Obwalden
Fussballclub Alpnach darf sich über neuen Kunstrasen freuen

Mit feierlicher Segnung und einem Festanlass ist die neue Trainingsanlage eingeweiht worden.

Robert Hess
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Auf dem neuen Kunstrasen des Hauptspielfeldes im Städerried herrscht zwar bereits seit einigen Wochen ein reger Trainings- und Spielbetrieb. Doch die Freude über das gelungene Werk kam erst bei der Einweihungsfeier vom Samstag so richtig zum Vorschein. Ob Schüler, Junior, Senior, Aktiver, Ehemaliger, Gönner oder Passiver: Sie erlebten die feierliche Segnung der Anlage des FC Alpnach und genossen das gemütliche Fest beim Klubhaus, das von einigen Junioren- und Meisterschaftsspielen umrahmt wurde.

Pastoralassistentin Anna Furger weiht den neuen Platz ein.

Pastoralassistentin Anna Furger weiht den neuen Platz ein.

Bild: Robert Hess (Alpnach, 28. August 2021)

Anna Furger, Pastoralassistentin der Pfarrei Alpnach, meinte bei der Einsegnung: «Der Mensch braucht immer wieder Segen, denn wir wünschen uns Gutes, Gesundheit, Schutz, Glück, ein erfülltes Leben. Doch mit der Bitte um Segen wird nicht nur Gott angesprochen, denn auch wir tragen die Verantwortung mit, dass hier viel Segensreiches, viel Gutes passieren kann.»

Ohne Darlehen finanziert

Markus Bittel, Präsident des FC Alpnach.

Markus Bittel, Präsident des FC Alpnach.

Bild: Robert Hess (Alpnach, 28. August 2021)

Zu Recht herrschte bei Vereinspräsident Markus Bittel besonders grosse Freude über das gelungene Werk. Viele der Anwesenden waren sich denn auch bewusst, dass die Realisierung des neuen Kunstrasens zu einem guten Teil dem sehr grossen Einsatz von Bittel zu verdanken war. Er selber freute sich, dass die Finanzierung des gut 300‘000 Franken teuren Projekts ohne die Aufnahme von Darlehen gelungen ist. Neben dem Beitrag der Einwohnergemeinde von 100‘000 Franken haben eine lange Reihe von Sponsoren, Gönnern, Firmen und Privaten mit ihren Spenden dafür gesorgt. «Ihnen allen danke ich für die grosse Unterstützung», sagte Bittel. Trainieren werden darauf künftig rund 150 Juniorinnen und Junioren sowie 100 weitere aktive Fussballer.