SARNERSEE: Filmschiff wechselt thematisch den Kurs

Das Filmschiff sticht wieder in den Sarnersee. Thematisch nimmt es dieses Jahr aber einen neuen Kurs ein.

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Ab 23. Juli läuft das Filmschiff auf dem Sarnersee wieder aus. (Bild Urs Rüttimann/Neue OZ)

Ab 23. Juli läuft das Filmschiff auf dem Sarnersee wieder aus. (Bild Urs Rüttimann/Neue OZ)

Nach sechs Jahren ändert die Crew des Filmschiffs, das Filmforum Obwalden, die Fahrtrichtung. «Früher hatten unsere Filme einen Bezug zum Wasser oder Schiff», sagt Olivier Rohrer. «Jetzt hat sich das überholt.» Zwar hatte man schon noch einige Filme im Visier, wie etwa das mehrfach verfilmte Epos «Meuterei auf der Bounty», die thematisch in dieses Konzept gepasst hätten. «Doch diese waren vielfach zu lang.»

Das neue Konzept nun gewährt mehr Offenheit. Der Mittwoch soll für Klassiker und der Donnerstag für Independentfilme reserviert sein. Am Freitag und Samstag will man ein breites Publikum an Bord des Filmschiffes locken. An diesen beiden Tagen werden entsprechend Mainstream-Filme gezeigt.

Klassiker und Mainstream
Gemäss diesem Konzept sieht dann das Programm für dieses Jahr folgendermassen aus: Am Mittwoch jagt in «The Pink Panther» (Regie Blake Edwards) der trottelige Inspektor Clouseau (Peter Sellers) einen als «Phantom» bezeichneten Diamantendieb, der sich mit Vorliebe an die Fersen reicher Damen heftet. Am Donnerstag führt «Populärmusik fran Vittula» (Regie Reza Bagher) in die nördlichste Ecke Schwedens, wo zwei Jugendliche dem ländlich-rauen Klima ihres sozialen Umfelds trotzen und eine Rockband gründen. Mit dem Film «Komiker» (Regie Markus Imboden) folgt freitags eine herzerwärmende Geschichte über den erfolglosen und von Geldsorgen geplagten Komiker Roni. Mit auf dem Filmschiff sein wird dann auch der Hauptdarsteller Beat Schlatter. Mit einem Einführungsprogamm wird er die Gäste begrüssen. Bei schlechtem Wetter wird der «Komiker» im Hotel Krone, Giswil, aufgeführt. Am Samstag schliesslich wird «Death at a funeral» (Regie Frank Oz) gezeigt, eine mit schwarzem Humor gepfefferte britische Komödie rund um eine Familie der so genannten feinen Gesellschaft, die aufgrund eines Begräbnisses zusammenkommt.

Die Fahrt auf dem Filmschiff kostet 30 Franken. Mitglieder des Filmforums zahlen 25 Franken. Wie üblich ist im Kieswerk Giswil ab jeweils 19 Uhr Barbetrieb. Am Mittwoch und Donnerstag können sich die Gäste vom Grill verpflegen. Am Freitag und Samstag wird ein Nachtessen serviert.

Urs Rüttimann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Obwaldner und Nidwaldner Zeitung.