Engelberg
Geschäftsführer verlässt die Brunni-Bahnen Engelberg AG

Der Geschäftsführer der Brunni-Bahnen Engelberg AG Thomas Küng wird neuer CEO der Lenzerheide Bergbahnen AG. Sein Wechsel erfolgt per 1. Juni 2021.

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(sez) Der Verwaltungsrat der Lenzerheide Bergbahnen AG hat Thomas Küng zum Nachfolger für den zurücktretenden CEO Peter Engler gewählt. Damit bei der Brunni-Bahnen Engelberg AG eine geordnete Nachfolgeregelung aufgegleist werden kann, wurde der Wechsel per 1. Juni 2021 vereinbart.

Küng kam als 30-Jähriger und bewirkte viel

Thomas Küng wurde im Jahr 2012 im Alter von 30 Jahren zum damals jüngsten Geschäftsführer der Bergbahnbranche gewählt. Die Brunni-Bahnen Engelberg AG gilt heute im Verhältnis zum investierten Kapital als eines der rentabelsten Bergbahnunternehmen der Schweiz. Dies ist einer Medienmitteilung der Bahnen vom Mittwoch zu entnehmen. Thomas Küng habe gleich bei Stellenantritt den Bau des Familienrestaurants OX vorangetrieben und den Spielplatz auf dem Ristis weiter ausgebaut. Eine dritte Klettersteigroute auf den Rigidalstock, der Barfusswanderweg Ristis–Brunnihütte, «Globis Schatzsuche» oder die erste LED-Nachtpistenbeleuchtung der Schweiz waren weitere Projekte, die seine Handschrift tragen. Mit dem Umbau des Berglodge-Restaurants Ristis in zwei Etappen konnten zuerst Übernachtungsmöglichkeiten und später ein modernes, grosszügiges und umweltfreundliches Restaurant realisiert werden. Mit den beiden Solaranlagen und somit als erstes CO2-neutrales Bergbahnunternehmen der Schweiz sind die Brunni-Bahnen auch in Sachen Klimaschutz zur Vorreiterin in der Branche geworden.

Der Verwaltungsrat der Bahn bedauert den Entscheid von Thomas Küng und dankt ihm für seine Arbeit in den letzten neun Jahren. «Er hat nicht nur massgeblich die erfolgreiche strategische Positionierung der Unternehmung geprägt, er hat diese auch hervorragend umgesetzt», betont Albert Infanger, Präsident des Verwaltungsrates, und ergänzt:

«Seine exzellente Arbeit für unser Brunni hat sich herumgesprochen,
und so ist es nicht erstaunlich und
nur konsequent, dass ihm eine solche Herausforderung angeboten wurde.»

Die Suche eines Nachfolgers oder einer Nachfolgerin sei bereits eingeleitet, heisst es zum Schluss der Mitteilung.