben sich wegen des Schattenwurfs beschwert und das Bundesgericht hat die Fällung der über 50-jährigen Bäume bekräftigt. Für Pfister ein emotionaler Moment. Sie lasse sich vom Kahlschlag jedoch nicht entmutigen. So schnell als möglich sollen an der Stelle der Bäume heimische Sträucher gepflanzt werden. Sie selbst ist jedoch aufgrund der Nachbarschaftsstreitigkeiten nach Zürich gezogen. (sba)
Der Baustart steht kurz bevor: An der Frauenfelderstrasse 27 in Matzingen gilt im April 2023 der Startschuss fürs Wohn-Gewerbe-Projekt «Wohnen an der Murg» der THOMA Immobilien Treuhand AG aus Amriswil und der P & F Immobilien AG aus Basel. Im Wühre-Quartier entstehen acht Eigentumswohnungen und 14 Mietwohnungen. Im Erdgeschoss des Mietgebäudes zieht im Herbst 2024 eine Denner-Filiale ein. Die Architektur stammt vom renommierten Büro Carlos Martinez Architekten aus Berneck. (red)
2018 übernahm Mirko Spada die Co-Schulleitung an der Volksschulgemeinde Wigoltingen und sorgte nicht mal ein Jahr später für einen handfesten Skandal. Sieben von zwölf Lehrpersonen der Oberstufe kündigten Ende April 2019 auf einen Schlag. Unter anderem wegen Kommunikationsschwierigkeiten mit Spada. Vier Jahre später wechselt er nun nach Frauenfeld. In Wigoltingen hat er auf Ende Juni 2023 gekündigt. Wie die Frauenfelder Schulgemeinde in einer Medienmitteilung schreibt, übernimmt Spada die Leitung in den Schulanlagen Ergaten und Kurzdorf ab 1. August 2023. (red)
Es gibt viele Gründe, warum Biobetriebe nicht auf Zuckerrüben setzen; fest steht jedenfalls: Der Arbeitsaufwand ist gross. Deshalb lohnt sich in Biobetrieben der Einsatz eines Roboters. Der Landwirt und Präsident der Thurgauer Milchproduzenten Daniel Vetterli präsentiert die Versuche, die zurzeit auf seiner Farm in Rheinklingen laufen. Denn dort sät er mittels eines Farmdroiden, also einem Feldroboter. Klar ist, dass der Roboter nicht völlig jede Arbeitskraft ersetzt. In der «Bauernzeitung» sagt Daniel Vetterli: «Mit dem Roboter konnte ich den Arbeitsaufwand um 40 Prozent reduzieren. Aber ich bin noch nicht da, wo ich hin will!» (fem)
In der Nacht zum Sonntag wurde beim Rastplatz Hexentobel bei Wängi ein Mann von unbekannten Personen angegriffen und verletzt. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Der 55-Jährige hielt sich gegen 3.30 Uhr beim Rastplatz Hexentobel der Autobahn A1, Fahrtrichtung St. Gallen, auf. Gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau gab er an, dass er von fünf Personen unvermittelt angegriffen und geschlagen worden sei. Der Mann wurde verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die unbekannten Täter flüchteten nach dem Angriff mit einem gelben, fünf türigen Auto mit getönten Scheiben, welches zur Tatzeit auf dem Rastplatz parkiert war. Die Männer werden als 16 – 20-Jährig beschrieben. Der Fahrer hatte schulterlange dunkelbraune Haare und trug eine graue Trainerhose. Der zweite Unbekannte soll der Jüngste gewesen sein. Er hatte blonde Haare und war Brillenträger. Ein weiterer Täter war dunkelhäutig, hatte eine Igelfrisur, dunkelbraune Haare und trug eine Jeanshose. Täter vier und fünf trugen jeweils eine Trainerhose.
Zeugenaufruf: Wer Angaben zur Täterschaft machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Münchwilen unter 058 345 28 30 zu melden.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstag in Güttingen einen Raser aus dem Verkehr gezogen, der ausserorts mit 161 km/h unterwegs war. Sein Führerausweis wurde eingezogen.
Die Kantonspolizei Thurgau führte am Samstag an der Hauptstrasse H13 zwischen Güttingen und Münsterlingen Geschwindigkeitsmessungen durch. Wie die Polizei mitteilt, wurde gegen 19.15 Uhr in Fahrtrichtung Münsterlingen ein Auto mit einer Geschwindigkeit von 161 km/h gemessen. Nach Abzug der Sicherheitsmarge überschritt der Fahrer die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h um 74 km/h, was einem Raserdelikt entspricht.
Der Führerausweis des 18-jährigen Schweizers wurde zu Handen des Strassenverkehrsamtes eingezogen. Die Staatsanwaltschaft Kreuzlingen hat ein Strafverfahren eröffnet. (kapo/chs)
Die Kantonspolizei Thurgau hat Freitagnacht in Münchwilen einen Algerier festgenommen. Er wird dringend verdächtigt, die Scheibe eines Autos eingeschlagen und Wertsachen gestohlen zu haben. Auf der Flucht verletzte er eine Polizistin.
Eine aufmerksame Bewohnerin bemerkte gegen 23.20 Uhr eine fremde Person mit Taschenlampe auf einem Parkplatz an der Quartierstrasse Rietwiesen. Sie alarmierte die Notrufzentrale. Eine Patrouille der Kantonspolizei war rasch vor Ort und stellte eine Person fest, die sich zwischen parkierten Fahrzeugen versteckte. Der Unbekannte stiess darauf eine Polizistin mit Körpergewalt zur Seite und ergriff die Flucht, wie die Polizei per Communiqué meldet. Wenige Minuten später konnte er von einer weiteren Polizeipatrouille an der Mörikonerstrasse festgenommen werden. Die 44-jährige Polizistin wurde leicht verletzt und musste sich nach dem Einsatz in ärztliche Behandlung begeben.
Bei dem Mann handelt es sich um einen 23-jährigen Algerier. Im Bereich Rietwiesen konnte ein Auto mit eingeschlagener Scheibe festgestellt werden. Zudem wurde mutmassliches Deliktsgut sichergestellt. Die Ermittlungen sind gemäss dem Communiqué noch nicht abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft Frauenfeld hat ein Strafverfahren eröffnet. (kapo/dwa)
Ein betrunkener Autofahrer hat in der Nacht zum Samstag in Frauenfeld einen Selbstunfall verursacht. Verletzt wurde niemand, wie die Thurgauer Kantonspolizei meldet.
Der Autofahrer war gegen 0.20 Uhr auf der Weststrasse in Richtung Messenriet unterwegs. Beim Kreisel Oberwiesen kam das Auto rechts von der Strasse ab, durchbrach den Wildzaun und kam an einer Böschung hinter der Leitplanke zum Stillstand.
Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken. Die Atemalkoholprobe ergab beim 38-Jährigen einen Wert von rund 0,8 Promille. Der Führerausweis des Schweizers wurde eingezogen. (kapo/dwa)
Pläne für Windkraftanlagen im Thurgau sorgen für Diskussionsstoff und auch für Politische Vorstösse. Der Weinfelder SVP-Kantonsrat Pascal Schmid verlangt in einer Parlamentarischen Initiative, dass der Minimalabstand von grossen Windkraftanlagen zu bewohnten Gebäuden mindestens das Dreifache ihrer Gesamthöhe sein soll. Der Regierungsrat ist gegen dieses Ansinnen. Es gebe in der Umweltschutzgesetzgebung bereits genügend Regeln für die Erstellung von Windenergieanlagen. Deshalb sei die geforderte zusätzliche Regel weder nötig noch zielführend. Zudem würde eine solche Regel grosse Windkraftanlagen im Thurgau praktisch verunmöglichen. «Es lässt sich unschwer erkennen, dass eine solche Abstandsregelung die Windenergienutzung im gesamten Kanton praktisch vollständig verhindern würde.» (hs)
Seit Anfang Jahr ist Aliye Gül Gemeindeschreiberin in Uttwil, nun fällt sie aus. Wie die Gemeinde im «Seeblick» mitteilt, hat Gül beim Erdbeben in der Türkei am 6.Februar ihren Ehemann und mehrere Familienmitglieder verloren. Deshalb sei sie in die Türkei geflogen, um vor Ort zu helfen. Seit dem 12. Februar sei sie wieder in der Schweiz, werde aber in wenigen Wochen noch einmal in die Türkei fliegen. Die Gemeinde teilt auch Informationen dazu, wie Gül finanziell unterstützt werden kann. Die Abwesenheit der Gemeindeschreiberin stelle Uttwil vor «massive Herausforderungen», heisst es in der Mitteilung. Denn auch ihr Vorgänger Hanns Wipf, der seit Anfang Jahr die Finanzverwaltung leitet, fällt aus. Er ist seit dem 3. Januar aus gesundheitlichen Gründen abwesend. Zudem ist eine Stelle in der Bauverwaltung ebenfalls vakant.
Im Bereich Finanzen hat sich die Gemeinde Uttwil Unterstützung geholt. Hans Frei aus Romanshorn habe kurzfristig auf Stundenbasis verpflichtet werden können, «sodass zumindest die laufenden Geschäfte erledigt werden können». Trotzdem seien der Gemeinderat und die Verwaltung in Uttwil stark gefordert, «auch emotional». Die Gemeinde hat bereits turbulente Monate hinter sich: Im November 2022 wurde publik, dass eine Gemeindemitarbeiterin mutmasslich Geld aus der Gemeindekasse entwendet hatte. Der Vorfall hatte eine Reorganisation der Gemeinde per 2023 zur Folge. (sju)
Das Polizeipräsidium Konstanz zieht eine positive Bilanz vom Schmutzigen Donnerstag. Trotz Tausender Personen, welche an den diversen Fasnachtsveranstaltungen teilgenommen haben, seien Polizeieinsätze in einer zu erwartenden Anzahl geleistet worden. «Alkoholbedingt kam es zu Streitigkeiten, Beleidigungen und Körperverletzungen», schreibt die Polizei in einer Mitteilung. Es kam zu Platzverweisen und vereinzelt befanden sich Personen im Gewahrsam der Polizei. Zwei Personen verletzten sich schwer bei Stürzen im närrischen Treiben, so ein 21-Jähriger, der von einem Vordach fiel sowie ein 25-Jähriger, der aus einem Fenster fiel.
Der Volg Laden in Frauenfeld gehört dieses Jahr zu den fünf besten der rund 600 Volg-Läden in der Schweiz. Der Detailhändler kürt jedes Jahr seine «Laden des Jahres» und diesmal gehört der Laden an der Thundorferstrasse in Frauenfeld zu den fünf Preisträgern. In die Bewertung fliessen unter andrem der Umsatz, das Ladenbild und das Engagement des Personals ein.
Ein Verletzter nach Angriff mit Messer im Zug bei Diessenhofen
Am Donnerstagabend gerieten zwei Männer am Bahnhof Diessenhofen aneinander. Laut den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau steigen der 59-jährige und der 43-jährige Mann kurz vor 18 Uhr in den selben Zug Richtung Stein am Rhein. Der ältere Mann griff dann im fahrenden Zug zu einem Messer und attackierte den jüngeren. Dabei verletzte er ihn leicht. Wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilt, konnte der Täter in Zusammenarbeit mit der Schaffhauser Polizei in Stein am Rhein festgenommen werden. Die Staatsanwaltschaft führt nun eine Strafuntersuchung durch.
«Wer einen Hund hält, muss innerhalb eines Jahres nach Anschaffung des Tieres einen Kurs über eine anerkannte praktische Hundeerziehung besuchen.» Das will Grüne-Kantonsrätin Isabelle-Vonlanthen aus Bichelsee erreichen. Zusammen mit fünf weiteren Erstunterzeichnenden sowie 86 Mitunterzeichnenden hat die Tierärztin dazu im Grossen Rat die Parlamentarische Initiative «Gesetz über das Halten von Hunden: Abschaffung der Gewichtsbeschränkung bei den obligatorischen Hundekursen» eingereicht. Der Regierungsrat winkt jedoch ab: «Bei der heutigen Regelung handelt es sich um eine sinnvolle und verhältnismässige Präventivmassnahme», schreibt er in seiner Stellungnahme. Eine Streichung der Gewichtsbeschränkung und die damit verbundene Ausweitung der Kurspflicht auf sämtliche Hunde erachtet er hingegen als einen unverhältnismässigen Eingriff in die Freiheit der Bürgerinnen und Bürger. «Dieser Eingriff würde insbesondere für die Politischen Gemeinden einen grossen zusätzlichen administrativen Aufwand bedeuten, während kaum ein entsprechender Mehrwert für die Sicherheit von Mensch und Tier erkennbar ist.» Der Regierungsrat empfiehlt, die Parlamentarische Initiative nicht zu unterstützen.
Eine 31-jährige Frau hat sich beim Sturz mit ihrem Velo am Kinn verletzt und musste ins Spital. Die Frau war am in der Nacht auf Freitag mit 2,6 Promille auf der Rheinbrücke unterwegs, wo sie mit ihrem Velo stürzte. Nach einer durchgeführten Blutentnahme in der Konstanzer Klinik muss sich die Frau nun noch in einem Strafverfahren wegen der Radfahrt unter Alkoholeinwirkung verantworten.
Bernhard Liepelt tritt als Leiter des Frauenfelder Alterszentrums Park im Mai zurück. Nun gibt die Stadt Frauenfeld bekannt, dass der 49-Jährige Michael Tobler aus Eschenz Liepelts Nachfolge antritt. Er arbeitet bereits seit 2019 im Alterszentrum als Leiter des Bereichs Hotellerie und ist seit März 2020 als Stellvertreter des Zentrumsleiters tätig. Dem Entscheid für Tobler sei ein intensives Auswahlverfahren mit mehreren Bewerbenden vorangegangen, schreibt der Frauenfelder Stadtrat. Die Stabsübergabe im Alterszentrum erfolgt voraussichtlich Mitte April.
Volley Amriswil verliert einen Leistungsträger in der Mannschaft. Captain und Mittelblocker Facundo Imhoff hat sich an der Schulter verletzt und muss operiert werden. Bei der Cup-Halbfinal-Niederlage vom vergangenen Sonntag spielte Imhoff bereits mit grossen Schmerzen in den Schultern. Für die Operation und Reha reist Imhoff in sein Heimatland Argentinien, weshalb er Volley Amriswil um eine Freistellung gebeten hat. Für die Meisterschaft wird nun nebst Mischa Von Burg und Hamza Ouyachi auch Diagonalspieler Max Schedl als Mittelblocker fungieren. Das nächste Mal ernst gilt es für die Mannschaft von Coach Juan Serramalera am 25. Februar beim Heimspiel gegen Lausanne.
In Romanshorn besuchen 18 Unterstufen- und 12 Mittelstufenkinder die Integrationsklasse. Die meisten von ihnen kommen aus der Ukraine. Der Unterricht sei eine Herausforderung für alle Beteiligten, sagt eine Lehrperson. Es funktioniere aber gut, auch wegen der Zusammenarbeit von Schule, Kirchen, Stadt und der Peregrinastiftung. (sju)
Unbekannte haben in der Nacht auf Freitag in einem Ladenlokal in Arbon einen Brand gelegt. Kurz nach 2.15 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass an der St. Gallerstrasse im Parterre einer Geschäftsliegenschaft ein Feuer ausgebrochen sei, wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilt. Einsatzkräfte der Feuerwehr Arbon waren rasch vor Ort und konnten den Brand löschen, verletzt wurde niemand. Der Sachschaden kann noch nicht beziffert werden. Die Kantonspolizei Thurgau geht von Brandstiftung aus.
Zwei Frauen waren am Montagnachmittag in Arbon unterwegs von Tür zu Tür und sammelten angeblich Spenden für die Opfer des Erdbebens in der Türkei und Syrien. Wie 20-Minuten berichtet, haben die Frauen auf ihrer Sammeltour auch ein TV-Gerät gestohlen, welches noch in seiner Originalverpackung im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses stand. Die Kantonspolizei Thurgau bestätigt den Eingang einer Anzeige wegen Diebstahls - konnte das TV-Gerät bei einer Kontrolle der Verdächtigen aber nicht auffinden.
