OBWALDEN: Kanton zahlt für Umweltschäden

Die starken Niederschläge von Anfang Juni sorgten für hohen Sachschaden. Der Regierungsrat hat Kredite in der Höhe von 955'000 Franken für die Sanierung der Umwetterschäden genehmigt.

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Das Hochwasser vom 2. Juni bei der Aamatte in Sarnen. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)

Das Hochwasser vom 2. Juni bei der Aamatte in Sarnen. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)

Der Kanton hat sich entschieden die Wiederherstellungsmassnahmen mit einem Kredit von insgesamt 955'000 Franken zu unterstützen. Die gesamten Kosten belaufen sich auf rund 2,5 Millionen Franken, wie der Kanton Obwalden mitteilte. Neben dem Kanton beteiligt sich der Bund und die jeweiligen Gemeinden.

Grund für diese hohen Kosten waren die starken Niederschläge vom 31. Mai bis 2. Juni. Damals hat es im Kanton Obwalden ausserordendlich stark geregnet. Besonders hart traf es das Gebiet Pilatus-Melchtal-Engelberg. Die Niederschläge haben dafür gesorgt, dass diverse Hochwasserschutzbauten unterspült wurden. Zudem kam es zu insgesamt 140 Erdrutschen. Davon stellen immer noch 11 Erdrutsche potentielle Gefahr für Menschenleben dar. 21 weitere Erdrutsche beschädigten die Erschliessung von Schutzwäldern und müssen ebenfalls verbaut werden.

pd/rlw