Nidwalden/Obwalden
Friedenswanderung führt gedankenvoll in den Ranft

Die erste Friedenswanderung des Fördervereins Niklaus von Flüe und Dorothee Wyss von Stans in den Ranft lockte Leute aus diversen Landesteilen an.

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Ein prächtiger Wintertag, trocken und kalt, erwartete die Teilnehmenden der Friedenswanderung vor kurzem. Auf Einladung des Fördervereins Niklaus von Flüe und Dorothee Wyss versammelten sich gut 20 Personen auf dem Dorfplatz in Stans. Sie nahmen teil an der ersten Friedenswanderung des Fördervereins im Gedenken an das Stanser Verkommnis.

Leute aus der halben Schweiz sind gekommen, um gemeinsam in den Ranft zu wandern.

Leute aus der halben Schweiz sind gekommen, um gemeinsam in den Ranft zu wandern.

Bild: PD

Wie einst 1481 Pfarrer Amgrund liefen sie in den Ranft. Fünf Stunden zu Fuss, unterwegs vom Tag in die Nacht, in stillen Gedanken an Frieden und an die Bedeutung des Friedensstifters Bruder Klaus, in Gedanken auch, was Frieden heute bedeutet.

Im Gästehaus gab’s eine wärmende Suppe

Mit seinem neuen Angebot habe der Förderverein ein aktuelles Bedürfnis getroffen, schreibt dieser in einer Mitteilung. «Draussen unterwegs sein, in Stille und im Gespräch, da und dort eine kurze Einkehr in einer Kapelle am Wegrand.» Unterschiedliche Menschen aus Ob- und Nidwalden, der Ostschweiz, aus Basel, aus dem Tessin seien dabei gewesen. «Gerüstet im Wanderdress, bereit, sich einzulassen auf den Weg, die Natur, verbunden mit Bruder Klaus und Dorothee.»

In der unteren Ranftkapelle gab's eine kurze Besinnung.

In der unteren Ranftkapelle gab's eine kurze Besinnung.

Bild: PD

Nach 4,5 Stunden erreichten die Friedenswandernden das Gästehaus Kloster Bethanien. Dort erwartete sie eine wärmende Suppe. Gestärkt für das letzte Wegstück, den Abstieg in den Ranft, machten sie sich auf in die dunkle Nacht. Mit einer kurzen Besinnung in der unteren Ranftkapelle fand die erste Friedenswanderung des Fördervereins unter der Leitung von Präsident Franz Enderli ihren Abschluss. (lur)