Am Dienstag musste das Bundeshaus wegen eines Bombenalarms evakuiert werden. Ausgelöst wurde dieser Alarm durch einen Mann, der in Kampfmontur versuchte, ins Bundeshaus zu gelangen. Doch bei der Kommunikation haperte es, denn niemand informierte die Thurgauer Ständeratspräsidentin Brigitte Häberli-Koller über die Evakuation. Darum arbeitete die 64-Jährige seelenruhig in ihrem Büro weiter. Erst als die Mitte-Politikerin ihr Büro verliess, sei sie auf dem Gang des Parlamentsgebäudes auf Sicherheitspersonal gestossen. Brigitte Häberli-Koller sagt auf «blick.ch»: «Einen Alarmton habe ich nie gehört. Ich kann aber nicht sagen, ob es nie zu einem Alarm gekommen ist oder ob ich es einfach nicht gehört habe.» Vor dem Gebäude sei sie auf Ständeratskollegen gestossen: «Die waren sehr erstaunt darüber, dass ich nicht informiert wurde.» Da Häberli-Koller auch Präsidentin der Verwaltungsdelegation ist, verlangt sie nun einen Bericht von den Parlamentsdiensten und vom Bundesamt für Polizei (Fedpol) darüber, warum sie vergessen worden ist. (fem)
Einmal im Jahr messen sich aktive und ehemalige Parlamentarierinnen und Parlamentarier aus den Kantonen Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Glarus, Graubünden, St. Gallen, Schaffhausen, Schwyz, Thurgau, Tessin und Zürich sowie des Fürstentums Liechtenstein auf der Skipiste. Für die Organisation ist jeweils ein Kanton zuständig, dieses Jahr ist das der Kanton Thurgau.
Mangels eines grösseren Skigebiets im Thurgau weicht das Organisationskomitee unter der Leitung von Kantonsrätin Cornelia Hasler nach Elm aus, wo das 58. Ostschweizer Parlamentarierskirennen am Freitag, 3. März 2023, stattfindet. (red)
Jeder, der am vergangenen Freitag oder am Wochenende mit dem Stadt-Taxi Amriswil gefahren ist, hat einen Beitrag für die Opfer der verheerenden Erdbeben in der Türkei geleistet. Geschäftsführer Gökhan Birgül stammt aus der Türkei. Er und seine Chauffeure haben sämtliche Einnahmen aus Fahrten vom vergangenen Wochenende für die Hilfe in der Türkei gespendet. Dazu gehörten auch die Trinkgelder, welche die Chauffeure erhalten. Und die Aktion war ein voller Erfolg. Rund 11’000 Franken haben Birgül und sein Team gesammelt.
Neben den bestellten Fahrten konnten zahlreiche Spenden von Privatpersonen und grosszügige Trinkgelder von Fahrgästen entgegengenommen werden. Eine Bewohnerin des Alters- und Pflegezentrums hat zum Beispiel ein Taxi bestellt, bei dessen Ankunft dann aber erklärt, dass sie es gar nicht brauche und hat dem Chauffeur 100 Franken in die Hand gedrückt.
Mehrmals wurden die Taxis auf ihrer Fahrt zudem von Passanten angehalten, um den Fahrern Geld durch das Fenster zu reichen. (red)
Eldar Saparayev, der Solocellist der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz, organisiert im Modelhof in Weinfelden ein Musikfestival mit weltbekannten Musikern und jungen Talenten. Vom Freitag, 17. Februar, bis einschliesslich Samstag, 25. Februar, gibt es jeden Abend ein öffentliches klassisches Konzert. Das internationale Festival hat Saparayev 2017 initiiert. Es soll den Dialog zwischen den Ländern fördern. Vorbild war das berühmte West-Eastern Divan Orchestra von Daniel Barenboim, bei dem israelische und arabische Künstler gemeinsam auf der Bühne stehen. Die Musiker kommen aus Kasachstan, den USA, der Slowakei, aus Japan, Deutschland, der Ukraine, Südkorea und Russland.
Das Festival ist mittlerweile etabliert, zweimal im Jahr finden Konzerte in der Carnegie Hall in New York statt, es gab auch schon Auftritte in Seoul, Taschkent, in Washington und im UN-Hauptquartier in New York. Dass jetzt gerade Müllheim für die Europa-Premiere ausgewählt wurde, liegt an der für Saparayev «fast unglaublichen» Akustik des Modelhofs. Er sagt: «Das kann man mit der Carnegie Hall oder mit der Tonhalle Zürich vergleichen.» (red)
TZ-Leserin Marlis Hofer hat die wunderbare Stimmung am Märwiler Riet mit der Kamera eingefangen. (sba)
Die katholische Kirchgemeinde Bischofszell hat die Stiftsamtei für 3,2 Millionen Franken umgebaut. Das neue Kirchenzentrum befindet sich an der Schottergasse 7 in einem der ältesten Gebäude der Stadt und kann am 18. Und 19.Februar besichtigt werden. Die Stiftsamtei bietet auf vier Etagen unter anderem einen Raum für grössere Anlässe (Pelagiussaal im Erdgeschoss), Arbeitsplätze für die Mitarbeitenden aus den Bereichen Seelsorge, Katechese, Behörde und Administration, einen Aufenthaltsraum für Jungwacht und Blauring und im Dachgeschoss den Gemeinschaftsraum «Himmelreich». Detaillierte Informationen zum Eröffnungswochenende, an dem unter anderem ein Einweihungsfest und eine Nostalgie-Party stattfinden gibt es auf www.pastoralraum-bischofsberg.ch. (sju)
Auf Einladung von Brigadier Gregor Metzler, Kommandant Mechanisierte Brigade 11 besuchte der Thurgauer Regierungsrat am 14. Februar 2022 bei traumhaftem Wetter traditionsgemäss sein «Götti-Bataillon» Mech Bat 14 auf dem Waffenplatz in Bure. Regierungsratspräsidentin Cornelia Komposch, Militärdirektorin des Kantons Thurgau und «Gotte» des Mech Bat 14, war mit ihren Regierungskollegen Urs Martin, Walter Schönholzer, Dominik Diezi sowie mit Staatsschreiber Paul Roth angereist. (red)
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Mittwochabend in Märwil einen alkoholisierten Lieferwagenfahrer aus dem Verkehr gezogen. Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte kurz vor 23 Uhr auf der Hauptstrasse einen Lieferwagenfahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 31-jährigen Schweizer einen Wert von 0,75 mg/l ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes abgenommen. (kapo)
Nach Bekanntwerden der Bodenbelastungen im Umfeld der ehemaligen KVA Lausanne, bei denen 2020 stark erhöhte Dioxin- und Furan-Gehalte im Boden festgestellt worden waren, hat das Amt für Umwelt die Böden rund um die früheren KVA in Müllheim und Hefenhofen auf diese Schadstoffe untersucht. Über die erste Etappe dieser Abklärungen informierte das Amt für Umwelt im Sommer 2021. Nun liegen die Ergebnisse der ergänzenden Untersuchungen vor. Auch jetzt liegen keine Hinweise auf eine Gefährdung der Umwelt vor. Die landwirtschaftlichen Böden können uneingeschränkt genutzt werden. (red)
Bei einem Unfall in Schlattingen wurde am Mittwoch ein Jugendlicher unbestimmt verletzt. Kurz nach 16.15 Uhr bediente ein 39-jähriger Mann einen Radlader auf einem Feld bei Schlattingen und beabsichtigte mit der Frontschaufel Holzpfähle ins Feld zu setzen. Dabei hielt ein Jugendlicher die Pfähle fest, damit diese fixiert werden können. Aus noch nicht restlos geklärten Gründen löste sich die Frontschaufel und stürzte auf den Jugendlichen.
Der 12-Jährige wurde dabei unbestimmt verletzt. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst musste er durch die Rega ins Spital geflogen werden. Der genaue Unfallhergang wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt. (kapo)
Die Meisterin des Poetry-Slam kommt nach Kradolf. In ihrem Programm «Gipfel der Freude» rechnet Lara Stoll charmant und doch kompromisslos mit den Krisen im Leben ab. Ihre Geschichten beginnen oft im Alltäglichen, Privaten und Banalen. Sie wartet vergeblich auf den Pizza-Lieferdienst oder kämpft mit dem Staubsauger, der nicht mehr in den Schrank passen will. Alles eigentlich halb so schlimm, doch dann nimmt Lara Stolls Performance Fahrt auf und ihre Geschichten driften ab und werden wunderbar kurios oder grotesk.
Die Jury des deutschen Kleinkunstpreises sagt über Lara Stoll: «Der charmante Poetry-Punk aus der Schweiz tobt, schäumt, spricht Kauderwelsch und formuliert messerscharf geschliffene Sätze. Schonungslos sich selbst gegenüber, findet sie das Politische im Privaten.» Am Freitag, 17.Februar, tritt sie um 20 Uhr im Kirchenzentrum Steinacker in Kradolf auf. Tickets kosten 25 Franken, für Mitglieder des Kulturvereins Steinacker 20 Franken und für Jugendliche zehn Franken. (red)
Der Polizei ist es am Freitagvormittag gelungen, einen Drogendealer aus dem Verkehr zu ziehen. Nachdem ein Zeuge in einem vermieteten Lagerabteil eine grössere Menge Betäubungsmittel auffand, informierte er die Polizei. Im Zuge der umgehend eingeleiteten, umfangreichen Ermittlungen der Kriminalpolizei Konstanz gelang es den Beamten am Freitagvormittag schliesslich, den 27-jährigen Mieter des betreffenden Abteils an der Lagerörtlichkeit abzupassen und vorläufig festzunehmen.
Der junge Mann bewahrte dort rund drei Kilogramm Marihuana und ein Kilogramm Haschisch auf, wie die Staatsanwaltschaft Konstanz und die Polizei mitteilen. Bei einer anschliessenden richterlich angeordneten Durchsuchung der Wohnung des jungen Mannes fanden die Beamten neben zwei Schreckschusswaffen und mehreren Messern weitere Drogen und diverse Utensilien und Unterlagen, die auf einen regen Handel mit Betäubungsmitteln hindeuteten. Nach Vorführung bei einem Haftrichter am Folgetag, erliess dieser schliesslich einen Haftbefehl gegen den 27-jährigen Drogendealer. Die Ermittlungen dauern an. (red/Pol KN)
Durch die jüngsten Preissteigerungen von Öl und Gas machen sich derzeit viele Immobilienbesitzer Gedanken über den Ersatz ihrer alten Heizung. Deshalb gibt es an der Immobilienmesse Immozionale in Kreuzlingen die Sonderschau «Heizsysteme der Zukunft». «Wir zeigen dort nicht nur Holzheizungen, Fernwärme, Wärmepumpen oder Photovoltaik, sondern auch Brennstoffzellen, die mit Wasserstoff betrieben werden», sagt Reto Giovanoli, Geschäftsführer von Zahn & Co.
Im Thurgau werden gemäss offizieller Statistik noch 64 Prozent aller Wohngebäude mit fossilen Energiequellen beheizt. Die Messe mit ihren 42 Ständen findet vom 24. bis 26. Februar im Kreuzlinger Dreispitz statt. (red)
Den Rhein trockenen Fusses zu durchqueren, geht zwar (noch) nicht, aber immerhin: Zwischen Wagenhausen und Hemishofen, etwas oberhalb der beiden Brücken, erhebt sich momentan eine Inselgruppe von beträchtlichen Ausmassen aus dem Rhein. Sie entstehen jeweils dann, wenn die Abflussmenge des Flusses unter 250 Kubikmeter sinkt und vergrössern - just auf der Kantonsgrenze zwischen Thurgau und Schaffhausen gelegen - auch die Thurgauer Landfläche um jeweils etliche Quadratmeter Kiesgrund. (Ernst Hunkeler)
Das Volk lehnte den Kredit für die Erschliessung des kantonseigenen Areals im Gebiet Wil-West im September 2022 ab. Das Thema lässt die Politik aber nicht los. Am Montag behandelte das Parlament ein Postulat, das die grüne Fraktion kurz vor der Abstimmung lanciert hatte. So meinte etwa Daniel Bosshard (Grüne, St. Gallen), man könne Wil-West nicht wie geplant weiterverfolgen und müsse über neue Wege nachdenken. Eine grosse Mehrheit lehnte das Vorhaben schliesslich ab. Denn es sei unzweckmässig und unwirtschaftlich. (Martin Knoepfel)
Nach einer Serie von Diebstählen in Hofläden im Kanton Thurgau nahm die Kantonspolizei Thurgau zwei Männer fest. 21 Tatbestände konnten geklärt werden, die Deliktsumme ist mehrere tausend Franken hoch.
Im Zeitraum von Ende September bis Mitte Januar verübte eine vorerst unbekannte Täterschaft zahlreiche Diebstähle in Hofläden im Kanton Thurgau. Die Kantonspolizei Thurgau konnte am 18. Januar zwei Männer festnehmen, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Ermittlungen der Kantonspolizei im von der Staatsanwaltschaft geleiteten Verfahren ergaben, dass die beiden in 21 Fällen Bargeld aus den Hofladenkassen, teils grosse Mengen Lebensmittel und Alltagsgegenstände entwendeten.
Das Deliktgut beträgt rund vierzehntausend Schweizerfranken. Neun Diebstähle wurden im Kanton Thurgau, die restlichen in den umliegenden Kantonen verübt. Bei den Männern handelt es sich um Rumänen im Alter von 27 und 30 Jahren. (red/kapo TG)
Gegen 16.30 Uhr haben insgesamt sechs Klimaaktivisten die Fahrbahn Bahnhofstraße / Ecke Bodanplatz vor dem Lago in Konstanz betreten. Sie versperrten zunächst mit Schildern die Strasse. Einer Person gelang es, sich am Fahrbahnrand sitzend auf der Abbiegespur festzukleben. Die hinzugerufene Polizei konnte das Festkleben von weiteren Personen, die bereits auf der Fahrbahn sassen, verhindern. Die rechte Abbiegespur musste gesperrt werden. Eine weitere Verkehrsregelung war nicht erforderlich.
Die Polizei löste auf Anordnung der Versammlungsbehörde die festgeklebte Person ab, der Rettungsdienst verbrachte diese anschliessend ins Krankenhaus zur weiteren Behandlung, heisst es in einer Mitteilung der Polizei Konstanz. Die übrigen Aktivisten blieben protestierend mit ihren Plakaten auf dem Bürgersteig sitzen bzw. stehen. (red/POL-KN)
Unter dem Motto «klangvoll-vollklang» ist Malina Grimm mit ihrem Alphorn und Büchel am Heimatabend in der ausverkauften Mehrzweckhalle in Birmenstorf AG aufgetreten und sie war einer der Höhepunkte des Abends. Schon im zarten Alter von 9 Jahren hat sie vor vier Jahren den Nachwuchspreis bei der Sendung «Viva Volksmusik» auf SRF 1 gewonnen. Die begeisterte Büchel- und Alphornspielerin aus Affeltrangen ist der Sonnenschein der ganzen Familie. Auf ihren traditionellen Holzblasinstrumenten übt die heute 12-Jährige fast täglich zu Hause oder im Garten.
Das freut auch ihre Grosseltern und die Tante, die im gleichen Haus wohnen. Nur zu gerne hören sie dem talentierten Mädchen zu. Was die Thurgauerin am Alphorn genau fasziniert, kann sie nicht in Worte fassen. In der «Glückspost» sagt Malina Grimm: «Mir gefällt es einfach!» Beim Büchel sei die Blastechnik grundsätzlich die gleiche wie beim Alphorn. Malina Grimm erklärt: «Die Büchelmelodien sind rassiger, lüpfiger und tänzerischer vorzutragen, weshalb das Spielen schwieriger ist.» (fem)
Weil sie einen Abwasserpilz im Bodensee verursacht haben sollen, ermittelt die Polizei gegen zwei Verantwortliche eines Landwirtschaftsbetriebs im Bereich Kressbronn (Bodenseekreis). Das berichtet der «Südkurier».
Die zwei Männer müssten demnach mit einer Strafanzeige wegen Gewässerverunreinigung rechnen, hiess es in einer Mitteilung von Dienstag. Den Angaben nach traten aus einem defekten Silo wassergefährdende Stoffe aus.
Die Verdächtigen sollen sie nicht ordnungsgemäss entsorgt und aufgefangen haben, so dass die sogenannten Silagesickersäfte über eine längere Zeit über einen Teich und ein Entwässerungssystem für Regenwasser in den Bodensee gelangten. Die Wasserschutzpolizei hatte die Verunreinigung Anfang des Jahres bemerkt. Aufgrund von Gegenmaddnahmen bildete sich der Abwasserpilz zurück. Beeinträchtigungen für die Umwelt bestehen laut Polizei nicht mehr. Silagesickersäfte können wie auch Gülle oder Jauche die Wasserqualität beeinträchtigen und gefährden. (red)
In den frühen Abendstunden am vergangenen Samstag gingen im Grenzbereich zu Deutschland mehrere Ladendiebe ins Netz. Die vier tatverdächtigen Männer im Alter zwischen 27 und 35 Jahren begaben sich gegen 17:30 Uhr zunächst in einen Einkaufsmarkt in Singen (D). Nachdem sie das Geschäft mehrfach betraten und zunächst nur kleinere Mengen kauften, zogen die Männer die Aufmerksamkeit der Mitarbeiter des Marktes auf sich. Nachdem die Tatverdächtigen schliesslich mit einer vollen Tasche aus dem Laden flüchteten, verfolgten sie die Angestellten auf den Parkplatz. Dort stiegen die Männer in einen roten Audi mit Schweizer Kennzeichen und fuhren davon.
