SARNEN: Steuerrevision wird zweigeteilt

Am 1. Januar 2016 soll in Obwalden eine Steuergesetzrevision in Kraft treten. Umstrittenster Punkt wird der Fahrkostenabzug sein.

Robert Hess
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Steuerverwalterin Marianne Nufer und Landammann Hans Wallimann informieren über die Revision. (Bild Robert Hess)

Steuerverwalterin Marianne Nufer und Landammann Hans Wallimann informieren über die Revision. (Bild Robert Hess)

An einer Informationsveranstaltung informierten Landammann Hans Wallimann und Steuerverwalterin Marianne Nufer am Montagabend über die Ausgangslage, die Ziele und die Inhalte der Teilrevision sowie die Gründe für die geplante Zweiteilung der Vorlage. Im «politischen Teil» der Revisionsvorlage, so erklärte Landammann Hans Wallimann ständen die Finanzierung der Mehrausgaben des Kantons für die «Finanzierung und den Ausbau der Bahninfrastruktur (Fabi)» im Vordergrund, welcher das Schweizer Volk im Februar zugestimmt hatte. Hier gibt insbesondere die Begrenzung des Fahrkostenabzugs zu reden.

Weiter sind steuerpolitische Anliegen enthalten, mit denen die Steuerstrategie zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Kantons fortgeführt werden. Dieser Teil der Revision kommt im Oktober 2015 zur Abstimmung. Der zweite Nachtrag, in dem es unter anderem um die Umsetzung von Bundesrecht geht, wird dem fakultativen Referendum unterstellt.