So stimmten Ob- und Nidwalden in nationalen Fragen

Die beiden Kantone lagen bei den drei eidgenössischen Vorlagen im nationalen Trend. Eine Gemeinde tanzte hingegen aus der Reihe.

Matthias Piazza
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Die Vorlage «Schweizer Recht statt fremde Richter», die sogenannte Selbstbestimmungs-Initiative, scheiterte am Stände- und am Volksmehr. Sie wurde schweizweit mit 66,2 Prozent abgelehnt. In Nid- und Obwalden lag die Ablehnung etwas tiefer – bei rund 60 Prozent. Emmetten tanzt allerdings aus der Reihe, als einzige Nidwaldner Gemeinde nahm sie die Vorlage mit 279 zu 230 Stimmen an. Bei allen übrigen Gemeinden Nid- und Obwaldens überwogen die Nein-Stimmen.

Die Hornkuh-Initiative lehnten sämtliche Obwaldner Gemeinden ab – im Schnitt mit 64 Prozent. Auch in Nidwalden lag der Nein-Anteil mit 59,3 Prozent über dem nationalen Schnitt (54,7 Prozent).

Beim Bundesgesetz zur Sozialversicherung schwangen Ob- und Nidwalden obenaus. Mit 76,8 Prozent lag der Ja-Anteil in Obwalden 12 Prozent über dem nationalen Schnitt. In Nidwalden betrug der Ja-Stimmen-Anteil 78 Prozent. Die Stimmbeteiligung Ob-/Nidwaldens lag mit rund 54 Prozent etwa 7 Prozent über dem nationalen Schnitt.