Red-Bull-Flugtag
2. Rang für flüchtendes Alpnacher Raclette

Das Team «Raclette auf der Flucht» aus Alpnach Dorf hat es beim Red-Bull-Flugtag in Lausanne aufs Podest geschafft. Der siegreiche «Wacky Glider» flog unübertroffene 23 Meter weit.

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Das Siegerpodest vom diesjährigen Red-Bull-Flugtag in Lausanne: links das zweitplatzierte Team «Raclette auf der Flucht» aus Alpnach.

Das Siegerpodest vom diesjährigen Red-Bull-Flugtag in Lausanne: links das zweitplatzierte Team «Raclette auf der Flucht» aus Alpnach.

Bild: redbullmediahouse.com

Der Traum vom Fliegen lebt unter den Tüftlern und Hobbypiloten. Dies stellte der Red-Bull-Flugtag in Lausanne ein weiteres Mal eindrücklich unter Beweis – 20 Jahre nach der ersten Austragung am selben Ort. Hunderte Stunden hatten die 40 Teams in den Bau ihres Fluggeräts, ins Nähen ihrer Kostüme und in die Erarbeitung ihrer Start-Choreografie gesteckt – alles für ein paar Sekunden Flug und Ruhm, bevor die Baguette, das Raclette, das Smartphone, der Schnurrbart oder was auch immer da über die Rampe ging, auf der Genferseeoberfläche aufschlug. 12'000 begeisterte Zuschauende trotzten dem Regenwetter und beglückwünschten die 40 teilnehmenden Teams für jeden geflogenen Meter.

Am weitesten flogen heuer mit 23 Metern die «Wacky Glider» aus Fribourg, die von den Judges Martina Hingis, Fanny Smith und Sébastien Buemi zudem für ihre Performance die beste Wertung bekamen. «Wir sind total überrascht, dass wir gewonnen haben. Eigentlich wollten wir noch weiter fliegen. Zum Sieg verholfen hat uns sicher auch Gabriel aus unserem Team, der mit uns die Hip-Hop-Choreo einstudiert hat», erzählt Reto Aebischer bei der Siegerehrung überwältigt.

Stolze 23 Meter weit kam das Fluggerät des Teams «Wacky Glider».

Stolze 23 Meter weit kam das Fluggerät des Teams «Wacky Glider».

Bild: Romina Amato/Red Bull
Jubelpose vor dem Start des Teams «Raclette auf der Flucht».

Jubelpose vor dem Start des Teams «Raclette auf der Flucht».

Bild: redbullmediahouse.com

Den zweiten Platz holte sich das Team «Raclette auf der Flucht» aus Alpnach Dorf, den dritten erflog sich das Team «Speed Fire» aus dem schaffhausischen Lohningen. Das Team «HAI-I-I», das seit 2016 mit 55,5 Metern Schweizer Rekordhalter ist, verzichtete ganz kurzfristig auf den Start, da der Regen den Schwerpunkt ihres Fliegers beeinträchtigt hätte.

Das «Raclette auf der Flucht» von der sechs Meter hohen Startrampe. Es resultierte der zweite Schlussrang.

Das «Raclette auf der Flucht» von der sechs Meter hohen Startrampe. Es resultierte der zweite Schlussrang.

Bild: redbullmediahouse.com