ALPNACH: Der Kehricht ist sein Geschäft

Nach der Erweiterung des Recycling-Centers kann das Publikum am Wochenende hautnah miterleben, wie aus Abfällen Rohstoffe werden. Zu Gast ist die Ruag.

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Bernhard Walther in seinem Abfallreich in Alpnach. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Bernhard Walther in seinem Abfallreich in Alpnach. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Von 4000 auf 12 000 Quadratmeter vergrössert hat Bernhard Walther sein gleichnamiges Recycling-Center in Alpnach. Am Wochenende gibt er nun dem Publikum Gelegenheit für einen Einblick in die Wiederverwertung von Altholz, Autoreifen, Altmetall, Altpapier, PET und vielem mehr. In Anlagen, Maschinen und Neubauten hat er seit 2005 um die 6,5 Millionen Franken investiert.

Als Einmannbetrieb gestartet
Bernhard Walther gründete 1980 seinen Einmannbetrieb und sammelte Alteisen, Metall und Schrott und demontierte alte Bagger und Maschinen. Die Wertstoffe seien sortiert und gehandelt worden, berichtet er. Damals hatte er einen Lastwagen und einen Kran. Heute sind zehn Lastwagen unterwegs, und auf dem Gelände stehen riesige Krane, die Abfallgut transportieren und sortieren.

Walther hat sich auf dem Gebiet der Abfallentsorgung stets weiter­entwickelt. «Ich war immer ein Tüftler und bin es noch», gesteht er. Im Betrieb arbeiten heute 30 zum Teil langjährige Mitarbeiter, die laut Bernhard Walther laufend intern und extern weitergebildet werden, um auf dem neuesten Stand der Vorschriften zu sein. Walther hat die ganze Entwicklung in der Abfallentsorgung mitgemacht. Heute kann er allen Abfall annehmen.

Monika Barth

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Obwaldner Zeitung.