ALPNACH: Birrer: «Es war natürlicher Tod»

«Es war ein natürlicher Tod, kein Unfall und vor allem kein Selbstmord, das hätte gar nicht zu ihm gepasst.» Mit diesen Worten entgegnete SVP-Fraktionspräsident Daniel Wyler (Engelberg) an der Kantonsratssitzung allfälligen Gerüchten zum Tod des Alpnacher Mitglieds Werner Birrer.

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Werner Birrer ist gestorben. (Archivbild Neue OZ)

Werner Birrer ist gestorben. (Archivbild Neue OZ)

Mit Rücksicht auf die Familie wolle man nicht mehr dazu sagen. Wyler lobte Birrer als Politiker, «der genau hinschaute, unverblümt seine Meinung sagte und nicht so schnell locker liess».

Ernst und heiter zugleich

Sein Kämpfergeist sei vor allem dann erwacht, wenn er Ungerechtigkeiten witterte. Für den Auftrag der Kantonsräte, genau hinzuschauen, sei er ein Vorbild gewesen. «Er nahm diese Aufgabe sehr ernst.» Birrer sei aber auch einer träfen Anekdote oder einem guten Witz nie abgeneigt gewesen. «Dieser Verlust wiegt schwer und hinterlässt eine grosse Lücke.»

Kantons- und Regierungsräte hielten am Donnerstag eine Schweigeminute für Birrer ab, der im Alter von 59 Jahren vergangenen Freitag gestorben ist. Ratspräsident Urs Küchler (CVP, Sarnen) sagte: «Mit seiner kompetenten, zuverlässigen Ratsarbeit hat er grosse Verdienste zu Gunsten der Öffentlichkeit erworben. Wir danken ihm von Herzen für sein Mitwirken.»

mvr