EISEE: Erste Einsprache gegen Hängebrücke

Pro Natura und die Stiftung für Landschaftsschutz wehren sich gegen Pläne für eine Hängebrücke auf dem Rothorn.

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Über den Eisee an der Wanderstrecke vom Rothorn nach Lungern-Schönbüel ist die Hängebrücke geplant. (Bild Markus von Rotz/Neue OZ)

Über den Eisee an der Wanderstrecke vom Rothorn nach Lungern-Schönbüel ist die Hängebrücke geplant. (Bild Markus von Rotz/Neue OZ)

Die Einsprachefrist gegen die geplante Hängebrücke beim Eisee läuft erst in einer Woche ab, doch bereits heute ist klar, dass es nicht ohne Widerstand geht. Pro Natura Unterwalden und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz haben bereits nach einer ersten Besichtigung beschlossen, gegen das Vorhaben Einsprache zu erheben. Nach Meinung der Organisationen lässt das Raumplanungsgesetz ein solches Werk nicht zu.

Geht es nach den Ideen der Bergbahnen Sörenberg AG, soll künftig eine Hängebrücke den Eisee in der Gemeinde Giswil überspannen. Rund eine halbe Million Franken wollen die Bahnen in die 330 Meter lange Brücke investieren.

Boom bei Hängebrücken
Bei den Umweltschutzorganisationen herrscht grosse Skepsis gegenüber solchen Hängebrückenprojekten, wie Hanspeter Rohrer, Geschäftsführer von pro Natura Unterwalden, gegenüber der neuen Obwaldner Zeitung sagte. Im Moment sei ein Boom zu beobachten. Hängebrücken seien ein Eingriff in die Landschaft. Rohrer gibt zudem zu bedenken, dass auf diese Weise verschandelte Landschaften Touristen auch von einem Besuch abhalten könnten.

Martin Uebelhart

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.