Die gerufene Polizei informierte daraufhin umgehend die Kollegen der Schweizer Grenzwacht, die den Wagen kurze Zeit später im Grenzbereich auf Schweizer Boden feststellten, die Insassen vorläufig festnahmen und am Grenzübergang Thayngen der deutschen Polizei übergaben. Bei der anschliessenden Durchsuchung des Autos fanden die Beamten mehrere volle Einkaufstüten aus diversen Geschäften mit ebenfalls teilweise gestohlener Ware. Der Wert des Diebesguts dürfte im Bereich von insgesamt mehreren hundert Euro liegen. Nach Rücksprache mit der Bereitschaftsstaatsanwältin der Staatsanwaltschaft Konstanz wurde von den vier Tatverdächtigen, die kein Bargeld mitführten und alle keinen Wohnsitz in Deutschland haben, Zustellungsvollmachten erhoben. (red)
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Montag in Frauenfeld ein Auto mit gravierenden Mängeln aus dem Verkehr gezogen. Eine Patrouille der Verkehrspolizei hielt auf der Oststrasse einen Autofahrer zur Kontrolle an. Weil das Fahrzeug offensichtlich zu stark tiefergelegt war, wurde es für eine genauere Überprüfung zum Strassenverkehrsamt geleitet. Dort wurde mit einem Experten festgestellt, dass die zulässige Mindesthöhe des Autos deutlich unterschritten war. Weil das Gewindefahrwerk maximal verstellt wurde, wiesen die Fahrwerksfedern keine genügende Vorspannung mehr auf, was die Betriebssicherheit erheblich beeinträchtigt. Im Verbindungsrohr zwischen Katalysator und Vorschalldämpfer stellten die Polizisten zudem gebohrte Löcher fest, welche der Lärmsteigerung dienten.
Aufgrund der festgestellten Mängel wurden die Kontrollschilder und der Fahrzeugausweis auf der Stelle eingezogen. Der 20-jährige Besitzer des Autos wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. (kapo TG)
Ein 39-jähriger Mann ist an der Winkelriedstrasse in Amriswil angegriffen worden, als er die Türe seines Lieferwagens öffnen wollte. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau trat ein vorerst Unbekannter an das Fahrzeug heran, forderte Bargeld und ging den Mann tätlich an. Dem Opfer gelang zu Fuss die Flucht, worauf Passanten die Kantonale Notrufzentrale alarmierten. Der 39-Jährige wurde leicht verletzt. Die Polizei sucht Zeugen: Wer Angaben zum Raubversuch machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Amriswil unter 058 345 27 00 zu melden. (kapo TG)
Die deutsche Polizei sucht Zeugen zu einem Vorfall, der sich am Sonntagabend in Konstanz ereignet hat. Eine junge Frau sass gegen 18.30 Uhr auf einer Parkbank am Ziegeleiweiher. Plötzlich bemerkte sie einen an einer Laterne stehenden Mann mit heruntergelassener Hose, der sie anstarrte und dabei sein Glied in der Hand hielt. Daraufhin flüchtete die 25-Jährige zu einer Freundin und verständigte die Polizei. Zu dem unbekannten Mann liegt der Polizei folgende Beschreibung vor: etwa 165-170 Zentimeter gross, ungefähr 30 Jahre alt, schlanke Statur. Bekleidet war er mit schwarzem Kapuzenpullover, schwarzer Hose und schwarzen Schuhen. Die Polizei sucht Zeugen. (red)
15,7 Jahre hält eine die durchschnittliche Ehe in der Schweiz. Diesen Schnitt drücken Anna und Theo Loser kräftig nach oben. Die 98-Jährige und ihr um ein Jahr jüngerer Ehemann sind gebürtige Thurgauer und seit 66 Jahren verheiratet. Das Paar lebt seit fünf Jahren in einer Alterswohnung im Haus Vorderdorf in Trogen und geniesst die Unabhängigkeit in einer sicheren Umgebung.
Kennengelernt haben sich die beiden im Kanton Aargau. Er war im Werkzeugbau tätig, sie arbeitete im Speiserestaurant Salmen. «Dort traf sich der Artillerieverein, in dem Theo Mitglied war», erinnert sich Anna Loser. Sie verliebten sich ineinander, doch bis zur Heirat mussten sie sich noch etwas gedulden. Theo zog zurück in die Ostschweiz, Anna nahm eine Stelle in Basel an. «Wir führten eine Zeit lang eine Brieffreundschaft», erinnern sie sich. Von der Firma Wild in Heerbrugg ging’s nach Rapperswil, wo Theo in einem kleinen Kunststoffbetrieb Arbeit fand und wo 1956 auch geheiratet wurde. Danach lebten sie eine Weile im bernischen Oberdiessbach. Schliesslich konnte Theo Loser eine Stelle bei der Firma Lanker in Speicher antreten, wo die Familie Wurzeln schlug. Vier Söhne und zwei Töchter hat das Paar grossgezogen und acht Enkel geschenkt erhalten. Die Söhne wohnen in der Nähe, die Töchter in der Westschweiz. Aber man sehe sich viel, sagen die beiden. «Es ist ein Glück, dass alle Kinder gut herausgekommen sind.» (ker)
Unterstützer der Protestbewegung der Letzten Generation wollen heute Dienstag, 14. Februar, eine vielbefahrene Strasse blockieren. Das berichtet die Zeitung «Südkurier». In der Folge könnte es zu erheblichen Behinderungen im Konstanzer Verkehr kommen.
Demnach wollen einige Aktivisten sich mit Sekundenkleber auf der Fahrbahn festkleben. «Die friedliche Störaktion in Konstanz ist Teil des Auftakts von Protestaktionen der Letzten Generation in Städten im gesamten Bundesgebiet», zitiert der «Südkurier» die Verantwortlichen aus einer Pressemitteilung. Genauere Angaben zu Ort und Uhrzeit machten die Aktivisten zunächst nicht. (red)
Der Kanton Thurgau unterstützt die Stiftung Glückskette für die humanitäre Soforthilfe im Erbebengebiet in Syrien und in der Türkei mit einem Beitrag von 50’000 Franken aus dem Lotteriefonds. Das Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet vom 6. Februar treffe – unter anderem aufgrund des Bürgerkriegs in Syrien – eine stark geschwächte Region mit einer äusserst verwundbaren Bevölkerung, schreibt die Thurgauer Regierung. Mehr als 30’000 Tote wurde bereits geborgen, zehntausende Menschen wurden verletzt, Hunderttausende sind obdachlos. Nach dem schweren Erdbeben sind noch immer Menschen unter den Trümmern begraben und die Wahrscheinlichkeit, die Vermissten noch lebend bergen zu können, schwindet. Erschwerend kommen die unwirtlichen winterlichen Verhältnisse mit Minustemperaturen, Schneefall und Regen hinzu. Vielerorts ist die Versorgung mit Gas, Wasser und Strom ausgefallen. Die Spende soll eine rasche Wirksamkeit zugunsten der Zivilbevölkerung sicherzustellen. (red)
Herber Verlust für die Kreuzlinger Handballerinnen. Topscorerin Annika Blanke zog sich in der 13. Minute der ersten Finalrunden-Partie bei Yellow Winterthur (28:28) am Samstag einen Bänderriss im Fuss plus eine Knochenabsplitterung zu, als sie ihrer Gegenspielerin auf den Fuss stand. Die 28-jährige Leaderin des NLA-Clubs fällt für mindestens sechs Wochen und damit möglicherweise für die gesamte Finalrunde aus.
Ebenfalls fehlen wird den Kreuzlingerinnen bis auf weiteres auch Kreisläuferin Marlena Kampelmühler, die in Winterthur in der zweiten Halbzeit eine Gehirnerschütterung erlitt. Damit wird das Kreuzlinger Lazarett um zwei Spielerinnen grösser. Mindestens noch zwei Wochen fehlen wird auch die routinierte Allrounderin Selina Weidmann. Zudem ist Pavlina Novotna immer noch angeschlagen und Selma Kikanovic nach ihrer langwierigen Fussverletzung erst wieder im Aufbautraining.
Cheftrainerin Kristina Ertl-Hug wird deshalb wohl bereits im wichtigen Heimspiel vom nächsten Samstag, 18 Uhr, gegen GC Amicitia Zürich wiederum einige sehr junge Spielerinnen aus der 2.-Liga-Mannschaft aufbieten müssen, um die Löcher zumindest quantitativ stopfen zu können. (red)
Zum Brand im Keller eines Einfamilienhauses am Montagabend (wir berichteten) gibt es erste Untersuchungsergebnisse. «Nach bisherigen Erkenntnissen wollte die 23-jährige Bewohnerin etwas im Keller deponieren. Dabei fiel ein E-Bike-Akku vom Regal zu Boden und entzündete sich sogleich». Das teilt die Kantonspolizei Thurgau mit. Zur Klärung der Brandursache sei der Brandermittlungsdienst der Kapo beigezogen worden.
Kurz vor 17 Uhr ging am Montag bei der kantonalen Notrufzentrale die Meldung über den Brand im Keller eines Einfamilienhauses am Büelweg in Ettenhausen ein. Die Feuerwehr Aadorf war rasch vor Ort und löschte das Feuer. Es wurde niemand verletzt, der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken. (red)
Der 58-jährige Ettenhauser Mitte-Kantonsrat Peter Bühler-Trionfini ist von seiner Fraktion zur Wahl als Grossrats-Vizepräsidenten vorgeschlagen. Der Grosse Rat schreitet am 17. Mai zur Wahl. Turnusgemäss hat die Mitte-Partei Anspruch auf dieses Amt, das ein Jahr später mit der Wahl zum Parlamentspräsidenten und somit höchstem Thurgauer seinen Höhepunkt erfährt. Peter Bühler ist seit 2016 im Grossen Rat. (red)
«Das Eis trägt!» Anfang Februar 1963 verbreitet sich diese Botschaft wie ein Lauffeuer am Obersee. Nach dem Untersee und Überlinger See scheint nun auch der tiefe Teil des Bodensees komplett zugefroren zu sein. Am Donnerstag, 23. Februar erinnert Historiker Christian Hunziker am Museumshäppli im Schloss Frauenfeld an dieses völkerverbindende Jahrhundertereignis, teilt der Kanton Thurgau mit.
Nur ganz selten treffen die richtigen klimatischen Bedingungen aufeinander, die den Bodensee zufrieren lassen. Im Winter 1963 stimmen die Voraussetzungen. Nach den waghalsigen Erstüberquerungen Anfang Februar entwickelt sich die Seegfrörni schnell zum Volksfest auf dem Eis. Ob zu Fuss, mit Schlittschuhen, Fahrrädern oder gar mit dem Auto – Tausende schwärmen aus, um den zugefrorenen See zu überqueren. Auf der Eisfläche machen Maroni- und Wurstverkäufer das Geschäft ihres Lebens. Doch wenige Wochen später bereiten Föhnstürme Anfang März dem eisigen Vergnügen ein rasches Ende.
Die Erinnerungen an die Seegfrörni bleiben bis heute rund um den See lebendig, damals geknüpfte länderübergreifendes Freundschaften und Verbindungen werden weiterhin gepflegt. Erstmals wurde 1963 eine Seegfrörni auch massenmedial dokumentiert. Zahlreiche Fotografien, Radio- und Filmbeiträge zeugen davon. Christian Hunziker, Leiter des Seemuseums Kreuzlingen, setzt in seinem Kurzvortrag die Mosaiksteinchen persönlicher Erinnerungen von Zeitzeugen in den grösseren Kontext und gibt Einblick in ein Ereignis, das tief im kollektiven Gedächtnis der Bodenseeregion verankert ist. (red)
Die Veranstaltung findet um 12.30 Uhr im Schloss Frauenfeld statt. Die Anmeldung folgt über www.historisches-museum.tg.ch
Schweizer Medien feiern Max Daetwyler immer mal wieder als «wohl bekanntestes helvetische Original». Nun hat die NZZ in ihrer Montagausgabe den Arboner Friedensengel, der im Jahr 1976 mit 89 verstorben ist, gewürdigt. Nicht ohne Grund: Als 1914 der Erste Weltkrieg ausbricht, rückt Daetwyler zwar in die Kaserne Frauenfeld ein, er erklärt aber: «Ich demonstriere gegen den Krieg; ich werde den Eid nicht leisten. Damit wird der Thurgauer einer der ersten Kriegsdienstverweigerer des Landes – und landet subito in der Irrenanstalt in Münsterlingen. Denn wer findet: Keine Soldaten – kein Krieg!, der könne ja nicht normal sein. Die NZZ zitiert Max Daetwyler: «Der Krieg ist eine Machenschaft, an der ein anständiger Mensch keinen Anteil nimmt.» Wegen dieser Überzeugung wurde Daetwyler zeit seines Lebens abgewiesen, überwacht, fichiert, bestaunt und belächelt. Oder schlicht und einfach ignoriert. Davon liess sich der leidenschaftliche Pazifist aber nicht beirren und predigte einfach weiter, guttural thurgauisch: «Dä Daetwyler isch Doktor des gesunden Menschenverstands!» Der Zürcher Journalist Werner Wollenberger schrieb 1963 in einem Porträt: «Sicher ist nur eines: Daetwyler will das Gute. Die Welt wäre ein angenehmerer Aufenthaltsort, wenn es mehr Daetwyler gäbe.» Das sind in Zeiten des Krieges wohl immer noch unpopuläre, aber trotzdem wahre Worte. (fem)
In Ettenhausen ist es am Montagabend zu einem Brand gekommen. Das betroffene Haus liegt im Bereich der Kreuzung zwischen der Büelstrasse und dem Büelweg am Kilberg.
Um etwa 17 Uhr begaben sich die ersten Fahrzeuge der Feuerwehr Aadorf mit Sirenen zum Brandobjekt. Das Feuer war im Keller des Hauses ausgebrochen, konnte zwischenzeitlich aber gelöscht werden. Die Feuerwehr startete bereits mit den Aufräumarbeiten. Verletzte soll es nach ersten Informationen nicht gegeben haben. (red/ank)
Die kapo berichtet in einer Medienmitteilung, dass um 11.20 Uhr ein 56-jähriger Autofahrer auf der Amriswilerstrasse in Richtung Neukirch unterwegs war, als er plötzlich eine Rauchentwicklung im Bereich des Armaturenbretts bemerkte. Geistesgegenwärtig hielt der Mann an und verliess das Fahrzeug. Kurz darauf brach im Innenraum ein Brand aus.
Einsatzkräfte der Feuerwehr Egnach konnten das Feuer rasch löschen, verletzt wurde niemand. Der Sachschaden ist einige tausend Franken hoch. Als Brandursache steht gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau ein technischer Defekt im Vordergrund (kapo)
Der Award «Foto des Tages» geht an Annelise Althaus aus Frauenfeld. Zu sehen ist ein Amsel Weibchen das sich in einem Buffet aus blauen Vogelbeeren einen Snack genehmigt. (tig)
Derzeit kann am Sternenhimmel ein seltenes Naturschauspiel beobachtet werden. Ein Komet zieht am Mars vorbei. Naturfotograf Robert Hahn Bauer hat das Spektakel fotografiert. Als ganz heller Strich auf dem Bild ist der Mars zu sehen. Gleich oberhalb in blauer Farbe der Komet. In der kommenden Nacht sollte der Komet erneut zu sehen sein. ein Video zum Kometen gibt es hier: (red)
Die Stadtgemeinde Diessenhofen hat ihre Gastarife aufgrund der steigenden Marktpreise auf Anfang 2023 angepasst. Diese Preiserhöhung hätte sie vorab dem Preisüberwacher vorlegen müssen. Das wurde aber versäumt. Nun nimmt man die Deklaration nachträglich vor. Der Formfehler ist passiert. (ma)
Beamte des Polizeireviers Konstanz haben am Sonntagabend einen betrunkenen Mann auf einem elektrischen Skateboard erwischt. Gegen 21 Uhr beobachteten die Polizisten einen Skateboardfahrer, der eine Steigung, ohne mit dem Fuss anzuschieben, hinauffuhr. Bei der anschliessenden Kontrolle erklärte der 41-jährige Fahrer, dass in das Skateboard ein ferngesteuerter Elektromotor eingebaut sei, womit das Gefährt bis zu 15 Kilometer pro Stunde schnell fahren kann.
