Alpnachs Rechnung schliesst mit einem leichten Plus ab

«Wir sind mit dem Ergebnis zufrieden», sagte Alpnachs Finanzchef Marcel Moser an einem Medientermin vom Donnerstag. Auch wenn es negative Seiten gibt.

Markus von Rotz
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Das Gemeindehaus von Alpnach. (Bild: Markus von Rotz, 16. Mai 2018)

Das Gemeindehaus von Alpnach. (Bild: Markus von Rotz, 16. Mai 2018)

«Die Rechnungsprüfungskommission hat unsere Budgetdisziplin gelobt.» Der Nettoaufwand weicht bei einem Total von 17,9 Millionen Franken nur um 140'000 Franken vom Budget ab. Im Endergebnis resultiert in der Rechnung ein kleines Plus von 36'000 Franken. Zuvor wurden allerdings bereits 25'000 Franken in den Hochwasserschutz-Fonds gelegt und 450'000 ausserordentliche Abschreibungen für die Sanierung des Bodens beim Schiessstand gemacht, wie Moser vorrechnete. Diese sei wegen Einsprachen blockiert, müsse aber bis Ende 2020 erfolgen, sonst entfallen die Subventionen.

Bei den Steuern nur wenig über Budget

Das Endergebnis fällt 27'2000 Franken besser aus als budgetiert. Nicht profitieren konnte Alpnach bei den Steuern der juristischen Personen: Diese habe man wohl etwas zu optimistisch eingeschätzt, das Ergebnis liegt 420'000 Franken unter dem budgetierten Betrag. Leicht mehr liegen dafür die Einkommens- und Vermögenssteuern über den Erwartungen, sodass in der Steuerkasse Ende Jahr 130'000 Franken mehr als budgetiert lagen.

Um 600'000 Franken höher als erwartet lag der Betrag aus dem innerkantonalen Finanzausgleich. Die Investitionsrechnung fiel um 1,6 Millionen Franken besser als budgetiert aus, weil je 0,8 Millionen weniger ausgegeben beziehungsweise mehr ausgegeben wurden. Die Minderausgaben sind unter anderem auf Verschiebungen beim Geissfusssteg und beim Vollanschluss an die A8 zurückzuführen.

Gemeindeversammlung: Donnerstag, 23. Mai, Singsaal, 20 Uhr.