Kloster Engelberg
Obwaldner Organist eröffnet den Engelberger Orgelsommer

Am Konzert vom kommenden Mittwoch wird Hans-Jürgen Studer Kompositionen von Johann Sebastian Bach, Dudly Buck und Louis Vierne zum Besten geben.

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Die grösste Orgel der Schweiz steht im Kloster Engelberg.

Die grösste Orgel der Schweiz steht im Kloster Engelberg.

Bild: PD

«Die Einladung für einen Auftritt im Rahmen der Konzertreihe Engelberger Orgelsommer ist für die Organisten immer wieder eine besondere Ehre», schreibt das Kloster Engelberg in einer Mitteilung. «Ist es doch ein Privileg, die grösste Orgel der Schweiz auf der Westempore der Engelberger Klosterkirche zum Erklingen zu bringen.» Auch Hans-Jürgen Studer freue sich, am kommenden Mittwoch ab 18.30 Uhr die Konzertbesucherinnen und -besucher in die Klangwelt des Orgelwerks zu entführen, das von der Luzerner Orgelbaufirma Goll vor über 100 Jahren gebaut wurde.

Der vor wenigen Jahren von Ennetbürgen nach Flüeli-Ranft umgezogene Studer ist seit 1989 Organist an der Refomierten Kirche Zug und unterrichtet das Fach Klavier und Kirchenorgel an verschiedenen Musikschulen. 1961 im deutschen Kehl geboren, erhielt er an seinem Geburtsort und am Konservatorium in Strassburg bei Michel Chapuis und Marc Schaefer erste Unterrichtsstunden.

Konzertdiplom der Musikuniversität Wien

Das Konzertdiplom für Orgel hat sich der Organist an der Musikuniversität Wien bei Peter Planyavsky und an der Musikhochschule Zürich bei Patrizio Billeter erarbeitet. Verschiedene Weiterbildungen absolvierte er unter anderem auch im Fach Improvisation beim Einsiedler Benediktinerpater Theo Flury. Das Konzert vom Mittwoch wird Studer an der Chororgel mit einer Komposition von Johann Sebastian Bach (1685–1750) beginnen. Auf der grössten Orgel der Schweiz mit ihren 9097 klingenden Pfeifen werden anschliessend Werke von Dudly Buck (1839–1909) und Louis Vierne (1870–1939) zu hören sein. (lur)

Hinweis: Der Eintritt zum Konzert ist frei. Es wird eine Türkollekte erhoben.