Während der Überprüfung stellten sie zudem fest, dass der Mann nach Alkohol roch. Ein daraufhin durchgeführter Test ergab einen Wert von über 1,2 Promille. Der 41-Jährige musste in einem Krankenhaus eine Blutprobe abgeben. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen der Trunkenheitsfahrt und wegen des Verstosses gegen das Pflichtversicherungsgesetz. (red)
Laut dem Amt für Statistik des Kantons gehe es vielen Thurgauer Betrieben, trotz unsicherer Geschäftslage, befriedigend gut. Während im Vorjahr der Auftragsbestand noch als hoch eingestuft war, ist dieser in der Schweiz wieder normal, im Ausland jedoch zu tief. Weiterhin teilt der Kanton mit, dass sich die Wirtschaftslage gut halte, auch wenn der Schwung etwas nachgelassen habe. Während man nicht mehr so stark unter Lieferengpässen leidet wie noch 2022, ist das aktuelle Hauptproblem der Fachkräftemangel. So wurden verschiedene Produktionen vermehrt beschränkt
Weiterhin auf gutem Kurs sind Bauunternehmen. Zwar habe die Auftragsdichte etwas nachgelassen, allerdings nur minim. Ebenfalls zufrieden mit der Geschäftslage sind Betriebe im Detailhandel. (tig)
Wie einem aktuell öffentlich aufliegenden Baugesuch bei der Stadt Frauenfeld zu entnehmen ist, plant McDonald’s Schweiz bei seiner Filiale in Frauenfeld einen Umbau. Dafür veranschlagt sind insgesamt 1,8 Millionen Franken. Nebst dem Umbau der Innendekoration soll es eine Fassadenänderung, eine neue Fotovoltaikanlage, Änderungen bei den Zufahrten, zusätzliche Parkplätze für E-Fahrzeuge samt Ladestationen sowie eine zweite Bestellstelle beim McDrive geben. (sko)
Der HC Thurgau vermeldet einen Tag vor Playoff-Start, dass Fabio Hollenstein und Nico Lehmann ihre Verträge um je ein Jahr verlängert haben. Zudem stösst vom Ligakonkurrenten La Chaux-de-Fonds Jaison Dubois zu den Ostschweizern. Der 26-jährige Stürmer unterschrieb einen einjährigen Vertrag, wie die Thurgauer Eishockey AG in einer Medienmitteilung bekannt gibt. Dubois ersetzt den abwandernden Janik Loosli. (tig)
Doch noch ein Happy End für die Gemeinde Hauptwil-Gottshaus? Es musste befürchtet werden, dass über die Vakanz auf dem Präsidentenstuhl der Gemeinde noch nicht wie geplant am 12. März entschieden werden kann. Nun aber zaubert die Findungskommission doch noch zwei Kandidaten aus dem Hut und ermöglicht den Wählerinnen und Wählern eine echte Auswahl in vier Wochen.
Zur Wahl stellen sich Thomas Allenspach aus Erlen, der jedoch Bürger von Hauptwil-Gottshaus ist, sowie Thomas Rösch aus dem schaffhausischen Schleitheim. Letzterer ist aber in der Region kein Unbekannter, war er doch von 2007 bis 2018 Gemeindepräsident in Hohentannen. Allenspach war nebst anderem Geschäftsführer der Biotta AG und arbeitet nun bei einem Zulieferer für die Pharmaindustrie.
Somit bewerben sich zwei valable Kandidaten für die Nachfolge von Marc Ringeisen. Dieser wurde vor ziemlich genau einem Jahr ebenfalls von der Findungskommission als einziger Kandidat für die Nachfolge von Matthias Gehring. Ringeisen zog in der Folge seine Kandidatur zurück, nachdem bekannt wurde, dass er einen Gegenkandidaten aus dem Dorf erhält. Dieser bestritt das Wahlpodium dann alleine, doch kurz vor der Wahl stieg Ringeisen wieder ins Rennen ums Gemeindepräsidium ein und gewann die Wahl haushoch. Aber nach nur einem halben Jahr im Amt hatte er genug und reichte seinen sofortigen Rücktritt ein. (man)
Nach einem Verkehrsunfall in Wagerswil hat die Kantonspolizei Thurgau am Sonntag einen alkoholisierten Autofahrer gestoppt.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der kapo kollidierte ein Autofahrer gegen 17.30 Uhr an der Hauptstrasse mit einem Randleitpfosten und setzte die Fahrt fort. Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau konnten den 26-jährigen Ungaren wenig später in Mauren kontrollieren. Eine Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 0,53 mg/l, weshalb dem Fahrer sein Führerausweis aberkannt wurde. (kapo/tig)
Die Kantonspolizei Thurgau führte am Samstagnachmittag an der Hauptstrasse H13 zwischen Güttingen und Kesswil Geschwindigkeitsmessungen durch. Dabei wurde kurz nach 14.30 Uhr ein Auto in Fahrtrichtung Güttingen mit einer Geschwindigkeit von 154 km/h gemessen. Nach Abzug der Sicherheitsmarge überschritt der Fahrer die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h um 69 km/h, was einem Raserdelikt entspricht.
Der Führerausweis des 31-jährigen Italieners wurde zu Handen des Strassenverkehrsamts eingezogen, wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilt. (kapo/dar)
Am Samstagmorgen kam es in Götighofen zu einer Kollision zwischen zwei Autos. Dabei wurden drei Kinder leicht verletzt.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau wollte um 9.15 Uhr ein 37-jähriger Autofahrer beim Weiler Gutbertshausen von einer Nebenstrasse in die Hauptstrasse einbiegen. Laut Medienmitteilung der Kantonspolziei Thurgau, kam es dabei zur Kollision mit einer vortrittsberechtigten 33- jährigen Autofahrerin, die auf der Hauptstrasse unterwegs war.
Drei Kleinkinder, die im Auto der 33-Jährigen mitfuhren, verletzten sich leicht und wurden durch eine Drittperson sowie den Rettungsdienst ins Spital gebracht. Der Sachschaden beträgt einige zehntausend Franken. (kapo/vat)
Etwa 75 Prozent der Oberfläche des Ermatinger Beckens seien zugefroren, schreibt Robert Hahn Bauer zu seiner Aufnahme der Mini-Eiszeit am Untersee. Zum Schlittschuhlaufen eignen sich die Eisflächen sicherlich nicht, denn die Oberfläche ist ziemlich uneben.
Fotografiert hat er vom Radweg zur Insel Reichenau aus. Im Hintergrund ist der Schweizer Seerücken, etwas links von der Bildmitte am Horizont ist der Napoleon-Turm in Wäldi zu erkennen. (red)
Die Kantonspolizei Thurgau hat seit Donnerstagmorgen 20 Autofahrerinnen und Autofahrer mit vereisten Scheiben aus dem Verkehr gezogen. Die Personen werden bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau kontrollierten am Donnerstagmorgen acht Autofahrerinnen und Autofahrer, die in Kreuzlingen, Amriswil, Hörhausen, Thundorf und Wigoltingen mit vereisten Scheiben unterwegs waren. Zwölf Autofahrerinnen und Autofahrer mussten am Freitagmorgen in Tägerwilen, Müllheim, Diessenhofen, Kreuzlingen und Eschenz mit vereister Frontscheibe aus dem Verkehr gezogen werden. Die 20 Automobilisten werden bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Die Kantonspolizei Thurgau macht auf die Gefahren aufmerksam:
Wer mit eingeschränkter Sicht unterwegs ist, gefährdet sich selbst, seine Mitfahrer und andere Verkehrsteilnehmer. Zudem muss mit einem Entzug des Führerausweises gerechnet werden. Das Strassenverkehrsgesetz schreibt vor, dass das Fahrzeug in betriebssicherem und vorschriftsgemässem Zustand gelenkt werden muss. Das bedeutet unter anderem, dass die Fahrerin oder der Fahrer in alle Richtungen freie Sicht hat. Neben der Front- und den vorderen Seitenscheiben sind auch Scheinwerfer, Rückspiegel, Blinker sowie das Fahrzeugdach und die Motorhaube von Eis und Schnee zu befreien. (red)
Mirko Spada, seit fünf Jahren Schulleiter in der Volksschulgemeinde Wigoltingen, verlässt die Schule auf Ende Juni 2023, um eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen. Die Volksschulgemeinde Wigoltingen bedauert den Entscheid von Mirko Spada sehr, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Er habe in den vergangenen Jahren als Schulleiter die Schule in verschiedenen Bereichen aktiv mitgestaltet, insbesondere in den Bereichen Kindergarten und Primarschule sowie auf dem Gebiet der Förderung.
Philipp Zimmer ist weiterhin als Schulleiter der Sekundarschule in der Volksschulgemeinde Wigoltingen tätig. Die nun offene Stelle einer Schulleitung in der Volksschulgemeinde Wigoltingen wird demnächst zur Neubesetzung ausgeschrieben. (red)
(kapo) Nach der Meldung über eine telefonische Drohung mussten am Freitag ein Gebäude in Kreuzlingen vorübergehend evakuiert und ein Strassenabschnitt gesperrt werden. Die polizeilichen Ermittlungen laufen.
Am Freitagvormittag ging bei der Kantonspolizei Thurgau die Meldung ein, dass eine telefonische Drohung zum Nachteil des Betreibungsamtes an der Bachstrasse eingegangen sei. Das Gebäude wurde evakuiert und die Umgebung aus Sicherheitsgründen abgesperrt. Die Feuerwehr Kreuzlingen erstellte eine Umleitung.
Der Zugang zum Gebäude konnte gegen 14 Uhr freigegeben und die Absperrung aufgehoben werden. Die Kantonspolizei Thurgau hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren eröffnet.
In der Nähe des Steckborner Seeschulhauses müssen Anwohner immer wieder Scherben aus dem Weg gehen. Ein Mann, der regelmässig dort Spaziergänge unternimmt, mache sich deswegen Sorgen, dass sich Kindern oder Hunde daran verletzen könnten, wie er gegenüber FM1Today sagt. Die Stadt Steckborn sei in der Pflicht, für Sauberkeit zu sorgen. Es sei auch nicht vorteilhaft für das Stadtbild. Eine weitere Anwohnerin berichtet zudem von Scherben am Seeufer. «Barfuss im Sommer kann man dort vergessen», sagt sie gegenüber dem Portal.
Der Leiter des Steckborner Werkhofs kennt das Problem, das nicht aller Abfall in den zahlreichen Abfalleimern verschwinde. Man lege jedoch grossen Wert auf Sauberkeit. Die Anlagen würden regelmässig kontrolliert und die Kübel geleert. Anwohner sollen sich direkt beim Werkhof melden, dann könnten die Mitarbeiter ein allfälliges Problem gleich beheben.
(kapo) Bei der Kollision zwischen drei Autos wurde am Donnerstagnachmittag in Frauenfeld eine Frau leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.
Kurz vor 15 Uhr wollte ein 72-jähriger Autofahrer von der Aumühlestrasse links in die St. Gallerstrasse einbiegen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau übersah er dabei das Auto eines 69-Jährigen, der in Richtung Matzingen unterwegs war. Durch die frontal seitliche Kollision geriet das vortrittsberechtigte Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn, wo es zum Zusammenstoss mit dem Auto eines 59-Jährigen kam.
Durch den Aufprall wurde die Beifahrerin des 69-Jährigen leicht verletzt. Die 68-jährige Frau wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von einigen zehntausend Franken.
(red) Der HC Thurgau kann kurz vor Playoff-Start zwei weitere wichtige Vertragsverlängerungen bekannt geben. Mit Kevin Kühni und Frédéric Jolliet bleiben wichtige Teamstützen für zwei weitere Jahre bis und mit Saison 2024/25 an Bord.
Kevin Kühni (30, Verteidiger) spielt insgesamt bereits seine vierte Saison im Dress des HCT und wird nochmals zwei Jahre bei den Leuen anhängen. Der gebürtige Winterthurer hat in seiner Karriere auch schon 29 Spiele für Fribourg-Gottéron in der National League absolviert und bringt die Erfahrung aus insgesamt zwölf Saisons in der zweithöchsten Spielklasse mit. Er besticht durch seine Defensivarbeit und bringt so viel Stabilität in die Verteidigung des HC Thurgau. Kühni gehört zudem diese Saison zum Captain-Team des HCT und wird auch die nächsten Jahre über als Leader in der HCT-Garderobe vorangehen.
Frédéric Jolliet (24, Stürmer) hat in der Zwischenzeit bereits 58 Spiele für den HC Thurgau bestritten. Nachdem er gegen Ende der letzten Saison als Verstärkungsspieler von den HC Düdingen Bulls zum HC Thurgau gewechselt ist, stiess er auch in der laufenden Spielzeit erst im Oktober zu den Leuen. Jolliet hat sich dabei durch seine solide, teamdienliche Spielweise und seine hervorragende Arbeitseinstellung als Glücksgriff für den HCT erwiesen. Nun wird der gebürtige Freiburger für zwei weitere Jahre unter Vertrag genommen. Jolliet, welcher als Linksschütze spielt hat sich in den vergangen Monaten vor allem auch als starker Boxplay-Spieler hervorgetan und wird für den HC Thurgau ein wichtiges Puzzleteil bleiben.
(kapo) Ein Fussgänger wurde am Donnerstagnachmittag in Weinfelden von einem Auto erfasst und mittelschwer verletzt. Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Kurz vor 14 Uhr war eine 65-jährige Autofahrerin auf der Freiestrasse in Richtung Bürglen unterwegs. Beim Fussgängerstreifen im Bereich der Wilerstrasse hielt sie an, um mehreren Fussgängern den Vortritt zu gewähren. Nach bisherigen Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau wollte ein nachfolgender Autofahrer ebenfalls anhalten, betätigte jedoch das Brems- und Gaspedal gleichzeitig, worauf es zur Auffahrkollision kam. Der 67-Jährige fuhr nach der Kollision rechts am Auto der Frau vorbei und erfasste einen der Fussgänger auf dem Trottoir.
Der 49-jährige Mann wurde mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Der bekannte Podcast «Servus.Grüezi.Hallo» von «Die Zeit» hat die vor Romanshorn im Bodensee verschwundene Gin-Kugel für die Wahl der «Spinner des Monats» zur Wahl gestellt. Beziehungsweise wurden sowohl die Gin-Macher, die Diebe und auch die Konsumenten gleichermassen nominiert, wie FM1Today berichtet.
Der mutmassliche Diebstahl des Bodensee-Gins hatte weit über die Landesgrenzen hinaus für Schlagzeilen und Verwunderung gesorgt.
Hier gehts zur Abstimmung des Podcasts.
Am Donnerstag, kurz nach 22 Uhr, hat sich auf der Hauptstrasse in Steinach ein Unfall mit zwei Autos ereignet. Eine 32-jährige Autofahrerin fuhr in Richtung Arbon, wobei sie einer Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen durch ihre unsichere Fahrweise auffiel.
Als die beiden Autos auf einem Vorplatz zum Stillstand kamen, legte die 32-Jährige den Rückwärtsgang ein und prallte gegen das Polizeiauto, schreibt die Kantonspolizei St.Gallen in einer Mitteilung. Die Autofahrerin wurde als fahrunfähig eingestuft und ihr wurde der Führerausweis abgenommen. Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen ordnete eine Blut- und Urinprobe an. Insgesamt entstand ein Sachschaden im Wert von rund 2500 Franken. (kapo/vat)
Nach 12 Jahren ist Marcel Hug auf dem Höhepunkt seiner Karriere angekommen und zählt zu den bekanntesten Gesichtern der Para-Sport-Szene – und das nicht nur in der Schweiz, sondern weltweit. Kein Wunder, denn der Thurgauer hat in seiner Karriere praktisch alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Seine Liste mit Siegen ist eindrücklich: unter anderem hat der 37-Jährige vier Goldmedaillen an den Paralympics 2020 in Tokio gewonnen, 23 WM- und 15 EM-Medaillen sowie 26-World-Major-Marathon-Siege.
In der «Glückspost» sagt Marcel Hug: «Ich habe mir vor einem Jahr ernsthaft Gedanken gemacht, aufzuhören. Aber das innere Feuer brennt nach wie vor, und ich liebe den Sport und die Wettkämpfe.» Neben seinen sportlichen Zielen möchte der Pfyner den Para-Sport bekannter machen. Aus diesem Grund hat er das «Swiss Silver Bullet»-Trainingslager ins Leben gerufen. Jeweils in den Sommerferien werden in Nottwil rund 30 junge Talente aus der ganzen Welt auch unter Anleitung von Marcel Hug selbst für eine Woche trainiert. (fem)
Die Stadt Romanshorn präsentiert die Ergebnisse einer Zufriedenheitsanalyse, die sie mit der Ostschweizer Fachhochschule (OST) im November 2022 durchgeführt hat. 1000 zufällig ausgewählte Romanshornerinnen und Romanshorner wurden dafür kontaktiert, rund 44 Prozent nahmen teil.
Am zufriedensten ist die Bevölkerung mit der Trinkwasserqualität und der Sicherheit tagsüber in Romanshorn. Auch das aktive Vereinsleben, die Anzahl Kinderspielplätze und die Mitsprachemöglichkeiten der Einwohner werden positiv beurteilt. Die Bereiche Stadtverwaltung, Versorgung und Information/Kommunikation bewerteten die Befragten ebenfalls als «gut».
Die schlechtesten Noten erhielt die Innenstadt – zu wenig attraktiv – und die städtische Infrastruktur für Veranstaltungen. Ebenfalls negativ bewertet wurden die Sicherheit am Bahnhofsplatz und die Einkaufsmöglichkeiten. In letzterem Bereich verzeichne Romanshorn im Vergleich mit anderen Gemeinden die grössten negativen Abweichungen.
