SACHSELN: Sarner Geschichtsvermittlerin übernimmt Bruder-Klaus-Museum

Das Museum Bruder Klaus wird ab 2018 neu von Carmen Kiser geleitet. Die Sarnerin folgt auf Urs Sibler, der das Museum nach zehn Jahren verlässt.

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Ihr Blick schweift nach vorne: Ab Oktober wird Carmen Kiser ihre neue Aufgabe im Museum Bruder Klaus in Sachseln übernehmen. Das Bild zeigt sie hinter ihrem Haus in Bitzighofen. (Bild: Christoph Riebli (Sarnen, 10. März 2017))

Ihr Blick schweift nach vorne: Ab Oktober wird Carmen Kiser ihre neue Aufgabe im Museum Bruder Klaus in Sachseln übernehmen. Das Bild zeigt sie hinter ihrem Haus in Bitzighofen. (Bild: Christoph Riebli (Sarnen, 10. März 2017))

Carmen Kiser (39) hat am Gymnasium Sarnen die Matura gemacht, an der Universität Zürich Ethnologie studiert und an der PH Zürich das Lehrdiplom für die Primarschule erworben. Nach der Tätigkeit als Lehrerin studierte sie in Australien an der Universität Sydney Museologie und schloss mit dem Master ab. Seit acht Jahren wirkt sie als Geschichtsvermittlerin und Projektmanagerin am Museum Aargau auf Schloss Lenzburg.

Die Sarnerin wird ihre Arbeit im Museum Bruder Klaus im Oktober 2017 aufnehmen und ab 2018 für das Programm des Museums verantwortlich sein, wie der Verein Museum Bruder Klaus mitteilt. Sie folgt auf Urs Sibler, der das Museum nach zehn Jahren verlässt.

Kiser lebt seit fünf Jahren mit ihrer Familie wieder in Sarnen und wurde vom Vorstand des Vereins Museum Bruder Klaus einstimmig zur neuen Leiterin gewählt. Präsident Hans Blum ist überzeugt: «Carmen Kiser wird das Museum mit jugendlichem Elan, grosser Kompetenz und viel Herzblut in die Zukunft steuern.»

pd/jvf