Pandemie
Obwalden hebt verbliebene Coronamassnahmen auf

Im Kanton fällt die Testpflicht für Mitarbeitende ohne gültiges Covid-Zertifikat in Gesundheitseinrichtungen per 11. April.

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Der Obwaldner Regierungsrat hat beschlossen, die kantonalen Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-Pandemie per 11. April aufzuheben. Somit entfallen laut einer Mitteilung des Regierungsrates auch folgende Massnahmen: Zum einen die Pflicht für Gesundheitseinrichtungen, repetitive Tests anzubieten, und zum anderen die Testpflicht für Mitarbeitende mit direktem Patientenkontakt, falls sie über kein gültiges Covid-Zertifikat verfügen.

Der Nutzen dieser Massnahme sei mittlerweile deutlich geringer, da ein grosser Teil der Mitarbeitenden ohnehin über ein Covid-Zertifikat verfüge und zudem seitens des Bundes die Isolationspflicht beendet wurde. Die Aufhebung der kantonalen Massnahme wurde vom Gesundheitsamt in Absprache mit den betroffenen Betrieben vorbereitet.

Vorsicht trotz Normalisierung

Die epidemiologische Lage entwickle sich zurzeit positiv, hält der Regierungsrat fest. Seit Mitte März ist ein starker Rückgang der Neuansteckungen mit dem Coronavirus zu verzeichnen. Ebenfalls könne keine besorgniserregende Zunahme der Hospitalisationen aufgrund von Covid-19 festgestellt werden. Ein Grund dafür sei, dass ein grosser Teil der Bevölkerung durch die Impfung oder durch frühere Ansteckungen gut immunisiert ist. Die Situation im Kantonsspital Obwalden, sowie auf den Intensivpflegestationen der umliegenden Kantone sei weiterhin unter Kontrolle.

Der Regierungsrat ruft die Bevölkerung dazu auf, trotz der Rückkehr zur normalen Lage vorsichtig zu bleiben und sich gerade in grossen Menschenansammlungen der Situation entsprechend zu verhalten sowie Rücksicht auf andere Personen zu nehmen. (nke)