Bereits in der Legislatur 2019 habe sich die Stadt auf diese Themen konzentriert, sagt Stadtpräsident Roger Martin. Deshalb seien viele Projekte bereits in Vorbereitung oder stünden vor ihrer Umsetzung. Als Beispiele nennt er die Neugestaltung des Bahnhofplatzes, das Projekt «Stadthaus+», die geplante Mehrzweckhalle und die neue Hafenpromenade. Martin rechnet bei künftigen Zufriedenheitsanalysen deshalb mit besseren Werten. (red/sju)
Das Bild des Tages stammt von Robert Hahn Bauer. Er hat es südlich von Gottlieben am Seerheinufer aufgenommen. Der Fotograf schreibt zum Bild, was der grimmige Blick des Graureihers wohl bedeuten könnte: «Da stehe ich nun, allein auf weiter Flur, nicht weit weg vom Ufer im fast knietiefem Wasser seit über einer Stunde! Jetzt kommt auch noch Wind auf und macht meine neue Frisur kaputt und bei diesem Wellengang werde ich sicherlich keinen Fisch erspähen.» (sju)
Die Kreuzlinger Modefirma Strellson ist seit Februar 2023 Partner der Helvetic Guards. Das erste professionelle American-Football-Team der Schweiz spielt in der European League of Football. Die Kooperation zwischen den Guards und Strellson wurde vorerst für die Saison 2023 vereinbart. Ziel beider Partner sei es, im Anschluss eine längerfristige Zusammenarbeit einzugehen.
Das erste Spiel bestreitet die Mannschaft am 3. Juni gegen die Barcelona Dragons. Bereits zum Saisonauftakt in Barcelona werden die Coaches laut Mitteilung von Strellson in den Helvetic-Guards-Farben ausgestattet. Neben der Kleider-Ausstattung sind auch gemeinsame Anlässe, Social-Media-Aktivitäten und Bandenwerbung bei allen Heimspielen Teil der Zusammenarbeit. Das erste Heimspiel der Helvetic Guards findet am 11.Juni in der Lidl-Arena in Wil statt. 2021 lanciert, wird die erste professionelle Liga Europas 2023 bereits 17 Teams umfassen, darunter auch die Helvetic Guards. (red)
Amriswil verzichtet in Zukunft auf eine separate Jungbürgerfeier, das schreibt die Stadt in einer Mitteilung. In der Vergangenheit seien die Teilnehmerzahlen für die Feier immer weiter gesunken. Gleichzeitig sei der finanzielle Aufwand pro Person gestiegen. Deshalb habe sich der Stadtrat entschieden, die Jugendlichen zukünftig an die Gemeindeversammlung einzuladen und ihnen dort ein Geschenk zu überreichen.
Gründe für die sinkenden Teilnehmerzahlen sind laut dem Stadtrat unter anderem, dass die Jugendlichen sich für den Anlass nicht extra freinehmen wollen und die Feier früher eher als Klassentreffen gesehen wurde. Das sei heute nicht mehr der Fall. (sju)
Zum 60 Jahr-Jubiläum der Seegfrörni 1963 hat die Gemeinde Münsterlingen zu einer Talkrunde mit sieben Zeitzeugen eingeladen. Am Mittwochabend haben sie in der Bächlihalle rund 150 Interessierten von ihren Erlebnissen berichtet.
Karl Huber, Kurt Greuter und Ruedi Friedrich hatten sich am 8. Februar 1963 ursprünglich nur zum Eishockeyspielen in der Münsterlinger Bucht getroffen und dann spontan entschieden, Mitgliedern der Narrengesellschaft Hennenschlitter entgegenzugehen, die sich von Immenstaad (D) her auf den Weg Richtung Münsterlingen gemacht hatten. Da die drei Buben, zwei von ihnen 13 und einer 10 Jahre alt, aber abgesehen von ihren Schlittschuhen und den Eishockeystöcken keinerlei Ausrüstung dabei hatten, gestaltete sich die Überquerung im dichten Nebel äussert abenteuerlich. Rückblickend sagt Kurt Greuter: «Wir müssen tausend Schutzengel gehabt haben, dass uns nichts passiert ist.» (rha)
Der HC Thurgau verpflichtet als Ersatz für den verletzten William Pelletier den Amerikaner Blake Christensen (27) bis zum Saisonende. Der HC Thurgau reagiert damit auf den anhaltenden Ausfall von William Pelletier und besetzt die zweite Ausländer-Position mit dem 27-jährigen amerikanischen Flügelstürmer Blake Christensen.
Der starke Schlittschuhläufer Christensen hat bereits 21 Spiele in der AHL für die Bakersfield Condors sowie die Springfield Thunderbirds bestritten. Seine hockeytechnische Ausbildung konnte der 175 Zentimeter grosse Flügelstürmer am renommierten American International College in Massachusetts erlangen. Zuletzt war er bei den Worcester Railers in der East Coast Hockey League (ECHL) tätig und konnte dort in 71 Spielen 26 Tore sowie 25 Assists verbuchen.
Christensen passe mit seinem schnellen, energievollen Spielstil gut in die Swiss League und ersetze mit seinen Attributen den Kanadier Will Pelletier bestens. Er wird bereits morgen Freitag in Weinfelden eintreffen und direkt zum Team des HCT stossen. Aller Voraussicht nach wird er ab nächstem Dienstag in die Playoff-Viertelfinalserie miteinsteigen. (red)
Um die Hilfsaktionen nach dem verheerenden Erdbeben in der Türkei und in Syrien zu unterstützen, spendet das Frauenfelder Departement für Gesellschaft und Soziales 5000 Franken Nothilfe an die Glückskette. Das schreibt die Stadt in einer Mitteilung.
«Gemeinsam mit unseren Schweizer Partnerorganisationen vor Ort, klären wir, wo die Bedürfnisse am grössten sind und evaluieren, wie wir helfen können. Derzeit konzentrieren sich alle Anstrengungen auf die Suche nach verschütteten oder vermissten Personen sowie auf die Bereitstellung von Nahrung, Wasser und Notunterkünften für die Überlebenden, die alles verloren haben», heisst es auf der Webseite der Glückskette. (sju)
Bei der Kollision zwischen zwei Autos in Berg wurden zwei Personen leicht verletzt. Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Ein Autofahrer war kurz nach 4.45 Uhr auf der Hauptstrasse in Richtung Berg unterwegs. Aus noch ungeklärten Gründen geriet das Fahrzeug des 52-Jährigen kurz vor dem Ortseingang auf die Gegenfahrbahn, wo es zur Kollision mit dem Auto einer 28-jährigen Frau kam.
Die Autofahrerin und der Unfallverursacher wurden leicht verletzt und mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von einigen zehntausend Franken. Die Strasse musste für rund eine Stunde gesperrt werden. Die Feuerwehr Berg erstellte eine Umleitung. (kapo)
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Donnerstag in Kreuzlingen zwei Einschleichdiebe festgenommen. Die beiden Algerier wurden inhaftiert.
Eine aufmerksame Bewohnerin bemerkte gegen 22.45 Uhr zwei fremde Personen im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses an der Nationalstrasse und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale. Zwischenzeitlich begaben sich die Unbekannten ins benachbarte Mehrfamilienhaus, betraten mindestens eine unverschlossene Wohnung und entwendeten Gegenstände. Sie konnten unmittelbar nach dem Verlassen der Liegenschaft durch eine Polizeipatrouille festgenommen werden. Das Deliktsgut wurde sichergestellt.
Bei den Männern handelt es sich um Algerier im Alter von 27 und 51 Jahren. Die Ermittlungen der Kantonspolizei Thurgau sind noch nicht abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft Kreuzlingen hat gegen beide Personen ein Verfahren eröffnet. (kapo)
Der Stadtrat von Romanshorn setzt per 1. April 2023 die Movis AG als neutrale externe Ombudsstelle ein. Sie soll Mitarbeitende der Stadt bei diversen Fragestellungen unterstützen. Der Stadt war im Zusammenhang mit der Genehmigung des neuen Personalreglements von der Gemeindeversammlung am 8. November 2021 damit beauftragt worden, eine solche Anlaufstelle für Mitarbeitende zu definieren.
Die Ombudsstelle soll bei gravierenden Problemen wie Mobbing oder Belästigungen die Mitarbeitenden beraten und unterstützen sowie im Bedarfsfall zwischen Arbeitgeberin und Arbeitnehmenden vermitteln. Die Movis AG ist ein spezialisiertes Beratungsunternehmen, dessen Fachpersonal auf eine neutrale und kompetente Aussensicht fokussiert. (red)
Kurz nach 21.45 Uhr am Mittwochabend wurde der Kantonalen Notrufzentrale die unsichere Fahrweise eines Autofahrers gemeldet. Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau konnte kurze Zeit später das beschädigte Fahrzeug sowie den Autofahrer an der Walzmühlestrasse antreffen.
Der 43-Jährige gab gegenüber den Einsatzkräften an, auf der Strecke zwischen Schaffhausen und Frauenfeld mit einer Mauer kollidiert zu sein. Beim Unfall wurde niemand verletzt. Der Sachschaden am schwarzen BMW beträgt einige tausend Franken.
Der Atemalkoholtest ergab beim Iraker einen Wert rund 0,69 mg/l. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutentnahme und Urinprobe an. Sein Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.
Wer Angaben zum Unfallort machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Frauenfeld unter 058 345 24 60 zu melden. (kapo)
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Mittwochabend in Frauenfeld einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte kurz nach 20.15 Uhr an der Freiestrasse einen Autofahrer. Die Atemalkoholprobe ergab beim 37-Jährigen einen Wert von 0,53 mg/l. Der Führerausweis des Schweizers wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes abgenommen. (kapo)
Dem Arenenberg wurde das Bio-Knospe-Zertifikat aberkannt, teilt das landwirtschaftliche Kompetenzzentrum des Thurgaus mit. Grund für das verlorene Label: Mittel für den nicht-landwirtschaftlichen Lehr- und Lernauftrag, die nicht ausnahmslos den Bio-Richtlinien entsprechen, wurden am falschen Ort gelagert. Weiter seien nicht biokonforme Produkte in der Parkanlage des Arenenbergs eingesetzt worden. Dies widerspricht der von Bio Suisse geforderten Gesamtbetrieblichkeit, was zur Aberkennung des Zertifikats führte. Der landwirtschaftliche Gutsbetrieb selber sei in Bezug auf den CH-Bio-Standard aber frei von Mängeln.
«Der Arenenberg hat die Komplexität und die Trennschärfe zwischen einzuhaltenden Richtlinien für den bio-zertifizierten Gutsbetrieb und den Parametern zu den Lehrinhalten des nicht landwirtschaftlich genutzten Kompetenzzentrums unterschätzt», lässt sich Jack Rietiker, Geschäftsleiter Arenenberg, zitieren. Die landwirtschaftliche Umstellung und Einhaltung des Bio-Standards sei jedoch zu jedem Zeitpunkt gewährleistet gewesen. Die Herstellung der landwirtschaftlichen Produkte inklusive des Weinguts seien nicht von Mängeln betroffen, und es sei stets nach Bio-Richtlinien gearbeitet worden, sagt Rietiker.
Der Arenenberg setze nun alles daran, den Bio-Standard sofort wiederzuerlangen und reiche die Neuanmeldung bei Bio Suisse umgehend ein. Für die erneute Umstellung rechnet der Arenenberg für die nächsten beiden Jahre damit, pro Jahr einen mittleren fünfstelligen Betrag weniger einzunehmen. Hauptsächlich aufgrund der tieferen Vermarktungspreise. Der Gutsbetrieb Arenenberg ist kein direktzahlungsberechtigter Betrieb, daher entstehen in diesem Bereich keine zusätzlichen finanziellen Einbussen. (red)
Werner Ibig war 20 Jahre lang als Direktor im Kloster Fischingen tätig. Eigentlich sollte der 68-Jährige bereits ein Jahr früher in seinen wohlverdienten Ruhestand treten, doch es kam anders: Für die ideale Gestaltung der Übergabe an den neuen Geschäftsführer Walter Hugentobler arbeitete er noch ein Jahr länger. Inzwischen geniesst der Bischofszeller seit rund eineinhalb Jahren seinen Ruhestand. Werner Ibig sagt in der «Regi - Die Neue»: «Ich habe bis zum letzten Tag gerne gearbeitet und hatte keine Probleme, loszulassen. Als Direktor habe ich jeden Tag etwas dazugelernt, und die Arbeit hat nie an Faszination verloren.» Trotz Pension wird es dem Thurgauer im letzten Lebensabschnitt nicht so schnell langweilig werden. Denn die Liste seiner Tätigkeiten, die er heute noch ausführt, ist lang. Für den Ausgleich geht Ibig wandern, fährt Velo oder er unternimmt Bergtouren. (fem)
Am Mittwochnachmittag wasserte die Schweizerische Bodenseeschifffahrt ihre Motorfähre «Euregia» wieder ein. Das Schiff kommt nur alle sechs Jahre in die Werft und wurde heuer auf einige bevorstehende Erneuerungen vorbereitet. Während sich am Hafen einige Schaulustige eingefunden haben, wurde die Fähre langsam ins Wasser gefahren.
Nicht alle anstehenden Arbeiten konnten durchgeführt werden am Schiff: Ein Steuergerät für einen Stromgenerator wurde nicht rechtzeitig geliefert. Deshalb kann die Fähre nicht direkt wieder in Betrieb genommen werden.
Die Euregia soll schnellstmöglich wieder im Fahrplandienst eingesetzt werden können, damit der stündliche Fahrplan im Sommerbetrieb eingehalten werden kann. Für den Einbau der noch fehlenden Teile muss die Euregia nicht mehr in die Werft. Die Teile werden von Hafen aus montiert, schrieben die Schiffsbetriebe in einer Mitteilung. (rar)
Der Kirchenrat der Evangelischen Landeskirche des Kantons Thurgau hat beschlossen, einen Beitrag von 10’000 Franken für die Nothilfe für die vom schweren Erdbeben in der Türkei und in Syrien betroffenen Menschen zu spenden. Das Geld stammt aus der Hilfskasse der Landeskirche und wird an das Hilfswerk der Evangelisch-reformierten Kirche der Schweiz HEKS überwiesen, heisst es in einer Mitteilung.
HEKS unterstützt im Norden Syriens seit mehreren Jahren intern Vertriebene und andere verletzliche Gruppen über kirchliche Partnerorganisationen. Diese konnten bereits wenige Stunden nach dem Erdbeben erste Nothilfemassnahmen ergreifen für Familien, die ihr Zuhause verloren hatten oder aus Furcht vor Nachbeben nicht mehr in ihre beschädigten Häuser zurückkehren können. In Aleppo und Latakia sind bereits Notunterkünfte in Betrieb, in denen mehrere hundert Menschen Schutz finden und versorgt werden. Erdbebenopfer in Aleppo und Kessab werden mit Bargeld unterstützt, damit sie dringend benötigte Nahrungsmittel, Hygieneprodukte oder Decken kaufen können. Besonders gefährdete Menschen erhalten kostenlose medizinische Versorgung. (red)
Unter dem Motto «Shoppä für en guete Zweck» organisieren Maria Näf aus Weinfelden und Marlen Kuhn aus Bettwiesen vom 9. bis 11. Februar einen gemeinnützigen Shoppingevent für Frauen.
Das Kindergartenuntergeschoss in Bettwiesen wird für drei Tage in einen Kleidershop verwandelt, wo diverse Secondhand-Frauenkleider in top Zustand zum Verkauf stehen. Jede Generation von Frauen ist willkommen. Die Öffnungszeiten sind am Donnerstag und Freitag von 18 bis 21 Uhr und am Samstag von 9 Uhr bis 14 Uhr. Während der Zeit können alle gespendeten Kleidungsstücke für einen guten Preis gekauft werden. Der Erlös des Events wird an die Kinderkrebshilfe Schweiz gespendet. (red)
Die Onlineplattform «Swiss Architects» nominierte 42 Bauten von Schweizer Architektinnen und Architekten für den «Bau des Jahres» 2022. In die Liste geschafft hat es auch ein Gebäude aus dem Oberthurgau: Das Architektenteam Schoch-Tavli konnte sich mit dem Doppelkindergarten in Kradolf den sechsten Platz sichern. Es sei ihnen gelungen, den Kindergarten ästhetisch an die bereits bestehenden Gebäuden und das Naherholungsgebiet zu integrieren, wie Swiss Architects begründet.
