SARNEN: Im Seefeld soll ein «Bijou» entstehen

Der Bau eines neuen Seebades und eines Campingplatzes in Sarnen nimmt konkrete Formen an. Die Sarner Stimmberechtigten werden am 1. Juni an der Urne über einen entsprechenden Kreditantrag zur Realisierung des Projektes Lido entscheiden müssen.

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Im Sarner Lido entsorgt zurzeit die Bürgi AG aus Alpnach Schutt vom Hochwasser 2005. (Bild Geri Wyss/Neue OZ)

Im Sarner Lido entsorgt zurzeit die Bürgi AG aus Alpnach Schutt vom Hochwasser 2005. (Bild Geri Wyss/Neue OZ)

«Kein gewöhnliches Seebad und kein üblicher Campingplatz sollen im Frühling 2010 eröffnet werden», versprach der Sarner Gemeindepräsident Werner Stauffer an einer Medien- und Parteienorientierung am Mittwochabend.

«In Sarnen soll ein Bijou entstehen, das weit über das Sarneraatal hinausstrahlen wird», fügte er hinzu. Allerdings wird das Schmuckstück nicht billig sein: die Investitionen werden auf rund 24 Millionen Franken geschätzt.

Drei Wasserbecken und drei Tennisplätze
Die früheren Sport- und Freizeitanlagen in diesem Gebiet sind beim Hochwasser vom August 2005 vollständig zerstört worden.

Das Projekt Lido umfasst unter anderem: Seerestaurant, 25-Meter-Schwimmbecken, Bädertechnik für drei Wasserbecken (Schwimmbad, Erlebnisbad, Kinderbad), Solaranlage für Badwasser und drei Tennisplätze.

Glückskette zahlt einen Beitrag
Die gesamten Investitionen von 24 Millionen Franken sollen wie folgt finanziert werden: projektgebundener Beitrag Glückskette (3 Millionen Franken), Hochwasserversicherung (2 Millionen), Rückstellungen aus der Rechnung 2007 der Gemeinde Sarnen (2,8 Millionen) sowie Betrag zu Lasten der Investitionsrechnung der Gemeinde (16,2 Millionen Franken).

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Obwaldner Zeitung.