Verkehr
Wintereinbruch führte zu mehreren Unfällen auf Obwaldner Strassen

Vor allem Fahrer mit Sommerpneus blieben im Schnee stecken. Auch Drifter sind wieder unterwegs.

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Schneefall bis in tiefe Lagen führte zu mehreren Verkehrsunfällen. Das teilt die Kantonspolizei Obwalden mit. Durch Nichtanpassen der Geschwindigkeit und Fahren mit Sommerpneus gerieten mehrere Fahrzeuge von der Strecke.

Ein mit abgefahrenen Sommerpneus ausgestattetes Fahrzeug fuhr am Montagmorgen kurz vor 6 Uhr in Alpnachstad, auf der Autostrasse A8 in Fahrtrichtung Brünig. Im Bereich Niederstad blieb die Lenkerin mit ihrem nicht wintertauglichen Fahrzeug aufgrund des Schneefalls auf der Spur stecken. Über eine Stunde blockierte das Auto die Fahrbahn, worauf es um etwa 7 Uhr zu einer Auffahrkollision zwischen einem anderen Autolenker und dem stehenden Fahrzeug kam. Es wurde niemand verletzt.

Der Schnee liess viele Autos auf der Fahrbahn steckenbleiben.

Der Schnee liess viele Autos auf der Fahrbahn steckenbleiben.

Bild: PD

Die Kantonspolizei Obwalden weist darauf hin, dass Fahrzeuge wintertauglich in Verkehr zu bringen seien. «Wer mit Sommerpneus fährt, setzt sich und Dritte einer erhöhten Gefahr aus und riskiert eine Anzeige wegen Führen eines Fahrzeuges in nicht betriebssicherem Zustand», schreibt die Polizei. Ebenso seien Fahrzeuge vor der Wegfahrt von Schnee zu befreien. Die Front- und Seitenscheiben müssen dabei sauber und eisfrei sein.

Zudem stellte die Polizei fest, dass die erste Drifter wieder grössere Plätze und Strassen aufsuchen. Solche Aktionen sind verboten und führten bereits am Wochenende zu mehreren Anzeigen an die Staatsanwaltschaft. (nke)