Die Vorbereitungen auf die kommenden Narrentage der Sirnacher Fasnacht laufen momentan auf Hochtouren. So arbeiten aktuell vier bis fünf freiwillige Helfende am diesjährigen Füürlizapfen. Dabei ist das Motto in diesem Jahr «Disco Fever» und dementsprechend besonders viel Glitzer. Es ist aber auch eine Ode an Gemeindepräsident Kurt Baumann. Joe Kayser SiFA-Präsidentin sagt: «Es ist ein Dankeschön von den Fasnächtlern für sein jahrelanges Engagement.» (mhe)
«Jeder Wolf braucht pro Tag mindestens drei Kilo Futter, ausgehungert auch mal bis zu zehn Kilo», sagen die beiden Thurgauer Kantonsrätinnen und Bachmann (SVP, Frauenfeld) und Priska Peter (SVP, Münchwilen). Sie befürchten, dass der Wolf künftig vermehrt sein Unwesen im Thurgau treiben und Nutztiere gefährden wird. Wegen der «rasant steigenden Anzahl an Wölfen» werde das Futterangebot und der Alpenraum bald nicht mehr ausreichen, was zu einer Ausdehnung der Territorialfläche führen werde. Am 15. Februar wird sich der Thurgauer Grosse Rat mit der Interpellation «Strategie Wolf im Thurgau» von Bachmann und Peter befassen. (hs)
Pünktlich zum Valentinstag startet die zweite Staffel vom Dating-Format «First Dates - Znacht für Zwei» auf der Schweizer Streamingplattform oneplus. Gastgeber Maximilian Baumann verkuppelt wieder zahlreiche Singles aus der ganzen Schweiz. Unter ihnen auch sechs Thurgauerinnen und Thurgauer, die nach dem perfekten Match suchen. Ein gemeinsamer Znacht entscheidet, ob es funkt und am Ende des Abends stellt sich dann die grosse Frage: Reicht es für ein zweites Date oder bleibt es beim «First Date»? (red/ank)
Bei Schwerverkehrskontrollen auf der Autobahn A1 bei Wängi kontrollierte die Kantonspolizei Thurgau am Dienstag mehrere Last- und Lieferwagen. 13 Fahrer werden bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. Ein Chauffeur lenkte in einem Fall sein Fahrzeug während rund 17 Stunden.
Spezialisten der Verkehrspolizei der Kantonspolizei Thurgau kontrollierten von 4 bis 13.30 Uhr auf der Autobahn A1 in beiden Richtungen 29 Last- und Lieferwagen. Drei Lastwagenfahrer hielten die Lenk- und Ruhezeit nicht ein. Ein 49-jähriger Chauffeur beging in der Kontrollperiode von 28 Tagen 35 Widerhandlungen gegen die Arbeitszeit- und Ruhezeitverordnung. Der Chauffeur lenkte in einem Fall sein Fahrzeug während rund 17 Stunden. Die Tageslenkzeit von maximal 10 Stunden wurde somit massiv überschritten.
Weiter wurde festgestellt, dass er die gesetzlichen Lenkpausen mehrfach nicht einhielt, tielt die Kantonspolizei Thurgau am Mittwochvormittag mit. Der Fahrer lenkte sein Fahrzeug bis zu 10 Stunden ohne Pause. Es besteht die Vorschrift, dass nach einer Lenkzeit von 4,5 Stunden eine Pause von 45 Minuten eingelegt werden muss. Der Türke musste ein Bussen- und Kostendepositum leisten und wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. Der Chauffeur darf nach dem Absolvieren der vorgeschriebenen Ruhezeit von 45 Stunden weiterfahren.
In sieben Fällen wurde bei den Fahrzeugen der technische Zustand oder die Ladung bemängelt. Zwei Chauffeure missachteten das Nachtfahrverbot. Eine Lastwagenfahrer war mit einer abgelaufenen Chauffeurzulassungsverordnung unterwegs. Die Fahrer werden bei der zuständigen Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. Ein 39-Jähriger war im Fahndungssystem zur Aufenthaltsnachforschung ausgeschrieben. Ein 30-jähriger Mann wurde wegen eines Bussenverhafts gesucht. Er konnte vor Ort die Busse bezahlen. (kapo/sko)
In der Verkehrsstatistik 2022 weist der Kanton Thurgau erstmals auch den Veloverkehr aus. An der Velo-Messstelle in Bottighofen wurden letztes Jahr 382’400 Durchfahrten gezählt, teilt das kantonale Tiefbauamt mit. Das sind über 20 Prozent mehr als im Vorjahr und 32 Prozent mehr als bei der ersten Zählung 2012. Bis jetzt gibt es im Kanton Thurgau erst drei Velo-Messstellen: in Arbon, Bottighofen und Mannenbach entlang des Bodensee-Radwegs. Diese Veloroute (SchweizMobil-Route 2) wird im Alltag, in der Freizeit und touristisch häufig genutzt. In Bottighofen fallen die Zuwachsraten je nach Wetter pro Monat unterschiedlich hoch aus. Im sonnigen und warmen Mai 2022 waren in Bottighofen rund 66 Prozent mehr Velofahrer unterwegs als im Mai des Vorjahres, dafür im kühlen und regnerischen September rund 38 Porozent weniger. Gezählt wird an den Velo-Messstellen mit Lasertechnologie. Das Messstellennetz wird in den nächsten Jahren flächendeckend ausgebaut. Auch für die Erarbeitung des Mountainbike-Konzeptes werden bereits an verschiedenen Orten die Frequenzen gemessen.
Der Schwerpunkt der Verkehrsstatistik 2022 liegt wie üblich auf dem motorisierten Individualverkehr auf den Kantonsstrassen. Insgesamt betreibt der Kanton 198 Messstellen an 80 Messorten. Davon werden an 33 Messorten jeweils 10 Fahrzeugkategorien nach Swiss10 erfasst (Autos, Motorräder, Lieferwagen, Lastwagen, usw.). 2022 waren die Verkehrsmengen immer noch tiefer als vor der Corona-Pandemie: Im Vergleich zu 2019 ist der Verkehr auf den Kantonsstrassen um 1.4 % zurückgegangen. Die am stärksten befahrene Kantonsstrasse war 2022 in Kreuzlingen die Romanshornerstrasse zwischen Kreisel Ziil und Bottighofen: Hier wurde ein durchschnittlicher täglicher Verkehr (DTV) von 21’618 Fahrzeugen registriert. (red)
Auf der politisch unabhängigen Wahlplattform Smartvote können sich die 140 Kandidaten der Kreuzlinger Gemeinderatswahlen vom 12. März präsentieren. Smartvote kommt gemäss Mitteilung der Stadt bei den Kreuzlinger Gemeinderatswahlen zum vierten Mal zum Einsatz. Initiiert wurde die Einführung der unabhängigen Wahlplattform von der Stadtkanzlei in Absprache mit den Parteien. Das Portal (smartvote.ch) ist seit dem 1. Februar aufgeschaltet. (red)
Die Kantone Thurgau und St.Gallen haben seit Mai 2022 ein neues Ergebnisermittlungssystem für Wahlen und Abstimmungen getestet. Mehr als 180 Sicherheitsforscher haben das System auf Sicherheitslücken geprüft und damit noch sicherer gemacht. Nun teilen die beiden Kantone mit, dass sie das neue System am Wahl- und Abstimmungssonntag vom 12. März erstmals einsetzen. Das von Abraxas durchgeführte Bug-Bounty-Programm (Prämien-Lückensuche) beinhaltete die Offenlegung des kompletten Quellcodes. Dies ermöglichte es Aussenstehenden aus aller Welt, durch das Studium des Codes zusätzliche Angriffsszenarien zu identifizieren und auszuprobieren.
Bis 3. Februar, 12 Uhr, sind 60 Meldungen eingegangen. Davon wurden 20 als bestätigte Sicherheitslücken im Rahmen des definierten Umfangs (Applikation Ergebnisermittlungssystem mit Berechtigungs- und Identitätenverwaltung) akzeptiert. Eine davon wurde als hoch eingestuft, die anderen als tief oder mittel. 19’600 Franken an Prämien (Bountys) hat die Abraxas Informatik AG bisher ausbezahlt. Von den bestätigten Meldungen befinden sich zwei als mittel klassifizierte Lücken noch in Bearbeitung – diese werden bis zum 12. März korrigiert. Die Ergebnisse der Ersatzwahl eines st.gallischen Mitglieds des Ständerates, die Ergebnisse der Ersatzwahl für das Bezirksgericht Münchwilen im Kanton Thurgau sowie vereinzelte Wahlen und Abstimmungen auf Gemeindeebene in beiden Kantonen werden mit dem neuen System ermittelt. Die Prämien-Lückensuche läuft indes weiter – das System bleibt offengelegt und weitere Versionen werden fortlaufend auf GitHub öffentlich publiziert. Gemäss Mitteilung «werden allfällige neue Schwachstellen laufend und effizient in einem bewährten Prozess behoben». (red)
Per 31. Januar registrieren die drei Thurgauer Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) 3’102 arbeitslose Personen. Damit steigt die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vormonat um 145 Personen. Die Arbeitslosenquote steigt somit von 1,9 auf 2,0 Prozent. Auch die Zahl der Stellensuchenden steigt leicht an. Seit Ende Dezember hat sie sich von 5600 um 87 auf aktuell 5687 Personen erhöht. Die Quote der Stellensuchenden erhöht sich von 3,6 auf 3,7 Prozent. (red)
Der Regierungsrat hat dem Verein Symphonische Kulturevents für die Musicalproduktion «Zeppelin – ein Musical» einen Beitrag von 55’000 Franken aus dem Lotteriefonds gewährt. Der Verein realisiert alle fünf Jahre mit dem Symphonischen Blasorchester Kreuzlingen ein grosses Musical-Projekt. Nach 2012 und 2017 wird im Dezember 2023 das Musical «Zeppelin» an sieben Vorstellungen in Kreuzlingen aufgeführt. Nebst dem Symphonischen Blasorchester Kreuzlingen werden der Laienchor Amazonas sowie sechs professionelle Musical-Darstellerinnen und -Darsteller sowie eine Gebärdensprache-Darstellerin auftreten. Die künstlerische Leitung haben der Dirigent des Symphonischen Blasorchesters Kreuzlingen, Stefan Roth (musikalische Leitung), und Barbara Tacchini (Regie) inne, die beide über langjährige, erfolgreiche Orchester- und Theatererfahrung verfügen. Als Besonderheit wird 2023 kein bestehendes Werk, sondern eine Auftragskomposition des Thurgauer Komponisten David Lang aufgeführt, der das Musical «Zeppelin» exklusiv für dieses Projekt schreibt und komponiert. (red)
Die App «Thurgau Inside» wird per Ende Juni eingestellt, teilt die Thurgauer Kantonalbank (TKB) mit. Dies haben die Partner, der Dachverband der Thurgauer Detailhandelsgeschäfte (TGShop) und die TKB, entschieden. Die App war 2021 initiiert worden, um das Einkaufen in der Region durch die Vernetzung von Konsumentinnen und Konsumenten mit dem Gewerbe zu fördern. Nachdem die App während des Lockdown aufgrund der Corona-Pandemie rege genutzt wurde, konnte sie sich in der Folge nicht wie erwartet als digitaler Marktplatz etablieren. Die TKB, in deren Innovationseinheit die Idee entwickelt wurde, konnte laut Mitteilung mit dieser Dienstleistung für das regionale Gewerbe «wichtige Erfahrungen ausserhalb ihres Kerngeschäfts sammeln». (red)
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Ein unbekannter Mann betrat am Montagabend kurz vor 22 Uhr mit einem Schlagstock in der Hand den Spar-Tankstellenshop an der St.Gallerstrasse in Arbon und forderte die Angestellte auf, die Kasse zu öffnen. Als sich diese in einem Nebenraum in Sicherheit brachte, versuchte der Täter erfolglos, die Kasse selbst zu öffnen. Gemäss Mitteilung der Kantonspolizei verliess er das Geschäft ohne Deliktsgut und flüchtete zu Fuss in Richtung Weiher. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos. Der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau sicherte die Spuren, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Täter wird als zirka 30 bis 40 Jahre alt und 180 bis 190 cm gross beschrieben. Er hatte einen dunkelbraunen Bart und sprach Ostschweizer Dialekt. Er trug eine rote Kapuzenjacke der Marke «Jako», eine graue Trainerhose und graue Turnschuhe. Wer Angaben zur Täterschaft machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich bei der Kantonspolizei Thurgau unter 058 345 22 22 zu melden. (red)
Die Stiftung Waaghaus und Drachenburg in Gottlieben ist bei der Sanierung der historischen Gebäude einen Schritt weiter gekommen, teilt Stiftungsrätin Sabine Ruf mit. Die Gemeinde hat eine rechtskräftige Baubewilligung erteilt, der Stiftungsrat hat jedoch einen Änderungsantrag eingereicht. Die Denkmalpflege hat laut Mitteilung in Aussicht gestellt, den Schutzstatus für den Rheinecksaal auf einen reinen Volumenschutz zu reduzieren. Das würde den Einzug eines Untergeschosses für wichtige Technik- und Garderoberäume im Waaghaus und darüber hinaus gewichtige Kosteneinsparungen bei den Abbrucharbeiten ermöglichen. Die Machbarkeit, die damit verbundenen allfälligen Risiken sowie die Kosten werden aktuell abgeklärt. «Die Kosten werden die ursprüngliche Schätzung deutlich übersteigen, so dass die Stiftung auf weitere Spenderinnen und Spender dringend angewiesen ist», heisst es weiter. Nach drei Jahren übergibt Stiftungsratspräsident Nik Knüsel sein Amt an den 67-jährigen Thomas Schneider, Gründer der Gemeinschaftspraxis Pflanzberg in Tägerwilen. (red)
Im August 2019 wurden die Mitenand-Fahrbänkli in der Region Frauenfeld eingeweiht. Sie sollten eine Alternative zum öffentlichen Verkehr bieten und die Bildung von Fahrgemeinschaften fördern. Zu Beginn des Projekts seien die Bänkli auch gut genutzt worden. «Doch seit Beginn der Covid-19-Pandemie verhalten sich die Leute zurückhaltend und vorsichtig», meint Evelyne Hagen, Initiantin und Gemeinderätin aus Hüttwilen. Die Zwischenbilanz für die Mitenand-Fahrbänkli sieht also nicht ganz so rosig aus wie erhofft. Dennoch werden die Bänkli stehen gelassen, denn «sie werden noch immer genutzt und verstärken das Bewusstsein für Fahrgemeinschaften». (ank)
Die Bäckerei Mohn, Sulgen, beliefert neu die Migros-Ostschweiz mit zwei Backwaren namens Goldzopf und Landparisette.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Montag kurz nach 14.30 Uhr bei der Autobahnausfahrt Matzingen einen fahrunfähigen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Dem 25-Jährigen wurde der Führerausweis abgenommen. Bei der Kontrolle des Autofahrers, der von Zürich her kommend die Autobahn verliess, konnte aus dem Fahrzeuginnern starker Marihuanageruch festgestellt werden. Weiter wurde eine geringe Menge Betäubungsmittel gefunden und sichergestellt. Weil der Mann wegen Betäubungsmittelkonsums als fahrunfähig beurteilt wurde, ordnete die Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme und Urinprobe an. (kapo)
Der HSC Kreuzlingen hat auf den Ausfall von Rückraumspieler Lionel Mirdita reagiert und den 21-jährigen Martin Brezina vom HC Dukla Prag unter Vertrag genommen.
Eigentlich hatten die Kreuzlinger Verantwortlichen grosse Hoffnungen in den auf diese Saison hin von den Kadetten Schaffhausen verpflichteten Lionel Mirdita (Jg. 2002) gesetzt. Aber der 1,95 Meter grosse Rückraumspieler mit drei A-Länderspielen absolvierte aufgrund einer im Training erlittenen Fussverletzung erst fünf Partien in der Quickline Handball League (QHL). Letztmals kam Mirdita am 1. Oktober 2022 gegen Pfadi Winterthur zum Einsatz und erzielte dabei fünf Tore. Der Heilungsprozess seiner Fussverletzung zögerte sich in den letzten Wochen immer wieder heraus. Wann der 20-Jährige wieder eingesetzt werden kann, ist derzeit noch völlig ungewiss. Möglicherweise fällt der Rückraumspieler sogar für den Rest der QHL-Saison 2022/23 aus.
Vielversprechendes Talent Deshalb entschloss man sich beim Aufsteiger vom Bodensee nochmals auf dem Transfermarkt tätig zu werden. So kam Cheftrainer Heiko Grimm in Kontakt mit dem jungen Tschechen Martin Brezina. Der 1,91 Meter grosse und 93 Kilogramm schwere Rückraumspieler stand in dieser Saison beim HC Dukla Prag unter Vertrag. Mit dem Tabellenvierten bestritt Brezina in der laufenden Saison insgesamt 18 Partien in der höchsten Spielklasse und drei Partien auf internationalem Parkett. Im EHF European Cup qualifizierte sich Prag für die Achtelfinals und trifft dort am 11. und 18. Februar auf Wacker Thun. Brezina gehört überdies dem erweiterten Kader des tschechischen Nationalteams an und absolvierte mit diesem im Januar einen dreiwöchigen Lehrgang.
