LUNGERN: Melodrama um eine Muslimin am Brünig

Anja Siouda kam mit vier Jahren erstmals nach Lungern in die Ferien. Nun hat sie einen Roman veröffentlicht, in dem sie das Brüniggebiet zum Schauplatz macht.

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Eindrücke aus dem Brüniggebiet inspirierten Anja Siouda zu ihrem Roman. (Bild Romano Cuonz/Neue OZ)

Eindrücke aus dem Brüniggebiet inspirierten Anja Siouda zu ihrem Roman. (Bild Romano Cuonz/Neue OZ)

Das Brüniggebiet und Lungern hat sich Anja Siouda als Schauplatz für ihren Roman «Steine auf dem Weg zum Pass» ausgesucht. In dem melodramatischen Werk treffen die bäuerlich-christliche und die arabisch-muslimische Kultur aufeinander.

In einer Lesung in Lungern stellte die Autorin ihr Werk vor. Sie wuchs in Luzern auf und beschrieb, wie sie als Kind die Ferien am Brünig verbrachte. Später kaufte ihr Vater unterhalb der Brünigpasshöhe die Alphütte «Unghüri». «Von nun an verbrachten wir fast jedes Wochenende auf dem Land», erzählt Anja Siouda. Dann trat in ihrem Leben eine Wende ein. Sie heiratete einen Algerier, konvertierte zum Islam und zog mit ihm nach Genf.

Als sie die Idee zu ihrem Buch hatte, war der zum Islam konvertierten Christin sofort klar, dass die Geschichte in Lungern und Umgebung spielen musste.

Romano Cuonz

HINWEIS
«Steine auf dem Weg zum Pass» ist im Buchverlag Alkyon erschienen und im Buchhandel erhältlich. ISBN 978-3-934136-68-7

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Obwaldner Zeitung.