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Knoten Boden: «Ein Stoppschild reicht» ist falsch

Leserbrief zu «Grüne sind gegen Sanierung», 17. November 2021

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Ich wohne an der Emmetterstrasse und mein Sohn mit seiner Familie an der Rütenenstrasse in Beckenried, weshalb ich den Knoten Boden regelmässig befahre.

Die Einfahrt von der Rütenen her in die Emmetter- respektive Seestrasse ist mit dem Schild «Kein Vortritt» geregelt und verursacht den Autofahrer selten Probleme. Umgekehrt schon. Wenn ich von Emmetten herkomme, wird es schwierig. Zum optimalen Einbiegen in die Rütenenstrasse muss man wegen des zu kleinem Radius ausholen und auf die linke Strassenseite wechseln, was bei Gegenverkehr gefährlich ist und man zusätzlich die Autofahrer hinter sich zusätzlich behindert. Biegt man, ohne auszuholen, in die Rütenenstrasse ein, geht das je nach Autotyp nicht, ohne das seeseitige Trottoir zu überfahren. Dort, wo meine fünf- und achtjährigen Grosskinder mit dem Velo zur Schule fahren. Falls beim Ausholen von der Rütenen her ein anderes Auto entgegenkommt, braucht es den Rückwärtsgang.

Eine gefährliche Situation. Was soll denn da ein Stoppschild bringen? Diese Aussage der Grünen enttäuscht mich und ist falsch. Ich hoffe fest, dass die Beckenriederinnen und Beckenrieder am 28. November JA sagen zur wirklich dringenden Sanierung des Knotens Boden. Dass der kleine Badestrand «Edelweiss» verschwindet, bedaure auch ich, lernte ich doch dort vor 70 Jahren schwimmen. Ich wünsche mir vom Gemeinderat, dass er nochmals über die Bücher geht und versucht, nebst dem Badesteg für Erwachsene auch für die Kleinen einen sicheren Zugang zum See zu realisieren. Zu einem ev. Nachtragskredit würde ich gerne JA sagen.

Gerhard Amstad, Beckenried