Obwalden
Sarnen ehrt erfolgreiche Sportler

Über 40 Athletinnen und Athleten haben Urkunden und Preise für ihre ausserordentlichen Leistungen im Jahr 2022 entgegennehmen dürfen.

Primus Camenzind
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Im Rahmen des 46. Obwaldner Schüler- und Volkscross vom vergangenen Sonntag bat die Gemeinde Sarnen zur Sportlerehrung 2022. Des garstigen Wetters wegen – welchem die am Cross teilnehmenden Läuferinnen und Läufer nicht entweichen konnten – fanden sich die erfolgreichen Sarner Sportler des vergangenen Jahres in der Mensa der Kantonsschule Obwalden ein. Ihre Familienangehörigen und Bekannten füllten den Saal bis auf den letzten Platz.

«Eingeladen ist, wer entweder national oder international an einer Meisterschaft oder einem Turnier in seiner Sportart einen ersten, zweiten oder dritten Rang erreicht hat und in Sarnen wohnhaft ist», erläutert Rita Ochsenbein, Mitglied der Sarner Kultur- und Sportkommission, die Kriterien gegenüber unserer Zeitung. Für die Ehrung wird nicht zwischen Rand- oder Massensportarten unterschieden. «Alle sind gleichwertig», betont Ochsenbein. Der Hauptpreis «Sarner Sportler des Jahres» wurde dieses Jahr nicht vergeben. «Das passiert nur alle zwei Jahre und heuer sind die Kulturschaffenden an der Reihe», klärt Rita Ochsenbein auf.

Von links: Rita Ochsenbein und Gemeinderat Raphael Disler mit Karateka Anna-Lena Murer.

Von links: Rita Ochsenbein und Gemeinderat Raphael Disler mit Karateka Anna-Lena Murer.

Bild: Primus Camenzind (Sarnen, 26. 3. 2023)

Bevor mit der Übergabe der Urkunden begonnen wurde, stellte Gemeinderat Raphael Disler fest, «dass heute Athletinnen und Athleten in einer Altersspanne von 50 Jahren zum Zuge kommen». Darunter befand sich auch «Eidgenosse» Jonas Burch. Obwohl er als Favorit für den Sarner Sportpreis gehandelt wurde, freute sich der Spitzenschwinger über die erworbene Anerkennung für seine tolle Leistung vom vergangenen Sommer am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest. «Auf meinen Schlussrang 8a in Pratteln werde ich häufig angesprochen. Aber inzwischen geht das Training weiter wie zuvor, und ich orientiere mich an der Zukunft und an dem, was ich im Schwingen noch erreichen möchte.»

Von Pétanque bis Bodybuilding

Über 40 Auserwählte in 16 verschiedenen Sportarten wurden zur Ehrung aufgerufen. Alle konnten an diesem Sonntag allerdings nicht anwesend sein. Unter anderen fehlten die Biathleten fast gänzlich. Sie weilten im Training oder waren über das Wochenende irgendwo am Start. Ihnen werden die Urkunden und Wertgutscheine nachgereicht.

Das sind die Geehrten

Biathlon: Lara Berwert, 2003; Remo Burch; Katharina Gwerder, 2008; Anja Odermatt, 2006; Giannina Piller, 2008; Livia Piller, 2010; Ronja Rietveld, 2004; Annina Zberg, 2003; Simon Zberg, 2001. Karate: Jaël Krummenacher, 2007; Valerie Leibundgut, 2006; Louis Möckli, 2007; Anna-Lena Murer, 2007; Kai Wolf, 2009; Luca Wolf, 2012. Leichtathletik: Manuela Burch, Special Olympics, 1979; Myriam Frei, Special Olympics, 1995; Nico Kiser, Special Olympics, 2000; Amy Leibundgut, 2000; Sven Rymann, 2007. Rudern: Alexander Bannwart, 2004; Lee Achermann Kylin, 1979. Seilziehen: Pascal Zurmühle, 2001; Sandro Zurmühle, 2000, Theo Zurmühle, 1963. Bogenschiessen: Ueli Britschgi, 1965; René Enz, 1961. Sportschiessen: Lukas Durrer, 2002. Pétanque: Walti Durrer, Special Olympics, 1970; Silvia Kiser, Special Olympics, 1980; Michaela Murer, Special Olympics, 1983. Schwingen: Jonas Burch, 1999. Schwimmen: Corine Amrein, Special Olympics, 1990; Karin Wallimann, Special Olympics, 1970. Velofahren: Veronika Abächerli, Special Olympics, 1973. Enduro Bike: Mika Mayr, 2005. Natural Bodybuilding: Matteo Limacher, 2003. Volleyball: Marcia Rohrer, 2002. Unihockey: Jana von Rotz, 2005.