OBWALDEN: Kantonsrat sagt Ja zu Baurecht für Zivilschutz

Mit dem Kauf des Flugplatzes wollte die Regierung Räume für den Zivilschutz schaffen. Das holt sie nun nach dem Volks-Nein nach.

Mvr
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Rechts die schützenswerte Halle mit eingebautem Kran, links das mögliche Abbruchobjekt. (Bild Corinne Glanzmann)

Rechts die schützenswerte Halle mit eingebautem Kran, links das mögliche Abbruchobjekt. (Bild Corinne Glanzmann)

Es war als Paket geplant: Kauf und Schliessung des Flugplatzes und Übernahme der Parzelle mit den Räumlichkeiten der alten Parketterie. Daraus wurde nichts: Im März lehnte das Volk die Vorlage klar ab, wie Kommissionspräsident Peter Seiler (SVP, Sarnen) am Donnerstag im Kantonsrat in Erinnerung rief.

Beim Referendum und in der Diskussion vor der Abstimmung sei das Logistikzentrum des Zivilschutzes praktisch unbestritten gewesen. Darum nahm die Regierung nun einen neuen Anlauf, das Land im Baurecht zu sichern, mit einer Kaufoption nach der Umzonung in die Zone für öffentliche Bauten.

Mit dem Baurecht werden auch die Bauten übernommen. Die Kommission empfahl das Geschäft einstimmig zur Annahme. Der Baurechtszins sei gerechtfertigt, der Standort richtig «Der Weg über ein Baurecht ist etwas umständlich, aber aus finanzieller Sicht richtig», sagte Seiler. Alle Fraktionen waren gleicher Meinung, der Entscheid fiel 51:0 aus.