Mehr Möglichkeiten «Ich bin natürlich happy, dass wir die durch die Verletzung von Lionel Mirdita entstandene grosse Lücke im linken Rückraum wieder haben schliessen können», sagt Sportchef Heiko Grimm zum kurzfristig realisierten Transfer. Zuletzt musste der Cheftrainer seine übrigen Leistungsträger wie etwa Bruno Kozina (zu) stark forcieren. Mit Martin Brezina, der im Cup-Viertelfinal gegen den HSC Suhr-Aarau (30:33 n.V.) seinen Einstand im HSCK-Dress gab, besitzt Grimm nun eine zusätzliche personelle Variante im Rückraum.
«Martin hat in unseren Gesprächen und ab dem ersten Training einen super Eindruck hinterlassen. Allerdings wird er definitiv etwas Zeit brauchen, um sich ins Teamgefüge zu integrieren und alle Abläufe zu kennen.»
Er erwarte vom jungen Tschechen deshalb keine Wunder, «aber ich bin überzeugt, dass Martin Brezina den Ausfall von Lionel mittelfristig kompensieren kann.»
In Trüllikon im Kanton Zürich ist es erneut zu einem Fall von Vogelgrippe gekommen. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) hat mit den betroffenen Kantonen die erforderlichen Präventions- und Bekämpfungsmassnahmen beschlossen. Teile der Politischen Gemeinde Schlatt fallen in die Überwachungszone.
Vergangene Woche wurde in einer privaten Tierhaltung in Trüllikon bei fünf gehaltenen Schwarzschwänen die Aviäre influenza (Vogelgrippe, H5N1) festgestellt. Das BLV hat mit den betroffenen Kantonen die erforderlichen Präventions- und Bekämpfungsmassnahmen festgelegt.
Um den Seuchenbetrieb wird eine Überwachungszone mit drei Kilometer Radius ausgeschieden. Von dieser Überwachungszone erfasst wird auch ein Teil der Politischen Gemeinde Schlatt. Weiter wird aufgrund internationaler Anforderungen an den Handel mit Tieren und Tierprodukten eine Zwischenzone mit zehn Kilometer Radius um den Seuchenbetrieb ausgeschieden. Zusätzlich zu den schweizweit geltenden Schutzmassnahmen gelten in der Zwischenzone spezielle Massnahmen für Grossbetriebe, welche durch das Veterinäramt direkt kontaktiert werden. Die Überwachungszone und Zwischenzone mit der genauen Linienführung ist hier abrufbar.
In der Überwachungszone gelten ab 7. Februar u.a. nachfolgende Massnahmen. Das Veterinäramt hat dazu eine Allgemeinverfügung für die Geflügelhaltungen in der Überwachungszone erlassen.
Obwohl eine Übertragung des Vogelgrippe-Virus auf den Menschen äusserst selten ist, berühren Sie vorsichtshalber keine Kadaver von Wildvögeln. Melden Sie deren Fund der kantonalen Fischereiaufsicht oder dem Veterinäramt.
Bei der Kollision zwischen einem Auto und einer Zugskomposition der Frauenfeld-Wil-Bahn wurde am Montag in Frauenfeld der Autofahrer leicht verletzt. Die Zugstrecke war kurzzeitig unterbrochen, es wurden Ersatzbusse eingesetzt.
Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war der 23-jährige Autofahrer kurz nach 8.30 Uhr auf der St.Gallerstrasse stadteinwärts unterwegs. Beim Marktplatz wollte er rechts auf die Marktstrasse abbiegen. Dabei kam es zur Kollision mit einer Zugskomposition der Frauenfeld-Wil-Bahn, die in Richtung Haltestelle Marktplatz unterwegs war. Beim Unfall wurde der Autofahrer leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Während der Unfallaufnahme war der Strassenverkehr im Bereich der Markstrasse eingeschränkt. Der Bahnverkehr war bis kurz vor 10 Uhr unterbrochen, es wurden Ersatzbusse eingesetzt. (kapo)
Am Samstagmittag ist es auf dem Parkplatz eines Möbelhauses in der Byk-Gulden-Strasse in Singen zu einer Unfallflucht gekommen. Ein unbekannter Autofahrer streifte den dort geparkten BMW mit Schweizer Kennzeichen. Ohne den Unfall anzuzeigen und sich um eine Regulierung des Schadens in Höhe rund 2000 Euro zu kümmern, entfernte sich der Unbekannte von der Unfallstelle. (red)
Beamte des Polizeireviers Konstanz haben am frühen Samstagmorgen einen betrunkenen Autofahrer in der Gartenstrasse kontrolliert. Gegen 5 Uhr überprüften die Polizisten einen 22-jährigen BMW-Fahrer, der mit aufheulendem Motor und starker Beschleunigung über die neue Rheinbrücke in Richtung Schweiz unterwegs war. Ein im Rahmen der Kontrolle durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von über zwei Promille. Der 22-Jährige musste daraufhin nicht nur seinen Führerschein, sondern auch eine Blutprobe abgeben. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen der Trunkenheitsfahrt. (red)
Gleich zwei Massnahmen hat der Aadorfer Gemeinderat beschlossen, um einer drohenden Energiekrise zu begegnen: Im gemeindeeigenen Hallenbad sinkt die Wassertemperatur von 30 auf 29 Grad. Erst ab Sommer 2024 gilt die zweite Massnahme: Das Hallenbad bleibt ab dann Juni, Juli und August geschlossen. Bis anhin blieb es jeweils nur im Juli zu, dies wegen der jährlichen Wartungsarbeiten. (kuo)
Weinfelden startet am Wochenende in die Fasnachtszeit. Am Freitagabend finden in vier Restaurants Schnitzelbänke statt, am Samstag um 13 Uhr folgt dann der grosse Umzug durch die Stadt mit anschliessendem Guggekonzert auf dem Marktplatz. Den Abschluss findet die «Wyfelder Fasnacht» am Sonntag in der katholischen Kirche mit dem Guggengottesdienst. Auch in Güttingen herrscht am Wochenende närrisches Treiben mit zwei Gaudiloch-Partys am Freitag und Samstag sowie dem Kindermaskenball und Umzug am Samstag.
In der Nacht auf Montag ist in den beiden Thurgauer Gemeinden Tägerwilen und Gottlieben der Strom ausgefallen. Grund für den rund einstündigen Unterbruch sei ein Kurzschluss gewesen, wie der Alarmdienst Alert Swiss meldete. Unterdessen ist die Stromversorgung wieder hergestellt. (red)
Vier heute 21-jährige Frauenfelder Maturaabsolventen haben ein Start-up gegründet, das Mittelschülerinnen und Mittelschülern den Berufseinstieg vereinfachen soll. «Student Rockets» ist eine Online-Jobbörse. Am Mittwoch können Interessierte in der Kantonsschule Frauenfeld einem ersten Vortrag über die Jungunternehmer und ihr Projekt beiwohnen. (ma)
Nach dem äusserst erfolgreich durchgeführten Nationen-Turnier im letzten Dezember ist es den Verantwortlichen des Eissportzentrums Oberthurgau (EZO) einmal mehr gelungen, einen Grossanlass mit der Nachwuchs-Weltelite in die Region zu bringen.
Von heute Montag, 6. Februar, bis Sonntag, 12. Februar, werden sich anlässlich des 5-Länderturniers die besten 16- und 17-jährigen Eishockey-Spieler der USA, von Finnland, Tschechien, Schweden und der Schweiz im EZO messen. Es werden somit fünf der Top 8 – Eishockeynationen der Nachwuchs-Weltelite teilnehmen.
Mit dem vielleicht weltbesten Team, der USA, kann man gleichzeitig auch auf die herausragenden Finnen gespannt sein. Die Schweizer U17-Mannschaft hat bereits im Dezember 2022 aufgezeigt, dass dieser Jahrgang und das gesamte Team auch mitten in der Weltelite einen starken Auftritt hat und auch in diesem Turnier eine wichtige Rolle spielen kann.
Für die Austragung dieses Länderturniers im Oberthurgau setzte sich die EZO-Organisation wieder gegen starke Konkurrenten durch. Mit diesem Erfolg werden von in- und ausländischen Gästen in den sieben Tagen rund 1‘000 Hotelnächte benötigt, welche vorwiegend und bei Kapazität in Oberthurgauer Hotels gebucht werden. Somit gelingt es der EZO AG mit den beiden Grossanlässen vom Dezember 2022 und Februar 2023 dem Regionalen Tourismus eine äusserst wichtige Wertschöpfung einzubringen und gleichzeitig zu einem sehr positiven Image- und Bekanntheitsgrad im In- und Ausland beizutragen.
Der Eintritt für alle zehn Spiele des U17-Nationenturniers ist frei. Der Spielplan ist auf der Homepage www.ezo-tg.ch ersichtlich.
Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau wollte eine 23-jährige Autofahrerin am Sonntag kurz nach 12.45 Uhr von einem Vorplatz an der Amriswilerstrasse wegfahren. Dabei verlor sie die Kontrolle über das Fahrzeug und kam in einem Garten einer angrenzenden Liegenschaft zum Stillstand. Verletzt wurde niemand, es entstand geringer Sachschaden.
Die Atemalkoholprobe bei der Slowakin ergab einen Wert von 0,71 mg/l. Weitere Abklärungen ergaben, dass die Frau keinen Führerausweis hat. (kapo)
Bei der Kreuzung St.Gallerstrasse/Marktstrasse in Frauenfeld ist es am Montagmorgen zu einem Verkehrsunfall gekommen. Dabei kam es um rund neun Uhr morgens zu einem Zusammenstoss mit der Frauenfeld-Wil-Bahn und einem weissen Personenwagen. Die Unfallursache wird von der Polizei abgeklärt. (fra)
Ein Tag nach dem 5:3-Cup-Achtelfinalsieg gegen GC verkündet FCB-Captain Fabian Frei mit einem Bild auf Instagram, dass er und seine Frau Muriel Nachwuchs bekommen haben. Der kleine Sohnemann trägt den Namen Niilo und hat mit Mara (3) und Lena (5) zwei ältere Schwestern. Fabian Frei kommentiert das Foto mit: «Willkommen in unserer Familie.» Muriel und Fabian Frei sind beide in Frauenfeld aufgewachsen und kennen sich bereits seit langer Zeit. Im Juni 2017 folgte schliesslich die Hochzeit des Thurgauer Kickers. Unter den Kommentaren finden sich zahlreiche Glückwünsche seiner Fussballer-Kollegen. Nati-Stürmer Breel Embolo schickt der Familie rote Herzen, FCB-Mitspieler Liam Millar tut es ihm gleich. (fem)
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte am Sonntagmorgen in Bichelsee einen Selbstunfall. Verletzt wurde niemand, der Mann musste seinen Führerausweis abgeben.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war der 44-jährige Autofahrer kurz nach 7 Uhr auf der Hauptstrasse in Richtung Turbenthal unterwegs. Kurz vor Dorfausgang geriet er mit seinem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn, kam links von der Strasse ab und kollidierte mit der Böschung eines Gartens. Gegenüber den Polizisten gab der Mann an, am Steuer eingeschlafen zu sein. Verletzt wurde gemäss Mitteilung der Kantonspolizei niemand, es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.
Der Atemlufttest beim Kroaten ergab einen Wert von 0,82 mg/l (1,64 Promille). Im Auftrag der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme und Urinprobe angeordnet. Der Führerausweis wurde zuhanden der Administrativbehörde eingezogen. (kapo/chs)
Ein Unbekannter hat am Samstagmorgen versucht, einen Kiosk in Kreuzlingen zu überfallen. Wenige Minuten später überfiel der Täter in unmittelbarer Nähe einen Tankstellenshop und erbeutete Bargeld. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei betrat der Unbekannte kurz vor 8.15 Uhr das Einkaufszentrum an der Bleichestrasse und verlangte mit den Worten «Überfall!» und «Geld!» bei der Verkäuferin am Kiosk Bargeld. Aus noch unbekannten Gründen liess er von seinem Vorhaben ab und verliess das Gebäude ohne Deliktsgut.
Wenige Minuten später betrat der Täter gemäss der Polizeimeldung den BP-Tankstellenshop an der Romanshornerstrasse und forderte mit denselben Worten von der Verkäuferin Bargeld. Das Deliktsgut verstaute er in einer grauen Papiertragtasche und flüchtete zu Fuss in Richtung Bottighofen.
Die Angestellten blieben körperlich unverletzt. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Der Täter wird als jüngere Person und von schlanker Statur beschrieben. Der Unbekannte hatte sein Gesicht mit einem grauen Tuch und dunkler Sonnenbrille verdeckt. Er trug eine schwarze Jacke mit farbigen Reissverschlüssen, eine dunkle Hose, eine schwarze Wollmütze mit dem weissen Schriftzug «Campton» sowie weisse Schuhe. Er sprach schweizerdeutsch mit Akzent.
Wer Angaben zur Täterschaft machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich bei der Kantonspolizei Thurgau unter 058-345-22-22 zu melden. (kapo/dwa)
Eine alkoholisierte Autofahrerin hat am Freitagabend in Aadorf einen Selbstunfall verursacht. Verletzt wurde laut Angaben der Thurgauer Kantonspolizei niemand.
Die Autofahrerin wollte kurz nach 17.30 Uhr mit ihrem Fahrzeug den Parkplatz einer Liegenschaft an der Hauptstrasse verlassen. Dabei touchierte sie die Hausfassade. Der Sachschaden beträgt einige tausend Franken.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau führten bei der 55-Jährigen Atemlufttests durch, diese ergaben Werte von über 2 Promille. Die Staatsanwaltschaft Frauenfeld ordnete bei der Schweizerin eine Blutentnahme an. Ihr Führerausweis wurde eingezogen. (kapo/dwa)
Apfelkönigin Nadja Högger hisste am Montag am traditionellen Thurgauer Apéro in Arosa die Thurgauer Fahne. Gemäss einer Mitteilung von Uwe Oster, Redaktionsleiter der «Aroser Zeitung», wurde dazu das Thurgauerlied gesungen. In diesem Jahr strahlte dazu die Aroser Sonne vom blauen Himmel, und so strömten rund 450 Thurgauerinnen und Thurgauer zur Sternebar in der Mittelstation. Dort erwartete sie viel Musik von den Quöllfrisch Buebe und der Sängerin und Flötistin Sabrina Sauder. Willkommen geheissen wurden die Gäste von OK-Präsident Willy Nägeli. (pd)
Vielen Guggen fällt es schwer, neue Leute für ihren Verein zu begeistern. «Es hapert fast überall mit dem Nachwuchs»: sagt der Arboner Lorenz Schnyder, der bis vor kurzem Regionalleiter beim Schweizer Fasnachtsverband war und dort über 300 Mitglieder betreute. Er sieht das Problem darin, dass Vereine auf Freiwilligenarbeit angewiesen sind. «Doch die Jungen wollen nur noch Party machen und nicht mehr mithelfen», sagt er.
Eine Umfrage bei den Oberthurgauer Guggen ergibt: Die meisten Guggen sind in den vergangenen Jahren geschrumpft, beispielsweise die Arbor Felix Hüüler oder die Amriswiler Marktplatzpfuuser. Die einzigen, die in den vergangenen Jahren gewachsen sind, sind die Näbelhusaren aus Bischofszell - von nur noch neun Mitgliedern vor zwei Jahren sind sie heute wieder 17. (shi)
Eine Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses in Konstanz bereitete am Freitag Mittagessen zu und begab sich währenddessen in den Keller des Gebäudes.
Zwischenzeitlich brannte gemäss der Medienmitteilung des Polizeipräsidium Konstanz das Essen auf dem noch eingeschalteten Herd an. Dabei entstandener Qualm zog durch die offene Wohnungstür in das Treppenhaus und löste einen Brandmelder aus. Die mit drei Fahrzeugen und sieben Mann eintreffende Feuerwehr musste laut Mitteilung keine Löschmassnahmen durchführen. Es musste lediglich das Treppenhaus und die Wohnung durchgelüftet werden. (Polizeipräsidium Konstanz/red)
Christoph Wissmann aus Münchwilen trat im Dezember, nach 14 Jahren, als Amtsarzt zurück. Im Vordergrund seiner Arbeit steht gemäss Medienmitteilung der Staatskanzlei Thurgau die Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft und der Polizei bei aussergewöhnlichen Todesfällen. Weitere Herausforderungen sind Beurteilungen zur Hafterstehungsfähigkeit, fürsorgerische Unterbringungen, die Rückbehaltung in den Psychiatrischen Kliniken im Auftrag der Kinder- und Erwachsenschutzbehörde sowie die Sicherstellung von Blut- und Urinproben im Strassenverkehr oder bei Delikten.
