Allmend Ost
Korporation Alpnach plant drei neue Wohnhäuser

Im Gebiet Allmend Ost in Alpnach sollen drei Wohnhäuser mit 53 Wohnungen entstehen. Über den Baukredit wird die Korporationsversammlung im Mai zu befinden haben.

Markus Villiger
Drucken

Das Architekturbüro Roeoesli und Maeder Luzern hat im Auftrag der Korporation Alpnach ein Vorprojekt für den Bau von drei Wohnhäusern mit insgesamt 53 Eigentums- und Mietwohnungen erarbeitet. Nach einer Bauzeit von rund zwei Jahren dürften die Wohnungen im vierten Quartal 2024 bezugsbereit zur Verfügung stehen. Die Höhe des diesbezüglichen Baukredits muss aktuell noch bestimmt werden.

Im Vordergrund sind die drei Wohnhäuser der Korporation Alpnach zu sehen, links davon das Alterszentrum.

Im Vordergrund sind die drei Wohnhäuser der Korporation Alpnach zu sehen, links davon das Alterszentrum.

Visualisierung: PD

Anlässlich der jüngsten Korporationsversammlung orientierte Korporationsrat Ueli von Atzigen über das geplante Bauvorhaben. Im vergangenen Oktober lag das Vorprojekt vor, welches vom Korporationsrat genehmigt und zur Weiterbearbeitung freigegeben wurde. Die Planer und die eigene Planungs- und Baukommission beschäftigen sich aktuell intensiv mit dem Projekt und dessen Kostenplanung. «Es ist vorgesehen, dass anlässlich der Korporationsversammlung vom 3. Mai 2022 die Stimmberechtigten über den Baukredit befinden können», sagte Ueli von Atzigen. Anhand der prognostizierten Baukosten können im Frühling 2022 die verbindlichen Verkaufspreise der Stockwerkwohnungen berechnet werden. Aktuell fehlen den Verantwortlichen der Korporation jedoch erhärtete Werte, um verlässliche Verkaufspreise bekannt geben zu können.

Sowohl Eigentums- als auch Mietwohnungen geplant

Aufgrund der angemeldeten Interessen der Korporationsbürger und Korporationsbürgerinnen ist vorgesehen, zwei Mehrfamilienhäuser mit 28 Eigentumswohnungen und ein Mehrfamilienhaus mit 25 Mietwohnungen zu realisieren. Diesen Wohnungen soll eine Tiefgarage mit 65 Autoabstellplätzen zur Verfügung stehen.

Der Mix bei den Eigentumswohnungen ist wie folgt geplant: Je elf 3½-Zimmerwohnungen und 4½-Zimmerwohnungen sollen in jedem Wohnhaus enthalten sein, dazu je fünf 5½-Zimmerwohnungen (Duplex), eine 2½-Zimmerwohnung sowie drei Ateliers (kleines Gewerbe) mit je 65 Quadratmetern Fläche.

Holz soll aus Alpnach bezogen werden

Wie im Weiteren zu vernehmen war, ist vorgesehen, die Häuser mit möglichst viel Alpnacher Holz zu bauen. Daher wird eine kombinierte Konstruktion, eine sogenannte Hybrid-Bauweise, gewählt. So werden die Treppenhäuser in Beton, die Böden beziehungsweise Decken mit einer Holzbeton-Verbundlösung erstellt werden. Die Innen- und Aussenwände sind in Holzsystembauweise geplant. Die schätzungsweise benötigten 2500 Kubikmeter Rundholz sollen aus den eigenen Waldungen bezogen werden, wie ausgeführt wurde. Der Baustart für die drei Wohnhäuser Allmend Ost ist für Januar 2023 vorgesehen. Zu diesem Zeitpunkt wird dann der Bau des angrenzenden Alterszentrums abgeschlossen sein.