Die aktuell amtierenden rund zwanzig Amtsärztinnen und Amtsärzte leisten aufgeteilt in vier Gruppen einen ganzjährigen 24-Stunden Pikettdienst. (pd/red)
Bei einer Kontrolle am Grenzübergang Bietingen entdeckten Zöllner des Hauptzollamtes Singen am vergangenen Mittwoch zwei Gemälde im Wert von 7900 Euro. Zunächst gab das Schweizer Ehepaar bei der Einreise gemäss Medienmitteilung an, keine anmeldepflichtigen Waren mitzuführen. Bei der sich anschliessenden Kontrolle fanden die Zöllner im Kofferraum des Wagens zwei in Luftpolsterfolie verpackte Gemälde.
Auf die Kunstwerke angesprochen, gaben die Reisenden an, die japanischen Tuschemalereien seien dazu bestimmt, über Deutschland in die USA verschickt zu werden. Eine mitgeführte Rechnung bezifferte den Wert je Bild auf 3.950 Euro. Abfertigungsunterlagen für die Gemälde waren nicht vorhanden. Wegen des Verdachts eines Verstosses gegen zoll- und steuerrechtliche Vorschriften leiteten die Beamten gegen die 69-jährige Besitzerin der Kunstwerke ein Strafverfahren ein.
Nach Zahlung der Einfuhrabgaben in Höhe von rund 550 Euro und einer Sicherheit in Höhe der zu erwartenden Strafe konnte das Ehepaar seine Reise fortsetzen. Die weitere Bearbeitung des Steuerstrafverfahren übernahm das Hauptzollamt Karlsruhe. (Hauptzollamt Singen/pd)
G.T leidet an einer psychischen Beeinträchtigung, die mit einer Suchtproblematik einhergehen. Früher hat er in der freien Wirtschaft eine Verkaufslehre angefangen, die er aus gesundheitlichen Gründen jedoch wieder abbrechen musste. Darum arbeitet der 33-Jährige seit November 2022 als Verkäufer im Inclusio-Laden in Kreuzlingen. Denn dieser Arbeitsort ist ein geschützter Arbeitsplatz. G.T. sagt: «Obwohl der Laden relativ klein ist, ist meine Arbeit sehr vielseitig. Und ich schätze es sehr, dass ich hier verstanden und nicht bewertet werde.» Der Kreuzlinger wird im Inclusio-Laden von Fachmitarbeitenden bei der Arbeit unterstützt. Für seine Zukunft plant er, wieder im ersten Arbeitsmarkt zu arbeiten und will die Zeit im Inclusio-Laden nutzen, um sich gut dafür vorzubereiten. (fem)
Aktuell steckt der FC Basel in Schwierigkeiten und sorgt seit einigen Tagen für Schlagzeilen. Umso erfreulicher war der Sieg im Cupspiel vom Mittwochabend: Der FC Basel konnte die Grasshoppers in einem wilden Spiel im Letzigrund 5:3 besiegen. Damit verschafft sich der FC Basel etwas Luft in der Krise und kann diese Saison weiter vom Cupsieg träumen. Der Egnacher Michael Lang im FCB-Trikot sagt auf «Blick.ch»: «Es war ein komisches Spiel mit komischen Toren. Aber ganz ehrlich, morgen fragt uns niemand mehr, wie wir weitergekommen sind. Jetzt spielen wir im Viertelfinal in St. Gallen und der Weg in den Final wird kürzer.» (fem)
Im Kanton Thurgau wurden in der Nacht auf Donnerstag in der Gemeinde Neunforn zwei Sirenenalarme ausgelöst – um 0.30 und um 2 Uhr. In beiden Fällen handelte es sich um einen Fehlalarm. Für die Bevölkerung besteht keine Gefahr, wie FM1today meldet.
Bereits am Mittwoch um 13.30 Uhr heulten fast alle der rund 5000 stationären und 2200 mobilen Sirenen im Rahmen des schweizweiten Tests. Rund 99 Prozent der Sirenen funktionierten bei dem Test einwandfrei.
Im Garten von Mägi Habrik Killer aus Kreuzlingen beginnt schon die Blütezeit.
Die Konstanzer Polizei sucht Zeugen zu einer Körperverletzung, die sich am Dienstagmittag, gegen 13.30 Uhr, in der Gustav-Schwab-Strasse ereignet hat und bei welcher ein 14-jähriger Schüler von mehreren Jugendlichen angegangen worden ist. Nach bisherigen Ermittlungen war der Junge mit seinen Freunden auf dem Nachhauseweg von seiner Schule, als ihm sechs männliche Jugendliche entgegentraten und sein mitgeführtes Fahrrad festhielten. Nachdem die Jugendlichen gegen das Fahrrad traten, eskalierte der Streit und es entstand ein Gerangel. Der Geschädigte und einer der Angreifer gingen zunächst zu Boden. Schliesslich wollte der 14-Jährige die Örtlichkeit verlassen, woraufhin derselbe Angreifer den Schüler mehrfach schlug und trat.
Die Freunde des Schülers hatten zwischenzeitlich dessen Fahrrad und Schulranzen auf den nahegelegenen Sportplatz gebracht. Dorthin konnte sich ebenfalls der Geschädigte flüchten, woraufhin die Unbekannten die Örtlichkeit verliessen. Zu Beginn der Auseinandersetzung hatte eine unbekannte Frau schlichtend auf die sechs Jugendlichen eingewirkt und konnte zunächst die Auseinandersetzung verhindern. Nachdem die Frau die Örtlichkeit verlassen hatte, gerieten die Jugendlichen erneut aneinander.
Zeugen, die die Auseinandersetzung beobachtete haben oder sonst Hinweise auf die sechs Jugendlichen geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Konstanz, Tel. 07531 995-0, zu melden. Insbesondere die Frau, die versucht hat zu schlichten, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Eine Fussgängerin ist bei einem Unfall auf der Schneckenburgstrasse in Konstanz am Donnerstag gegen 13 Uhr schwer verletzt worden. Die 71-jährige Frau überquerte die Schneckenburgstrasse zwischen zwei an der Ampel verkehrsbedingt wartenden Fahrzeugen. Sie prallte im Anschluss gegen einen in Richtung Reichenaustrasse, auf der Linksabbieger-Spur fahrenden, Peugeot eines 56-jährigen Mannes. Die Frau verletzte sich hierbei schwer und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Während der Unfallaufnahme musste die Schneckenburgstrasse auf Höhe Reichenaustrasse und Gottmannplatz gesperrt werden. (red)
(red) Nachdem die Vogelgrippe in der Schweiz vereinzelt und in Europa vermehrt aufgetreten ist, werden die schweizweiten Massnahmen zur Eindämmung der Vogelgrippe mindestens bis am 15. März 2023 verlängert. Dies teilt das Veterinäramt des Kantons Thurgau mit.
Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV verlängert die Massnahmen zur Vorbeugung der Vogelgrippe. Unter anderem bedeutet das, dass sich Hausgeflügel weiterhin nur in einem vor Wildvögeln geschützten Bereich aufhalten darf. Diese Einschränkung hatte das BLV in Absprache mit den Kantonen im November 2022 landesweit verordnet, nachdem die zuständigen Labore das Virus in einem Betrieb bei Winterthur nachgewiesen hatten. Eine weitere Ausbreitung der Seuche konnte weitgehend verhindert werden.
Seit Mitte Januar 2023 kam es im angrenzenden Ausland zu zahlreichen Fällen von Vogelgrippe bei Wildvögeln. In der Schweiz wurden im Dezember 2022 und im Januar 2023 einzelne Wildvögel positiv getestet.
Das Risiko einer Einschleppung der Seuche bleibt hoch, bis die Wasservögel ihr Winterquartier in der Schweiz verlassen haben. Dies sollte Anfang März der Fall sein.
Damit Krankheitsausbrüche frühzeitig entdeckt werden können, sollen gewisse verendete oder kranke Wildvögel auf das Vogelgrippe-Virus untersucht werden. Melden Sie deshalb gefundene Wildvögel der kantonalen Fischereiaufsicht oder direkt dem Veterinäramt, so dass die Kadaver geborgen, beprobt und fachgerecht entsorgt werden können. Vorsichtshalber sollten keine Wildtiere berührt werden.
Weitere Informationen unter: https://veterinaeramt.tg.ch.
Dies fragt sich vielleicht diese putzige Blaumeise am Ufer des Seerheins. Robert Hahn Bauer hat das Vögelchen am Dienstagnachmittag in der Nähe von Gottlieben beobachtet und fotografiert. (red)
Im April 2003 wurde der Rickenbacher Dominik Bein von sieben Rechtsextremen halb totgeprügelt. Die Neonazis traten so lange auf seinen Kopf ein, bis er regungslos liegen blieb. Seither ist er schwer beeinträchtigt und wird von seiner Mutter gepflegt. Mit der Invalidenrente lebt er unter dem Existenzminimum. Bei einer Spendenaktion eines Fernsehzuschauers kamen nun 50’000 Franken zusammen. (rop)
Für die Handball-Weltmeisterschaft der Männer, die vom 11. bis 29. Januar in Polen und Schweden stattfand, verwandelte sich die Stockholmer Tele2-Arena in eine Handballarena mit 22'000 Zuschauerplätzen. Mit einer temporären Tribüne schuf der deutsche Ableger des Eventbauspezialisten Nüssli aus dem thurgauischen Hüttwilen eine passgenaue WM-Arena. Um die richtige Atmosphäre zu schaffen, entwickelte das Projektteam von Nüssli Deutschland für die neun Spiele - inklusive des Finalspiels - am Austragungsort Stockholm eine eigene kleinere WM-Arena innerhalb des Fussballstadions. 26 LKW lieferten die insgesamt 450 Tonnen Systemmaterial. Innerhalb von nur 10 Tagen baute das Projektteam eine temporäre Zuschauertribüne mit 8 000 Sitzplätzen auf. (red)
Seit Anfang Jahr sitzt Sarah Bünter (Die Mitte) im Stadtparlament St.Gallen. Die gebürtige Thurgauerin vertritt die junge Generation. Sie beschäftigt sich politisch mit dem demografischen Wandel und mit der Generationenpolitik. Über ihre politischen Ziele sagt sie im «St.Galler Tagblatt»: «Bei mir ist’s schnell gegangen mit dem Einzug ins Parlament. Und jetzt lasse ich’s auf mich zukommen.» Sie war wegen ihres HSG-Studiums von Gerlikon bei Frauenfeld nach St.Gallen umgezogen. Da sie in einem 600-Seelen-Dorf aufgewachsen ist, sei der Umzug vom Land in die Stadt ein grosser Schritt gewesen. Sie sagt: «Die Stadt St.Gallen war am Anfang riesig für mich. Inzwischen hat sie aber die richtige Grösse. Ich kenne immer jemanden, wenn ich unterwegs bin. Aber auch nicht alle. Das gefällt mir.» (fem)
TZ-Leser Christof Hablützel hat am Dienstagmorgen in Romanshorn dieses Bild aufgenommen. Es zeigt einen sogenannten Mitzieher mit Blick gegen die Vorarlberger Berge. Herzlichen Dank für das stimmungsvolle Bild. (sba)
Jetzt also doch! Am späteren Mittwochnachmittag verschickte die Gruppe «IG Dominik Reis» eine Mitteilung, dass Stadtrat Dominik Reis nun offiziell als Gegenkandidat von Stadtpräsident Roger Martin antreten werde. Vor einer Woche noch wollte sich Dominik Reis, der für die SVP im Stadtrat sitzt, nicht festlegen und sagte auf Anfrage unserer Zeitung, dass er keinen Wahlkampf machen und nicht die politische Auseinandersetzung mit Roger Martin suchen werde.
Eine Hintertür liess er sich aber offen und meinte, er stünde zur Verfügung, falls der Druck aus dem Volk sehr gross würde. Nun folgt also die Kehrtwende des ausgebildeten Polizisten, der gegen die Autoposer kämpft und auch mal als Privatperson nachts am Hafen auf Patrouille geht, um für Ruhe und Ordnung zu sorgen.
Silvan Mumenthaler, Sprecher von «IG Dominik Reis», lässt verlauten, dass die Gruppe ihren Wahlkampf zugunsten von Dominik Reis weiterführen werde. Auf die Unterstützung seiner eigenen Partei kann er zurzeit nicht zählen. SVP-Ortsparteipräsidentin Melanie Zellweger, wie Reis ebenfalls Mitglied des Romanshorner Stadtrates, verschickte am Montag eine Medienmitteilung, dass die Parteispitze Reis nur als Kandidaten für den Stadtrat, nicht aber fürs Stadtpräsidium unterstütze. Es ist jedoch ein offenes Geheimnis, dass sich Reis mit einzelnen Parteileitungsmitgliedern überworfen hat und deshalb aus dem Vorstand ausgetreten ist. (man)
Die Stadt Romanshorn verlängert die Versuchsphase zur Verkehrsberuhigung und -lenkung an der unteren Hafenstrasse. Das schreibt sie in einer Mitteilung. Im Herbst 2020 hatte die Stadt die Fahrbahn zwischen der Bahnschranke an der Bankstrasse und dem Restaurant Panem umgestaltet. Auch, um Autoposer von der Strasse und den Parkplätzen am Seeufer fernzuhalten. Diese hatten vor allem während der Coronapandemie bei Politikern und Anwohnerinnen in Romanshorn für Ärger gesorgt.
Vor über zwei Jahren wurden auf der entsprechenden Strasse Längs- und Querparkplätze aus Sicherheitsgründen aufgehoben und Eingangstore beim Restaurant Schiff und beim Restaurant Panem installiert. Gestalterische Massnahmen an der Fahrbahn mit Pollern und ein geändertes Verkehrsregime bei der Kreuzung Hafen- zur Bankstrasse sollten die Sicherheit erhöhen.
Diese Massnahmen sollen nun um zwei weitere Jahre verlängert werden, weil die Erkenntnisse während der Corona-Pandemie nur bedingt repräsentativ seien. Die Verlängerung stehe auch im Kontext zu den aktuellen Umgestaltungsplänen der Hafenpromenade mit Bau des Hafenhotels und einer Tiefgarage, die auch Einfluss auf die Gestaltung der Bankstrasse vom Bahnhof bis zum Parkplatz Seepark haben. (pd/sju)
(Es ist nur ein kleines elektronisches Bauteil, doch sein Fehlen hat grosse Auswirkungen auf den Fährbetrieb zwischen Romanshorn und Friedrichshafen, genauer gesagt auf die Motorfähre Euregia. Diese wird gemeinsam von den deutschen Bodensee-Schiffsbetrieben (BSB) und der Schweizerischen Bodensee-Schifffahrt AG (SBS) betrieben und stellt mit der MF Romanshorn und der MF Friedrichshafen den Stundentakt sicher.
Doch dieser kann nun nicht mehr eingehalten werden, weil zeitgleich mit dem Ausfall der «Euregia» auch die Motoren der MF Romanshorn revidiert werden. Diese Revision lasse sich kurzfristig nicht schieben, teilt die SBS mit, denn die Vorbereitung dauere rund zehn Monate und jeweils nur in den Wintermonaten stehe das nötige Personal und Equipment für die Revision zur Verfügung.
Nun fallen so zwei Fähren gleichzeitig aus.
Während die MF Friedrichshafen für Autos und LKWs zumindest den Zwei-Stunden-Takt (Abfahrt in Romanshorn zu geraden Stunden und Minute 24) sicherstellt, springt in der Stunde dazwischen die MS Zürich für Passagiere und Velofahrer ein. Dieses Regime gilt vom 10. Februar bis zum 24. März. (man)
«s’Kafi» nennt sich Aadorfs jüngstes Gastroangebot schlicht und einfach. Entstanden ist es im vormaligen Showroom der Garage Keller an der Sirnacherstrasse. Zum Angebot gehören italienische Spezialitäten genau so wie eine Kinderspielecke und rollstuhlgängige Toiletten. Auf besonderen Anklang stösst bereits der «Handwerker Kafi», den Lernende sogar zum ermässigten Preis erhalten. (kuo)
Am 20. Januar habe Sacha Meyer ein Rücktrittsgesuch als Präsident der Primarschulgemeinde Langrickenbach per 6. Februar 2023 eingereicht, ist auf der Webseite der Schulgemeinde zu lesen. Und weiter: «Sacha Meyer tritt nach eineinhalb Jahren aus persönlichen Gründen von seinem Amt zurück. Die Schulbehörde bedankt sich bei Sacha Meyer für seinen Einsatz sowie den Mut, die schwierigen Themen anzupacken und gegenüber der Bevölkerung zu vertreten.»
Ende November hatte die Schulgemeindeversammlung nach vielen kritischen Voten das Budget 2023, das eine Steuerfusserhöhung um fünf Prozentpunkte vorsah, und mehrere Kreditanträge in Sachen Schulraumerweiterung zurückgewiesen. Das Thema – es geht dabei auch um die Zukunft des Schulhauses in Eggethof - ist in der Schulgemeinde seit langem Gegenstand vieler Diskussionen. Schulpräsident Meyer erwähnte an der Versammlung auch die ausserordentlich hohe Arbeitsbelastung für die Behörde.